Kann man einer Aortendissektion vorbeugen indem man nur ganz leicht auftritt und Erschütterungen minimiert?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey.

Das wäre eine Extremmassnahme. Wenn das Problem schon so gross ist, sollte man anders vorbeugen. Hauptprobleme sind hoher Blutdruck, starke Anstrengung mit Pressverhalten (z.B. Gewichtheben u.ä.) oder schwaches Bindegewebe generell, z.B. an der Haut, lockere Bänder, wenig Muskulatur etc. Wenn das Bindegewebe insgesamt locker ist, dann wohl auch an der Aorta. Hat man insgesamt sehr festes Bindegewebe, dann sollte das Risiko klein sein.

Falls Du echt Angst davor hast, solltest Du mit einem Arzt darüber sprechen, einem Kardiologen oder Angiologen. Die können das auch mittels Ultraschall untersuchen, eine Routineuntersuchung.

Falls Du echt Angst davor hast, solltest Du mit einem Arzt darüber sprechen, einem Kardiologen oder Angiologen.

Das wäre nur gerechtfertigt, wenn es Anhaltspunkte auf eine Risikokonstellation gäbe. Beispielsweise Marfan, eine andere Erkrankung des Stützsystems oder genetische Prädisposition.

Ansonsten wäre das Verschwendung von Kassenbeiträgen. Das Geld wäre in Psychotherapie zur Behandlung einer hypochondrischen Störung deutlich besser investiert.

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@Maxxismo

Es gibt Anhaltspunkte mein EKG ist extrem besorgniserregend laut Hausarzt und alle weiteren Ärzte sind jetzt nicht in der Lage gescheit zu diagnostizieren

Du brauchst das jetzt nicht als rein psychisch abtun, denn das ist es nicht (!)

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@buffalo23

Wenn dein EKG "extrem besorgniserregend" wäre, hätte dein Hausarzt dich mit Rettungswagen und Notarztbegleitung in die nächste Klinik eingewiesen und dort wärest du schneller durch EKG, Speiseröhrenultraschall und Herzkatheteruntersuchung durchgeschleust worden, als dir lieb gewesen wäre.

Was meinst du warum bei deinem Hausarzt nicht alle Alarmlampen angehen, wenn du trotz vermeindlichem Horror-EKG wieder auf zwei Beinen ohne Diagnose durch einen Fachmann dahinkommst?

Hör auf zu fantasieren und such dir einen geeigneten Psychotherapeuten. Deine Ängste nehmen langsam paranoide Züge an.

Guck dir doch mal deine Fragehistorie an und denk eine Sekunde darüber nach.

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@Maxxismo

Er hat mich in die nächste Klinik eingewiesen aber da war eine richtig unfähige Ärztin in der Notaufnahme die nicht weiterwusste und mich heimgeschickt hat. So wie der mit dieser Blinddarmgeschichte hier auf GF. Am nächsten Tag meinte mein Hausarzt er könnte absolut nicht verstehen wie man mit sowas wieder heimgeschickt werden würde

Kardiologentermin ist im August vereinbart früher gibts keine Termine. Das ist unser geiles Gesundheitssystem hier in Deutschland

Psychotherapeutentermine haben davon abgesehen 6-12 Monate Wartezeit

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@buffalo23
Er hat mich in die nächste Klinik eingewiesen aber da war eine richtig unfähige Ärztin in der Notaufnahme die nicht weiterwusste und mich heimgeschickt hat. ... Am nächsten Tag meinte mein Hausarzt er könnte absolut nicht verstehen wie man mit sowas wieder heimgeschickt werden würde

Ich verstehe.

Und weil du so extrem gefährdet bist, sieht deine superengagierter Hausarzt jetzt zu, wie du bis August mit der lebensbedrohlichen Herzerkrankung rumläufst. Anstatt das Telefon in die Hand zu nehmen und sich mit dem Oberarzt oder Chefarzt der Inneren Medizin des Krankenhauses verbinden zu lassen und die Sache innerhalb von 30 Minuten zu klären.

