Kann man gebratenen Schweinebraten einfrieren?

13 Antworten

Hallo,

klar geht das.

Mache ich seit vielen Jahren so. Auch mit Gulasch, Geschnetzeltem usw.

Natürlich ist es immer besser, alles frisch zuzubereiten, das steht völlig außer Frage, aber wie sollen Singles oder 1-Personen-Haushalte das dann sinnvoll und mit einem effizienten Kochaufwand hinbekommen? Einen Mini-Braten zu kochen, macht ja kochtechnisch auch nicht unbedingt Sinn.

Wichtig beim Einfrieren ist, dass der Braten nicht mit Luft in Kontakt kommt. Er sollte mit der Bratensoße/Bratenfond eingefroren werden, oder idealerweise mit der Soße vakuumiert. Also auch immer etwas mehr Bratenfond bzw. Soße produzieren.

Braten und Soße stark abkühlen lassen, Braten oder Bratenstücke (am Stück ist es immer besser) in ein Gefriergefäß/Gefrierbeutel geben und es mit der kalten Soße/Fond übergießen.

Dann einfrieren. Gefriertemperatur möglichst nicht unter - 25°C eher höher, also - 30°C, da sonst die Fettoxydation schneller voranschreitet, und den von einigen hier beschriebenen unangenehmen Geschmack verursachen kann.

Wer seinen Gefrierschrank auf - 18°C oder - 20°C eingestellt hat, darf sich nicht wundern, wenn das Gefriergut nach dem Auftauen nicht mehr schmeckt ;-)

Später beim Auftauen langsam auftauen, am besten im Kühlschrank.

Ich würde den Braten in der Soße aufwärmen, sonst wird er zu trocken.

Man sollte aber wissen, dass es auch immer auf das Fleisch ankommt, also was das für ein Stück Braten war. Sehr magere Schweinebraten (z.B. aus der Keule oder vom Rücken) sind da nicht so gut geeignet, Stücke vom Nacken oder Schulter (Schäufele) schon eher.

Da der Braten/die Soße an Geschmack verliert, vor dem Essen immer etwas aufpeppen, mit frischen Gewürzen wie Kümmel, Rosmarin, Pfeffer und Muskat sowie sehr fein geschnittenem Wurzelgemüse (Sellerie, Petersilie, Lauch, Karotten, Zwiebeln..), das man dann wieder vor dem Servieren aus der Soße entfernt (Soße einmal durch ein feines Sieb lassen..).

So bekommt das alles einen "Frischekick" und wenn der Braten vor dem Einfrieren nicht schon totgekocht und somit bereits trocken war, sollte das auch noch schmecken ;-)

LG Jürgen

Schweinebraten bekommt meistens nach dem Aufwärmen (egal ob frisch oder aus dem Gefrierschrank) einen eigenartigen Beigeschmack. Besser wäre es, den Braten kalt zu verwenden (frisch oder gefroren).

In Italien z.B. wird das zimmerwarme Fleisch dünn aufgeschnitten und die separat erhitzte und etwas eingedickte Sauce darübergeträufelt.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, den Braten in dünne Scheiben zu schneiden und dann nochmal gut anzurösten, wie z.B. in Bayern als Tiroler Gröstl.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tiroler_Gr%C3%B6stl

Ja, friere das Fleisch mit der Soße portionsweise ein. Man sagt, daß man es nach 6 Mon . verbraucht haben sollte.

Wenn Du es auftaust, dann bitte im Kühlschrank und nicht bei Zimmertemperatur. Und erwärme das Fleisch in der Soße langsam, wenn es zu stark kocht, dann wird es u.U. zäh und zu trocken.

Ich esse meinen Schweinebraten gerne mit Nudeln. Ich friere die Reste (also Fleisch, Nudeln, Soße) danach zusammen (portionsweise) in Tupperdosen ein. Nach dem auftauen würze ich nochmal mit Pfeffer und Salz nach - perfekt!

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

den kannst du problemlos einfrieren. wenn ich so große sachen als single macht, mache ich immer mehr und friere es mit der sauce ein. ein jahr kannst du das bestimmt einfrieren.

Was möchtest Du wissen?