kann man etwas dagegen tun? (Führerschein Entzug)

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

  1. Wenn besagte Person bereits eine Fahrerlaubnis besaß und diese entzogen wurde, muß sie nur die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragen. Eine erneute Führerscheinprüfung (oder gar Fahrschule) ist nicht nötig.

  2. Vor der Wiedererteilung steht aber auf jeden Fall eine Drogen-MPU. Voraussetzung für eine erfolgreiche MPU ist dabei zwingend der Abstinenznachweis über 12 Monate, entweder mittels Haarprobe(n) oder regelmäßigem Urinscreening.

  3. Kosten der MPU ca. 400€. Dazu kommen noch Screenings, evtl. Vorbereitungskurse und/oder verkehrspsychologische Beratung, für die ein ähnlicher Betrag fällig wird.

  4. Vom EU-Führerschein würde ich abraten, nach §29 (3) FEV wird diese idR nicht in Deutschland anerkannt. Hier droht ein langwieriger Rechtsstreit wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

  5. Je nach Versicherung ist es unterschiedlich, wie lange eine vorhandene Schadenfreiheitsklasse bestehen belibt. Also zuerst bei der alten Versicherung anfragen. Alternativ über Verwandte/Bekannte versichern lassen (als Zweitwagen, WICHTIG: Zusätzliche Fahrer angeben!). Ansonsten hilft nur der Versicherungsvergleich, z.B. unter: http://www.autoversicherung-vergleichen-online.de/

Hallo lieber clemensw

MPU wegen Drogenauffälligkeit: 564,54 €

0
@ginatilan

Hallo liebes sprechendes Fischerdorf :-)

steht hier aber anders:

http://www.gesetze-im-internet.de/stgebo_2011/BJNR009800011.html

Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt)

3. Abschnitt

Gebühren der amtlich anerkannten Sachverständigen und Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr, der Prüfstellen nach der Fahrzeugteileverordnung, der Begutachtungsstellen für Fahreignung und der Sehteststellen

3. Untersuchungen der amtlich anerkannten Begutachtungsstellen für Fahreignung

[...]

451 medizinisch-psychologische Gutachten nach den §§ 2a und 4 Absatz 10 StVG sowie § 11 Absatz 3, den §§ 13 und 14 FeV

[...]

451.6 Betäubungsmittel- und Medikamentenauffällige (§ 14 FeV) 338,00

Soweit von der Begutachtungsstelle selbst ein Drogenscreening durchgeführt wird, erhöht sich der Betrag um 128,00 Euro.

Dazu kommt natürlich immer noch die Märchen- ähh... Mehrwertsteuer.

0
@clemensw

Soweit von der Begutachtungsstelle selbst ein Drogenscreening durchgeführt wird,

...und das wird immer am Tage der MPU von den BfF selbst durchgeführt

0

Hallo,

Beantrage mal die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beim Straßenverkehrsamt und Du wirst mit 100% -iger Wahrscheinlich die Aufforderung erhalten, doch bitte dafür erst einmal ein positives MPU-Gutachten beizubringen. Und die MPU wirst Du überhaupt erst dann bestehen können, wenn Du für eine BTM-Fragestellung dann gleich schon 12 Monate Abstinenz belegen kannst. Dieser Beleg wäre mittels einer Haaranalyse beim Amtsarzt zu erbringen. Aber eine Aktuelle Haarprobe gilt meines Wissens nach nur max. 6 Monate rückwirkend als Aussagekräftig. Müßtest also mindestens 2 x zur Doc wegen der Haaranalyse und könntest somit erst frühestens in einem halben Jahr zur MPU.

Und die musst Du dann erst einmal bestehen, bevor Du deine Pappe zurück bekommst.

mfg

Parhalia

. Aber eine Aktuelle Haarprobe gilt meines Wissens nach nur max. 6 Monate rückwirkend als Aussagekräftig.

eine Haaranalyse bei Drogen ist jahrelang aussagekräftig, kommt nur auf die Länge der Haare drauf an. Wenn jemand 24 cm langes Haar hat könnte er also 2 Jahre Abstinenz auf einmal nachweisen.

bei Alkohol ist die Haaranalyse aber nur 3 Monate aussagekräftig, evtl hast du das gemeint

1
@ginatilan

bei Alkohol ist die Haaranalyse aber nur 3 Monate aussagekräftig, evtl hast du das gemeint

Von diesem Kenntnisstand ging ich allgemein aus. Wenn das bei Drogen so ist, wie Du sagst, dann braucht er ggf. ja nur eine Analyse vor der MPU. ( sofern die Matte lang genug ist )

Aber gute Ergänzung, wie gewohnt...;-)

0

Hallo xYourmom

er/sie würde jetzt wieder anfangen, den Führerschein zu machen..

Die ursprünglich gültige 2-Jahresfrist wurde mit Inkrafttreten der 4. ÄnderungsVO zum 30.10.2008 aufgehoben. Nach diesem Datum ist nur noch dann noch eine neue Fahrerlaubnisprüfung erforderlich, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der Bewerber die nach § 16 Abs. 1 und § 17 Abs. 1 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt.

In der Regel kann auf eine erneute Führerscheinprüfung verzichtet werden. Die Führerscheinstelle ordnet allerdings eine erneute Prüfung an, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass du die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt.

Wenn du eine Prüfung ablegen musst, solltest du dich mit einer Fahrschule in Verbindung setzen. Du benötigst keine reguläre Fahrschulausbildung, sondern vereinbarst individuell die Vorbereitung auf die theoretische und praktische Prüfung.

Ich weiß nicht ... es gab mal die Möglichkeit im EU- Ausland (Niederlande?) MPU-frei den Führerschein zu machen, weiß aber nicht, ob dieses Schlupfloch noch offen ist.

Die Versicherungsgeschichte (200%) kannst du nur dann umgehen, wenn jemand anders den PKW auf seinen Namen anmeldet, welcher schon langjährig unfallfrei ist, und der neue Fahrer den Wagen mitbenutzt - das muss aber der Versicherung ggf. mit angegeben werden.

Dein Versicherungsrabbat gilt 6 Jahre, wenn du zuletzt bei sagen wir mal 100 % warst dann müsstest du auch wieder bei 100 % einsteigen dürfen, Deine Drogengeschichte geht mich nichts an aber wenn deine Versicherung davon keine Kentniss hat wieso solltest du bei 200 % starten ? Wenn deine Eltern oder deine Feundin das Fahrzeug auf ihren Namen zulassen startest du mit 125 % als Zweitwagen, oder noch weniger, dass kommt auf die Versicherung und den Tarif desjenigen an. Aber so ist das halt mit Drogen , erst Party & Spass dann grosses Gejammer. Also lass lieber die Finger davon oder finde dich damit ab das du in Zukunft mit dem Taxi oder dem Bus oder der Bahn fährst.

würde jetzt wieder anfangen, den Führerschein zu machen.

Da müsstest Du wohl erst mal die MPU bestehen.

Diese/r jemand bist doch du oder? Ich kann dir nicht helfen

Und nein, es geht hier wirklich nicht um mich Und die Frage ist ja ob man da wirklich bei 200 anfängt..

Wenn du die MPU erfolgreich bestanden hast ( 1 Jahr lang alle paar Wochen zum Urintest zum Nachweiss der ununterbrochenen Abstinenz ) dann kannst du auch wieder die Wiedererteilung des Führerscheins bei der Führerscheinstelle beantragen. LG

0

Was möchtest Du wissen?