Kann man etwas gegen eine Körperschema Störung("bodyimage") tun?

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4 Antworten

Ich habe mal eine interessante Sendung gesehen, wo Yvonne Katterfeld  (oder wie die sich schreibt) eine Klinik für essgestörte Mädels besucht hatte.Die Mädel waren begeistert  und meinten, so eine tolle Figur wie die Catterfield (?)  hätten sie auch gerne. Aber sie wären ja leider zu fett.

Daraufhin gab Frau Katterfield den Mädels eine von ihren eigenen Jeanshosen und ließ sie die anprobieren. Natürlich versoffen die Mädels in dieser für sie viel zu großen Hose. Die Gesichter der Mädchen waren beeindruckend. Sie waren regelrecht schockiert, weil sie zuvor gedacht haben, dass sie sich in die Hose gar nicht reinzwängen könnten. In Wahrheit war die Hose aber viel zu groß.

hmm schöne Geschichte allerdings etwas schwierig umzusetzen. aber das ist ein Punkt an dem man ansetzen kann.

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Allein eher nicht.

Zum Arzt gehen, sich wiegen lassen und sich vom Arzt sagen lassen, ob man ein gutes Gewicht hat, zu dick oder zu dünn ist. Dann merkt man ja, ob man sich richtig einschätzt oder nicht.

Ggf. eine Therapie bei einem geeigneten Psychologen machen.

ich glaube nicht, dass ich einen Arzt brauche, um zu wissen in welchem Bereich ich mich befinde. das wird mir allgemein auch nicht helfen, da ich ja weiß, dass ich mich nicht richtig einschätze. und eine Therapie kann ich nicht machen.

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@depressivekunst

Wenn du schon weißt, dass du dich falsch einschätzt, dann musst du deswegen niemanden fragen, das ist klar. 

Aber warum kannst du keine Therapie machen? Ich kann mir absolut keinen Grund vorstellen, warum das nicht gehen sollte, außer man will nicht. Aber nicht Können und nicht Wollen ist ein Riesenunterschied.

Also, warum kannst du keine Therapie machen?

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ich will eine Therapie machen, nur gibt es in meiner Nähe keine freien Therapieplätze mit Kassenärztlicher Zulassung. meine Krankenkasse weigert sich schlicht die Kosten für einen Therapeuten ohne Kassenzulassung zu über nehmen.

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Pauschal kann man das nicht sagen. Je nach Stärke der Störung kann man das auch ohne Therapie lösen allerdings muss das ein Arzt beurteilen wie stark ausgeprägt die Störung bei dir ist.

Anmerkung: Ich habe auch ein Selbstwahrnehmungsstörung aber kann gut damit leben. Die Störung kann man auch zum Vorteil ausnutzen.

wie bekommt man das denn hin?

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Auf welchen Teil der Antwort bezogen?

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Tipps gegen das Problem findest Du hier.

https://www.woman.at/a/magersucht-hilfe-tipps

ich habe keine Magersucht.

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@depressivekunst

Wenn die Gedanken wie in den anderen Fragen ständig um Essen, Gewicht, Kalorien und um die Waage kreisen ist das allerdings ein todsicherer Hinweis auf eine Essstörung - einschließlich einer Körperschema Störung.

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das sieht mein Psychiater und meine Waage allerdings ein bisschen anders. also ich habe definitiv keine MS.

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@depressivekunst

Essstörungen spielen sich vor Allem im Kopf ab - unabhängig vom tatsächlichen Gewicht - und Psychiater sind auch nur Menschen.

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ich sagte ja auch nur, dass ich definitiv keine Magersucht habe. bei einer Magersucht ist das Gewicht schlicht und ergreifend für die Diagnose entscheidend, auch wenn viele Menschen das nicht sehen wollen.

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das ist das "tolle" an psychischen Erkrankungen. Sobald jemand selbstbewusst für sich einsteht und sagt, dass man nicht krank ist, wird das direkt als Symptom gedeutet und dem Menschen wird eine mangelnde Krankheitseinsicht vorgeworfen. das Problem ist, dass es auch Menschen gibt, die gesund sind und daher so daher reden können.

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@depressivekunst

Psychische "Erkrankungen" sind nichts anderes als ein Symptom einer gestörten Biochemie im Gehirn - und ohne die entsprechenden Nährstoffe kann es natürlich auch nicht funktionieren. Zu den Nährstoffen zählen Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Daraus bildet der Körper sogenannte Neurotransmitter wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin - jene Botenstoffe, die für eine  ausgeglichene Stimmung, Antrieb, Schlaf und Konzentration verantwortlich sind.

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das gilt gewiss nicht für alle Erkrankungen davon abgesehen hat diese Aussage keinen Bezug zu meinem Kommentar.

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nebenbei erwähnt: ich leide nicht unter Amenorrhoe, ich stelle mich äußerst selten mehrmals täglich auf die Waage, mir wächst kein Flaum,... es fehlen jede Menge Symptome, die auf eine MS hindeuten. bzw sind notwendige Diagnosekriterien (Amenorrhoe) nicht erfüllt. da so viele Symptome fehlen, würde mir auch niemand eine atypische Magersucht diagnostizieren. ich weiß selbst, dass viele Menschen mit Essstörung (v.a. Magersucht) kaum eine Krankheitseinsicht zeigen oder von einer gewissen Naivität("nein bei mir ist das doch nicht so schlimm!") belastet sind. das trifft auf mich alles nicht zu. ich muss zu geben, dass ich mein Essverhalten als wenig problematisch betrachte. das hängt allerdings damit zusammen, dass es kaum problematisch ist. wäre ich stark gefährdet, hätte mein Psychiater vermutlich schon Gegenmaßnahmen ergriffen.

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noch etwas, wenn ich keine Krankheitseinsicht zeigte, würde ich auch niemals zugeben bzw mjr eingestehen, dass ich eine Körperschemastörung habe

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wie wird das denn diagnostiziert? ist das Teil des "normalen" großen Blutbildes?

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@depressivekunst

Schwierig am Blutbild zu erkennen - das liegt daran dass 99 Prozent des Körper-Magnesiums in Knochen, Muskeln und Gewebe eingelagert ist - liegt hier ein Mangel vor bringt auch ein Blutbild keinen Aufschluss darüber. Am besten erkennt man einen Mangel an den Symptomen (oben im Link).

Risikofaktoren für einen Mangel sind z.B. Stress durch Leistungsdruck, Überforderung oder emotional belastende Situationen und mangelhafte Zufuhr über die Ernährung - weitere "Magnesiumräuber" sind z.B. Koffein, Nikotin oder die Pille. Wie z.B. Mg-Mangel mit Stress zusammenhängt erfährst Du hier.

http://www.wasser-und-salz.org/blog/magnesium-das-salz-der-inneren-ruhe/

Ausserdem lässt sich ein Mangel schnell und problemlos z.B. mit einer Mg-Brausetablette testen. Mg wirkt schon nach 15 Minuten - bei einem Mangel als Ursache sind die Symptome danach verschwunden.

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