Kann man einen Hund im Garten halten?

6 Antworten

Also in dem geschilderten Fall ist das auf keinen Fall tiergerecht! So sollte man es nicht machen!

Prinzipiell kommt es am Ende auf den Hund an. Ob der jetzt die Stunden (aus meiner Sicht nicht mehr wie 6 am Tag) im Haus wartet oder vielleicht lieber im Garten (natürlich mit entsprechender Schutzhütte etc.) liegt und dort wartet, aber sich dort jeder Zeit erleichtern kann, die Sonne genießt und ein paar Umwelteindrücke hat - alleine ist er so oder so.

ALLERDINGS: Persönlich würde ich das so nicht machen wollen. Nicht, weil ich es meinem Hund nicht gönnen würde sich tagsüber im (größeren) Garten aufzuhalten, dort Spaziergänger zu beobachten und in der Sonne zu chillen. Sondern ganz einfach, weil es leider so krank Menschen gibt, so auch Giftköder in Gärten werfen.

Ansonsten gibt es für alles eine Vorschrift.

Bitte vergesse auch nicht das Tag täglich Hunde aus Gärten gestohlen werden.

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@EvaRelativ

Mein corgi würde sich auch einfach mitnehmen lassen, dafür liebt sie Menschen allgemein einfach zu sehr.

Zum Glück müsste ich mir aber dank den anderen aber keine Gedanken machen. Da würde keiner so weit kommen sie zu klauen xD

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@LukaUndShiba

Meine wäre ja nicht mitgegangen, aber ich hab ja schon Sachen gehört wo die Hunde einfach fortgezerrt wurden, auch größere.
Und am Ende steht dann ne Anzeige im Netz "Muss leider meinen Hund abgeben" und die verdienen sich noch ein paar hundert € ...

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@EvaRelativ

Oder aber sie werden ins Ausland gekarrt um an Versuchs Labore verkauft zu werden (gibt wohl sehr viel Geld) oder aber wenn nicht kastriert auch gerne an vermehrer verkauft.

Gab ja auch schon Situationen wo ins Haus eingebrochen wurde um Hunde zu klauen.

Vor einigen Jahren würde einer Züchterin (keine Ahnung mehr welcher Rasse) mal der komplette wurf samt Hündin gestohlen.

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@EvaRelativ

Jo. Und ich will echt nicht wissen wie sehr das Herz der Züchterin da geblutet hat

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@LukaUndShiba

Das kann man wohl nicht ermessen, wie das ist, wenn einem etwas genommen wird wo ja nicht nur Geld - Geld ist ja die eine Sache - aber auch so viel Liebe und Herzblut drin stecken...

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In der Tierschutz-Hundeverordnung habe ich bisher folgendes dazu gefunden:

§ 2 Allgemeine Anforderungen an das Halten

(3) Einem einzeln gehaltenen Hund ist täglich mehrmals die Möglichkeit zum länger dauernden Umgang mit Betreuungspersonen zu gewähren, um das Gemeinschaftsbedürfnis des Hundes zu befriedigen.

§ 4 Anforderungen an das Halten im Freien

(1) Wer einen Hund im Freien hält, hat dafür zu sorgen, dass dem Hund

  1. eine Schutzhütte, die den Anforderungen des Absatzes 2 entspricht, und
  2. außerhalb der Schutzhütte ein witterungsgeschützter, schattiger Liegeplatz mit wärmegedämmtem Boden zur Verfügung stehen. Während der Tätigkeiten, für die ein Hund ausgebildet wurde oder wird, hat die Betreuungsperson dafür zu sorgen, dass dem Hund während der Ruhezeiten ein witterungsgeschützter und wärmegedämmter Liegeplatz zur Verfügung steht.

§4 habe ich mitkopiert, da dort etwas von der Ausbildung des Hundes steht. Ich kann mir recht wenig vorstellen, dass man auf diese Art einen Wachhund ausbildet (habe das einfach mal als mögliche Rechtfertigung der Nachbarn angenommen).

Für mich persönlich ist das ganz klar Tierquälerei und ich würde zumindest mal beim Veterinäramt anfragen, was die davon halten. Das ist zumindest, was ich Handfestes zu dem Thema gefunden habe, hoffentlich meldet sich hier noch jemand, der da fundierteres Wissen hat.

Woher ich das weiß:Recherche

Man kann - z. B. mit einem Zwinger...

Und auch sonst: viele Hunde sind stundenlang alleine im Garten...

Ob das hier (Welpe usw.) tiergerecht ist, ist schwierig zu beurteilen, zumal Dein Beitrag nicht gerade objektiv (nicht wertend) beschreibend ist... musst Du schon zugeben...

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