Kann man gegen die Sperrung der Straße Beschwerde einreichen zwecks Parken?

9 Antworten

Das absolute Halteverbot wurde für einen bestimmten Zeitraum von der Straßenverkehrsbehörde (Ordnungsamt) aufgrund einer verkehrsrechtlichen Anordnung verhängt.

Die Behörde prüft, ob diese Maßnahme für die Verkehrssicherheit notwendig ist und wenn das der Fall ist, dann werden die antsprechenden Schilder rechtsverbindlich aufgestellt.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieses Halteverbot wieder aufgehoben wird, weil sich ein paar Leute beschweren, die jetzt für ein paar Wochen ein paar Meter weiter laufen müssen zu ihrem Auto.

Übrigens ist auch das Parken auf dem Gehweg verboten, wenn ihr "ein wenig" auf den Bordstein hinauf fahrt.

Lasst es in dieser Sackgasse nur mal brennen und dann müssen drei Löschzüge auf die Schnelle da rein fahren. Die Leute können dann ihre Ausrüstung Hunderte von Metern schleppen, bis sie sie zum Einsatz bringen.

Nein, leider überhaupt kein Verständnis für dein Anliegen.

Ihr habt immer dort geparkt, weil eben Platz war. Habt ihr für die Parkplätze was bezahlt? Sind es eure gemäss Mietvertrag?

Jetzt ist da eine Baustelle und der Platz wird für die Baumaschinen benötigt. Wer dort mit welcher Art von Gefährt durchfährt oder parkt spielt für euch überhaupt keine Rolle.

Die Bauarbeiter sind absolut im Recht. Du schreibst selber "Sackgasse". Wo sollen die denn hin mit ihren Maschinen und Transportern? Die fahren halt eben nicht mal einen popeligen Golf, die brauchen Platz - alleine schon zum rangieren. Logisch stören da eure Autos dabei.

Ist das Halteverbot 24 Stunden oder auf tagsüber beschränkt? Wenn es tatsächlich 24h sein sollte, könnte man versuchen mit der Stadt die Lösung finden, dass ihr zumindest von 16 bis 7 Uhr und Sonntags die Parkmöglichkeiten nutzen könnt. Damit wäre allen geholfen. Ansonsten müsst ihr euch halt einen anderen Parkplatz suchen und ein paar Schritte weiter laufen.

Was meinst du ist schwieriger: Ein Mensch läuft mit seiner Handtasche oder seinem Rucksack 500m mehr oder eine Baufirma muss die Baumaterialien mehrere Hundert Meter zu Fuss tragen oder jedes Mal nach dem Ausladen das Fahrzeug wegfahren und dann wieder auf die Baustelle laufen?

Das müsste dir doch selber klar werden: das ist unwirtschaftlich und schlichtweg nicht umsetzbar. Bauarbeiter ist ein unheimlich anstrengender Job, wie wäre es mit ein bisschen Verständnis und Rücksicht?

Wenn du auf der Baustelle arbeiten würdest und dein Werkzeug jedes mal ein paar hundert Meter schleppen müsstest, weil irgendwelche Autos auf den freihmgehaltenen Flächen stehen, würdest du anders denken.

Oft gehört zu einer Baustelle auch die Sicherung der Zufahrt und ggf. auch Fläche für Baufahrzeuge. Es kann sogar sein, dass die Straße als Baustelleneinrichtungsfläche abgesprochen ist.

Es sieht jedenfalls so aus, als ob es eine Absprache zwischen Baufirma und Stadt gegeben hat, sonst ständen dort keine Schilder.

Umgekehrt gehören zu eurem Haus Parkplätze auf dem Grundstück. Wenn das nicht der Fall ist, müsste der Eigentümer Parkflächen abgelöst haben. In dem Fall könnte er mit der Stadt reden und eine für euch angenehmere Lösung bewirken.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Ich Arbeite selbst auf dem Bau, soviel dazu. Meine Aussage war das dort ein Absolutes Halteverbotschild aufgestrellt wurde und genau die Firma die dauernt anruft stellt sich selber dorthin. Die haben genug parkplätze dort auf dem Grundstück.

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Ist das Parken eines 50 ccm Rollers in einer Fahrradparkbucht angrenzend an eine Straße mit eingeschränktem Halteverbot ein Verstoß gegen das eing. Halteverbot?

Guten Tag,

ich stelle meinen 50 ccm Roller (kaum breiter als 2 Fahrräder) seit langem während der Arbeitszeit auf einem Fahrradparkplatz ab, welcher an einen Bürgersteig grenzt, der wiederum an eine Straße mit eingeschränktem Halteverbot grenzt (Zuliefererstraße einer Universität). Das hat bislang keinen gestört, da der Roller ja im Prinzip wie ein Fahrrad dort steht und normalen Menschen gar nicht weiter auffällt - der Roller schränkte in keinster Weise weder den Bürgersteig (er steht ja in der Fahrradbucht, in der etwa 30 Fahrräder Platz finden) noch die Straße ein.

Nun wurde heute Anzeige gegen mich erstattet, mit dem Tatbestand, dass mein Roller im eingeschränkten Halteverbot geparkt wurde.

Meine Frage ist nun, ob das korrekt ist - eine Anzeige wegen Abstellen des kleinen Rollers in einer speziell für Fahrräder gedachten Fahrradbucht könnte ich ja noch halbwegs nachvollziehen - nicht jedoch, dass der Roller im eingeschränkten Halteverbot steht.

Wie ist hier die Sachlage?

Freundliche Grüße & danke für Eure Hilfe

PS: Die Frage zielt im wesentlichen darauf ab zu verstehen, wie eine Fahrradparkbucht zur Straße mit eingeschränktem Halteverbot hinzuzählen sollte, wenn eben diese Parkbucht ja gerade zum Parken erdacht wurde.

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Halteverbot, habe ich recht?

Hallo zusammen,

wie im angehängten Bild zu erkennen, ist hier ein Halteverbotsschild, Pfeil unten. Für mich bedeutet dies, dass dahinter das absolute Halteverbot aufgehoben wurde und darüber das Schild bedeutet, dass man hier mit 2 Reifen auffahren darf. Wie ich es mit meinem Ford Ka auch tat.

Nun sprach mich jemand an und meckerte wie lange ich denn wohl schon meinen Führerschein hätte, man dürfte da nicht parken wegen dem absoluten Halteverbot und es wäre ja auch total doof da man an dieser Stelle alles blockieren würde.

Daher frage ich euch, habe ich hier recht? Ich bin mir fast 100% Sicher das ich recht habe, aber ich frage lieber sicherheitshalber noch einmal nach. Außerdem sind Straße und Bürgersteig breit genug um hier doch garnichts zu blockieren, nicht einmal wenn ich ganz auffahren würde, wäre hier der Bürgersteig zu klein.

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