kann man einen cannabis-test betrügen?

11 Antworten

Um ein einmaliges Rauchen von Cannabis wird wohl kaum ein "großes Fass" aufgemacht.

Ein Nachweis ist i.d.R. bis zu 35 Tagen nach dem Konsum möglich. Unter großem Aufwand allerdings noch sehr viel länger, da das THC sich in fettreichen Geweben absetzt.

Stammt dieses Cannabis aus holländischen Shops. dann ist maximal 11% THC enthalten. Aus deutschen Freilandanbau sogar nur 6%. Beim Rauchen gehen etwa 50% der THC Menge ins Blut. 0,5 g Cannabis auf 3 Freundinnen verteilt ist kaum der Rede wert. Also nicht Bange machen lassen

Öhm bei einmaligem Konsum sollte die Nachweiszeit nicht sehr lange sein. ( außer es ist ein haartest )

Am besten den Termin für den Test so lange wie möglich schieben ( und natürlich nix konsumieren :P )

Je nachdem wie regelmäßig "Lara" kifft, muss sie sich vielleicht gar keine Sorgen machen. Wenn die 0,5gr in den letzten 2-3 Monaten der einzige Konsum waren, dürfte in ca. einer Woche, in 2 Wochen mit Sicherheit, weder im Blut noch im Urin irgendwas nachweisbar sein.

Für den Fall, dass der angesprochene Drogentest früher stattfinden soll: Einen Bluttest kann man nicht manipulieren, keine Chance. Einzige Möglichkeit wäre hier viel Sport machen, viel trinken und beten. Bei einem Urintest könnte man theoretisch, sofern das Wasserlassen nicht beaufsichtigt wird, entweder fremden, sauberen Urin abgeben oder sich synthetischen Urin besorgen, zu finden z.B. hier: http://www.head-shop.de/article/05836/Clean-Urin-Synthetischer-Urin.xhtml

Bedenkt aber folgendes: Wenn "Lara" beim Versuch den Test zu manipulieren erwischt wird, könnten die Konsequenzen möglicherweise noch stressiger werden als bei einem positiven Testergebnis. Ich würde also empfehlen einfach zu hoffen, dass der Test negativ ausfällt und für den Fall, dass er positiv ausfällt leugnen, auf der Klassenfahrt gekifft zu haben, sondern sagen, dass man das irgendwann während der Freizeit getan hat.

Viel Glück

Das mit der Urinmanipulation funktioniert nicht, zumindest wenn der Test (z.B. bei einem Amtsarzt) korrekt durchgeführt wird. Da muß man nämlich vor dem Urintest eine Markersubstanz (ein Polyethylenglycol) oral einnehmen, deren Vorhandensein und Konzentration im Urin dann beim Test gemessen wird. Auf diese Weise kann eine Manipulation durch Verdünnung oder Fremdurin nachgewiesen werden. Auch exzessives Wassertrinken nutzt nichts, zwar wird dadurch die Urinkonzentration der THC-Metaboliten verringert, wenn aber nicht nur ein Drogenschnelltest gemacht wird, wird die Kreatinin (ein Stoffwechselabbauprodukt, das physiologischerweise im Blut und Urin vorkommt)-Konzentration im Urin und im Blut gemessen und verglichen und es kann die Verdünnung erkannt und rechnerisch herausgerechnet werden. Auch Beigabe von Seife nutzt nichts, zwar können dann bestimmte Drogen im Schnelltest ggf. nicht erkannt werden, aber bei korrekter Testung wird der Urin-pH gemessen, und wenn der (durch die Seife) alkalisch ist, ist die Manipulation erkannt und der Test wird wiederholt... Die auf Nachweis von Drogenmetaboliten mittels spezifischer Antikörper beruhenden Drogenschnelltests (Urin oder bei THC auch Hautabstrich, benutzt die Polizei zunehmend, da einfach und schnell durchführbar) sind äußerst sensitiv, Mengen im Nanogramm/ml-Bereich können nachgewiesen werden. Solche Mengen sind insbesondere nach THC-Konsum je nach Menge und Dauer des Konsums noch nach Wochen bis Monaten nachweisbar. Auch aus Haaren können alle Drogen nachgewiesen werden, je nach Haarlänge u.U. mehr als ein Jahr zurückliegender Konsum kann so nachgewiesen werden. Wenn also, wie es bei polizeilich oder durch Gericht angeordneten Drogentests die Regel ist, ordentlich getestet wird, wird das üblicherweise durch einen Amtsarzt oder ein rechtsmedizinisches Institut durchgeführt, und es wird nicht nur der übliche Drogenschnelltest, wie er im Krankenhaus üblich ist, sondern zusätzliche Bestätigungstests mittels Tandem-Gaschromatographie/Massenspektrometrie durchgeführt, und da ist Manipulation aussichtslos, zumal die Rechtsmediziner auch alle Tricks der Manipulation kennen und nachweisen können...Also am besten: Keine Drogen konsumieren...wenn man erwischt wird, kann es auch nachgewiesen werden...und dann ist oft der Führerschein weg, selbst wenn man nicht direkt mit Drogen am Steuer erwischt wurde. Denn regelmäßiger Drogenkonsum begründet erhebliche Zweifel an der charakterlichen und körperlichen Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs und die Straßenverkehrsbehörde kann, wenn Sie davon Kenntnis erlangt (was bei polizeilichen oder gerichtlich angeordneten Tests regelmäßig der Fall ist) von sich aus den Führerschein einziehen oder eine MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung, sog. "Idiotentest") zur Klärung der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs anordnen... Gruß Docfm, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

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Muss er zum Drogentest?

Muss er für den Führerschein zum Drogentest?

Im Brief von der Führerscheinstelle steht nach einer Bemerkung über den Besitz einer sehr geringen Menge Cannabis (Anklange wurde übrigens Fallengelassen):

"Die Fahrerlaubnis der Klasse B kann Ihnen jedoch trotz der Auffälligkeiten - nach abgelegter, bestandener Prüfung - erteilt werden.

Das "jedoch trotz der Auffälligkeit" lässt darauf schließen, dass kein Drogentest absolviert werden muss aber es steht jetzt auch nicht explizit, dass kein Test nötig ist.

Alle Antworten sind super, vor allem wenn ihr mal einen ähnlichen Brief bekommen habt, vielen Dank!

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