Kann man für einen 27-jährigen Kindergeld bekommen, wenn er FSJ-Teilnehmer ist?

4 Antworten

Das ändert aber nichts am Anspruch des Kindergelds,den hast du bzw. er,nur bis zur Vollendung des 25 Lebensjahres gehabt !

Eine Ausnahme würde es geben,wenn er vor dem 01.07.2011 seinen Wehrdienst ( Wehrersatzdienst )  abgeleistet hätte,danach ist die Wehrpflicht ausgesetzt worden.

Dann könnte man die Zeit des Grunddienstes noch geltend machen.

Er kann dann aber zu seinem Taschengeld eine ALG - 2 Aufstockung vom Jobcenter bekommen.

Denn ab dem 25 Lebensjahr bildet er bei euch in der Wohnung seine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) und in dieser hat er einen unabhängigen Anspruch auf ALG - 2.

Unter 25 würdet ihr noch eine gemeinsame BG - bilden und dann hätte er unabhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern,keinen eigenständigen ALG - 2 Anspruch.

Ihm würde dann derzeit ein Regelsatz von 399 € zustehen und sein Kopfanteil der KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) der berechnet sich aus der Warmmiete,geteilt durch die Personen im Haushalt.

Das ergibt dann seinen Bedarf nach dem SGB - ll und davon wird dann sein Taschengeld des FSJ - bis auf 200 € Freibetrag angerechnet,also abgezogen und der Rest steht ihm als Aufstockung vom Jobcenter zu.

Er kann auch erst die Kostenübernahme für eigenen angemessenen Wohnraum beantragen,wenn er einen Antrag auf ALG - 2 gestellt hat ( Erstausstattung und Kaution würde ihm dann ggf. auch zustehen ),dann würde sich der Bedarf natürlich erhöhen.

Hallo liebe Heidi1956,

Kinder in einem freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst oder in einem anderen geregelten Freiwilligendienst

Für ein über 18 Jahre altes Kind kann bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres Kindergeld gezahlt werden, wenn es ein frei-williges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr im Sinne des Jugendfreiwilligendienstgesetzes leistet. Dieses Jahr kann auch im Ausland abgeleistet werden.

Nachzulesen in der Broschüre "Merkblatt Kindergeld" von der Familienkasse auf Seite 16 unter Punkt 4.4 bzw. in dem Link hier: www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mdk1/~edisp/l6019022dstbai378751.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI378754

Gruß siola55

Beides für sich ist richtig.

Aber die Kombination aus beidem geht nicht.

Hast du zum Beispiel einen 23 jährigen der ein FSJ macht kann es durchaus Kindergeld geben.

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Nicht durchaus,dann gibt es Kindergeld,wenn es beantragt wurde und das Kind noch keine 25 ist !

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ALG-II wurde nun nicht erneut weiter beantragt, sondern es wurde Wohngeld beantragt und bewilligt. Das Wohnungsamt bewilligte jedoch nur einen sehr geringen Betrag und hat bei der Berechnung das Kindergeld in Höhe von 190 € als Einkommen angerechnet. Dies tun sie aber nur deshalb, weil der Vater Kindergeldberechtigter ist. Wäre das Kind selbst kindergeldberechtigt, was unter Umständen möglich sein kann, würde es nicht als Einkommen angerechnet werden. Die Begründungen/Erklärungen sind in dem Widerspruchsschreiben jedoch recht undurchsichtig. Einen Abzweigungsantrag, so informierte die Familienkasse am Telefon, kann das Kind nur stellen, wenn die Eltern keinen Unterhalt zahlen würden. Die Eltern zahlen allerdings Unterhalt. Dieser geht praktisch komplett für die Miete drauf. Der Rest, der übrig bleibt, das sind einmal das Wohngeld und das Kindergeld bleiben dann noch zum Leben.

Beides zusammen ergibt aber nicht annähernd so viel, wie ein Hartz-4-Empfänger hat! So viel ich weiß, darf in Deutschland generell niemand schlechter gestellt werden als ein ALG-II-Empfänger, welcher aktuell 404,00 € zur Verfügung hat.

Und Sinn und Zweck der Wohngeldreform war ja, dass mehr Leute Anspruch haben und auch mehr bekommen. Und Wohngeldbezug schließt SGB-II Leistungen aus. Man kann nicht beides gleichzeitig bekommen!

Was tun?

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