Kann man einen Arzt verklagen oder ist das zwecklos?

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10 Antworten

Hallo, du könntest Ansprüche aus §823I BGB gegen die Ärztin haben in Form von Schmerzensgeld. Ich kann dir einen Fachanwalt empfehlen, wenn du daran noch interessiert bist, der auf Arzthaftungsrecht spezialisiert ist. Keine Angst ich selbst bin es nicht :P. Aber wenn du interessiert bist schreib kurz, dann geb ich die Adresse raus, ob du ihn dann kontaktierst kannst du dir ja dann noch überlegen.

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Erstmal mein herzliches Beileid!

Ein Arzt muss wissen, welche Medikamente der Patient zur Zeit nimmt und muss dann das am besten verträgliche Medikament passend dazu verscheiben. Spätestens in der Apotheke sollte die Verkäuferin aufmerksam werden wenn Kontraindikationen auftauchen. Aber auch zu Hause muss man sich den Beipackzettel gut durchlesen und notfalls lieber nochmal nachfragen.

Ich bin kein Anwalt und darf demzufolge keine Rechtsberatung geben - wenn du dich schlau machen willst, wie deine Rechtsmittel aussehen, führt leider kein Weg an einem Anwalt vorbei.

Wie auch immer du dich entscheidest: Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft um das alles durchzustehen.

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tut mir sehr leid und wünsche deiner oma gute besserung :)

ich würde zum anwalt gehen und mich beraten lassen, habe so eine ähnliche situation erlebt und die person ist verstorben, situation ist ähnlich

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Klar kann man einen Arzt verklagen. Ich würde dir raten mal zu einem Fachanwalt für Ärztefehler zu gehen, denn der kann dich beraten. Ich wünsche dir alles Gute und vorallem viel Kraft für die Zukunft!

LG sweetvanilla

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Du kannst versuchen, die Ärztin zu verklagen,doch die meisten Klagen verlaufen im Sande, weil sie für die Ärzte entschieden werden. Dazu müßtest Du Dich auch von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Überleg Dir das aber gut, denn eine Gerichtsverhandlung belastet sehr und geht evtl. an die Nerven.

Es tut mir leid, daß Du den langsamen Tod Deiner Oma miterleben mußt. Man kann aber nie sagen, wie lange ein Mensch noch genau lebt. Es könnte ja auch sein, daß die Ärzte aufgrund der Patientenverfügung noch eingreifen. Es ist schwer, eine solche Situation mitzuerleben und ich wünsche Dir viel Kraft, um das alles zu bewältigen.

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  1. Ja hat sie, da sie euch eine viel zu hohe dossis gegeben hat. Bei den Augentrofpfen bin ich mir nicht sicher, da ichnicht weiss, ob ihr der Ärtzin gesagt habt, dass sie Insulin nimmt. Wenn ihr es nicht gesagt habt, hat sie keine Schuld.

  2. Natürlich kann man dies nachweisen. Ihr habt ja vom Artzt eine Bescheinigung bekommen, dass deine Oma dieses Medikament braucht. Und dann ist es leicht herauszufinden, ob die Medikamente schuld waren.

  3. Ja, gehe zu einem Anwalt. Du könntest dafür sorgen, dass sie ihre Lizenz als Doktorin verliert und sie wegen Schmerzensgeld verklagen.

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Kommentar von jurafragen
08.07.2013, 15:09

Lizenz als Doktorin verliert

OMG. Wieso soll der akademische Grad weg sein, wenn eine Falschbehandlung vorliegt?

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Kommentar von TheTadi
09.07.2013, 00:12

Zu 1: Ärztin wusste bescheid, Oma war dort in Behandlung seit den 80ern, Zu 2: Die Medikamente sind definitiv Schuld laut Aussage der Uniklinik. Zu 3: war heute da, Anwalt sagte es würde auf Schmerzensgeld oder ähnliches hinauslaufen, den Beruf wird sie höchstwahrscheinlich weiter ausführen. Das Geld interessiert mich auch nicht, ich wollte verhindern das weitere Menschen so unnötig sterben müssen... Leider wahrscheinlich alles sinnlos wie ich es befürchtet habe :(

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Ärzte haben einen verdammt guten anwalt, der ärzte fehler muss schon schwerwigend und offensichtlich sein um zu gewinnen aber für mich ist bei euch dieser fall gegeben aus sicht eines nicht anwaltes

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Augentropfen verschrieben, die sich nicht mit ihrem Insulin vertragen. -> Folge: Herzinfakt. (das muss ca. 2 Wochen her sein, hat sich aber leider erst jetzt rausgestellt.) Da der Herzinfakt nicht bemerkt wurde, sie aber innerhalb kürzester Zeit depressiv wurde, schrieb die Ärztin ihr Antidepressiva in doppelter Form auf. Tropfen die sofort ihre Wirkung entfalten sollten und Tabletten um Langzeiterfolg zu erzielen. Leider war meine Oma kurze Zeit später total gelb mit einer Überdosierung im Krankenhaus.**** Daraus resultierte ein 2. Herzinfakt

Woher weisst du das alles? Wenn das alles so stimmt und sich belegen lässt, hast du mit einer Klage gegen die Ärzte gute Erfolgsaussichten. Dazu benötigs du allerdings einen Fachanwalt für Medizinrecht.

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Kommentar von TheTadi
09.07.2013, 00:07

Die Ärzte aus der Uni haben die Akten aus dem Altenheim wo sie wohnt angefordert und mir alles erzählt. Die haben natürlich sofort gesehn, dass sich die Tropfen nicht mit dem Insulin vertragen, den Herzinfakt haben sie auch näher bestimmt durch Röntgenbilder etc und ich hab mir auch selber eine Kopie geben lassen und alles nachverfolgt. Arbeite auch in dem Bereich und kenn mich ein bisschen aus..

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Am besten du lässt dich da von einem Anwalt beraten.

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das kannst du versuchen

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