Kann man einen Vertrag im Namen eines Kunden mit dessen Zusicherung abschließen?

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3 Antworten

Ich denke du solltest eher mal schauen wie das andere machen. Hierfür gibt es viele Wege. Der aus meiner Sicht beste Weg (sowohl für dich als auch für den Kunden) wäre, wenn Du gleich zu Beginn der Arbeiten für den Kunden ihn selbst einen Hostingvertrag abschließen lässt. So das es nicht über dich läuft. Damit bindest Du den Kunden auch gleich an den besprochenen Plan, dass Du ihm eine Webseite bereitstellen sollst und er dir entsprechende Zuarbeiten liefern müsste - wäre ja nur in seinem Sinne. Sobald die Seite fertig ist, müsstest Du den Kunden nur noch bitten eine Domain dazu zu buchen.

Wichtig ist dabei, dass die Vertragsabschlüsse über deinen Kunden laufen - nicht über dich. Du könntest es in seinem Beisein auch vornehmen, und er unterschreibt dann jeweils bei dem Hoster, den Du ihm ausgesucht hast.

Noch ein anderer Weg wäre, wenn Du dir selbst einen Server mietest - vlt. einen Managed-Server - auf dem Du deinen Kunden selbst Webspace bereitstellen kannst. So hast Du dich nicht jedes Mal um Vertragsabschlüsse des Kunden mit externen Hostern kümmern sondern dein Kunde müsste nur noch Verträge mit dir eingehen. Wäre vom vertraglichen Aufwand her vermutlich besser, lohnt sich für dich aber nur wenn Du genügend Kunden hast mit denen Du einen Server finanzieren könntest.

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Kommentar von jwjuele
30.11.2015, 09:19

Die Idee mit dem Managed Server ist ziemlich gut! Auf lange Sicht sollte das mein Ziel sein. Bis es so weit ist möchte ich meinen Kunden wenn möglich jedoch alle arbeit abnehmen. Auch um auf dem Server arbeiten zu können brauche ich von meinen Kunden eine Vollmacht um auf den Host account zugreifen und ihn bearbeiten zu dürfen. eine Solche Vollmacht stelle ich gerade zusammen.

Daher wäre es einfach die Berechtigung zur Erstellung des Accounts als Klausel mit hinein zu schreiben. So könnte ich die Zeit überbrücken, bis ich später genug Kunden und einen Managed server eingerichtet habe.

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In unseren AGB wurde lediglich ein ein entsprechender Passus eingefügt, der genau dies regelt. Kommt es zu einem Vertragsschluss, der Kunde diese akzeptiert. Unsere Kunden bekommen die AGB als PDF und in Druckform zugeschickt. Letztere muss samt vertraglicher Vereinbarungen unterschrieben werden. So haben wir im Streitfall etwas in der Hand. 

LG medmonk 

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Hallo Julius,

ich bin ebenfalls Webdesigner und schließe solche Verträge meist direkt mit dem Kunden zusammen.

Ist das Verhältnis zwischen Kunde und mir äußerst gut, schreibe ich auch schonmal ne kurze WhatsApp oder rufe an und schreibe eben eine Nachricht "Du, ich muss ja den Hosting-Vertrag abschließen, das kostet... bla bla bla". Wichtig ist halt nur, dass allen Parteien klar sein muss, was gemeint ist.

Gruß, Max

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