Kardiologentermin ist im August vereinbart früher gibts keine Termine. Das ist unser geiles Gesundheitssystem hier in Deutschland

So ein Quatsch. Ich besorge meinen Patienten einen Termin innerhalb von einem Tag, wenn ich es für dringend halte. Das kann dein Hausarzt auch. Für Routineuntersuchungen sind ein paar Wochen absolut ok.

Du willst uns doch alle hier verarschen. Oder du hast vor lauter Angst völlig den Überblick über dich selbst verloren.

Psychotherapeutentermine haben davon abgesehen 6-12 Monate Wartezeit

Lebst du auf dem Land oder in einer Großstadt?

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@Maxxismo
Und weil du so extrem gefährdet bist, sieht deine superengagierter Hausarzt jetzt zu, wie du bis August mit der lebensbedrohlichen Herzerkrankung rumläufst

Ja er ist nicht engagiert nachdem die Blutwerte (Troponin und nt-pro BNP) gepasst haben hat er gar nichts mehr für nötig gehalten

Lebst du auf dem Land oder in einer Großstadt

So 40 Kilometer von einer Großstadt entfernt... Wie gesagt ich hab eine Psychotherapie mal gemacht auf private Rechnung aber es hat nix gebracht ich bin aktuell eh krankgeschrieben, der hat mir einen Klinikaufenthalt empfohlen

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@buffalo23
Ja er ist nicht engagiert nachdem die Blutwerte (Troponin und nt-pro BNP) gepasst haben hat er gar nichts mehr für nötig gehalten

Bei einem "extrem besorgniserregenden" EKG schickt kein Arzt dich einfach so nach Hause. Weder im Krankenhaus noch in der Praxis.

ich bin aktuell eh krankgeschrieben

Warum?

der hat mir einen Klinikaufenthalt empfohlen

Und, schon bei einer Klinik angemeldet?

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@Maxxismo

@Maxxissmo, dazu kommt noch das selbstgeschriebene EKG perApp.......das sagt vieles.....

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@Maxxismo

Zum ersten Kommentar von Maxxismo:

Wenn es denn Anhaltspunkte für eine hypochondrische Störung gäbe... auch eine solche ist nach klar definierten Kriterien zu diagnostizieren. Die vermeintlich einfache Lösung der potenziellen "psychischen" Störung... ist eben leider keine :).

Kleiner Exkurs hierzu: Leider aktuell in Medizin nur all zu oft darauf geachtet, keine ach so wertvollen Mittel für möglicherweise eventuell überflüssige Abklärungen auszugeben. Dabei wird oftmals eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Patienten grosszügig in Kauf genommen. Aus volkswirtschaftlicher Sicht, wie auch individueller Patientensicht, ist dies ein Disaster.

Eine gesundheitliche Beeinträchtigung, welche zu einer reduzierten Arbeitsleistung von nur wenigen Prozent führt, ist innerhalb weniger Wochen/Monate um ein mehrfaches teurer, als jede nicht vorgenommene Abklärung. Nur gehen die Kosten zu Lasten eines anderen Leistungsträger, weshalb sie in der medizinischen und (vermeintlich) gesamtwirtschaftlichen Nutzenrechnung zu oft ausser Acht gelassen werden. Vom oft jahrelangen Leidensdruck der Patienten durch nicht diagnostizierte chronifizierte Krankheitszustände mal ganz abgesehen.

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@Maxxismo

Zum 2ten Kommentar von Maxxismo: Falls Deine Antwort bzw. Ferndiagnose wirklich zutreffend wäre, ist dein Umgang mit potenziell psychisch belasteten Patienten vorbildlich :D Herzliche Gratulation!!!!!!

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Das lässt sich mit dem Leben nicht vereinbaren. Die Frage ist obsolet.

Die Antwort ist nutzlos

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