Kann man einen Alkoholentzug zu Hause und ohne Arzt durchführen?

8 Antworten

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@ Case865

Wenn du schon nach so kurzer Zeit wieder rückfällig geworden bist, dann schaffst du das nicht alleine zuhause.

Für das sind Kliniken da, wo auch ausgebildetes Fachpersonal vorhanden ist und die eingreifen können, wenn es nötig ist.

Dein erster Entzug war ja auch in der Klinik oder nicht? Normalerweise geht so ein Entzug mindestens 6 Monate, so ist mir das bekannt, dann allerdings in einer anderen Klinik..

Du kannst dich bei den Anonymen Alkoholiker anmelden nach deinem Entzug, Dort bekommst du auch zusätzliche Ansprechpartner und jede Entzugsklinik kann dir Ansprechpartner empfehlen.

Einen Entzug in 4 Wochen in einer Klinik zu machen, das kann jeder schaffen, aber danach wenn du wieder draussen bist, dann erst fängt die Arbeit für einen Alk - Entzug an.

In der Klinik das ist der körperliche Entzug, aber der psychische Entzug das ist nicht nur für 4 Wochen oder 6Monate, sondern DEINE Arbeit dagegen anzukämpfen, das dauert ein Leben lang.  .

Ich kann dir davon nur abraten. Nur weil es bei deinem letzten klinischen Entzug keine Probleme gab, heißt das nicht, dass es diesmal wieder so sein wird.

Man sollte immer bedenken, dass ein Alkoholentzug, ohne medizinische Überwachung, zu schweren Komplikationen führen kann, bzw. auch tödlich enden kann. 

Mach lieber einen Termin, in der Klinik.

Alles Gute!

Ja das kannst du...da sehe ich kein Problem darin..

ich empfehle dir aber den Anonymen Alkoholikern beizutreten...das hilft dir in der Langzeit trocken zu bleiben...und du fühlst dich nicht so alleine oder als Versager...sondern merkst, dass viele sich mit dem gleichen Thema auseinander setzen müssen...und manchmal zu kämpfen haben...

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und alles Gute.

Ja das kannst du...da sehe ich kein Problem darin..

Jeder Arzt, würde darin allerdings, so einige Probleme sehen.

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@ClochardFranken

Nein nicht unbedingt....ich hatte dieses Thema selbst vor Jahren....und schaffte es alleine...es fragt sich von was man Abhängig ist...harte Getränke sind anders als eine Sucht mit entweder Bier oder Wein...

Der Fragende sagte, dass er in kein Delirium kam, beim ersten Entzug....manchmal ist es besser wenn man einen kalten Entzug selbst macht...

Die Schwierigkeit ist eher, in keine Falle zu tappen...denn man muss trocken bleiben....und dies ist weitaus die grössere Anstrengung... 

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@Prinzessle

@ Prinzessie

Dann erkläre mir mal bitte, was der Unterschied der Abhängigkeit ist?

Wein und Spirituosen beides enthält Alkohol und einem richtigen Alkoholiker wird das egal sein, Hauptsache er bekommt seinen Alkohol. Manche Süchtige die trinken sogar Haarwasser, weil auch da Alk drinnen ist. 

Eigentlich wurscht von was ein Alkoholiker suchtkrank wird. Wenn du das selber alleine geschafft hast, dann weißt du auch, dass man dann nie wieder einen Schluck trinken darf.

Klar kam er in dem kurzen Entzug in kein Dilirium und warum?

Wahrscheinlich bekam er in der Klinik erst mal Infusionen, damit der Körper mal frei wird, aber hätte man das zuhause alleine, wenn man schon jahrelang - wie in der Eingangsfrage - damit Probleme hat?

Dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das ohne Schmerzen oder ähnlichem zuhause abläuft.

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@Prinzessle

Dir ist klar, dass eine Alkoholentgiftung, der einzige Entzug ist, bei dem man sterben kann? Heroin ist der schmerzhafteste, Medikamente der langwierigste, und Alkohol der gefährlichste.

Vor einem kalten Entzug wird jeder Mediziner abraten. Solche Ratschläge öffentlich zu geben, halte ich für unverantwortlich.

Das du dieses Thema vor Jahren selbst mal hattest, ist sicherlich kein Nachweis für medizinische Fachkompetenz.

Das es bei seinem letzten Entzug keine Krampfanfälle und kein Delirium gab, heißt nicht, dass es beim nächsten Entzug wieder so sein wird. Von der medizinischen Betreuung mal abgesehen.

Vom kalten Alkoholentzug ist aus medizinischer Sicht konsequent abzuraten. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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@Turbomann

Es ist doch ein Unterschied, ob man täglich 1 Liter Wein trinkt oder eine Flasche Schnaps.....trotzdem sind beide abhängig von der Substanz aber der Entzug fällt sicher anders aus...

Der Frager sagte er habe seit einigen Jahren ein Problem mit Alkohol habe den letzten Entzug gut überstanden...da ging ich davon aus, dass er sich dies zutraut..und wies darauf hin, für die Langzeit Betreuung sich bei den AA zu melden.

Denn dies ist die schwierigere Phase...

Wenn natürlich jemand stark Prozentiges trinkt wird der körperliche Entzug heftiger ausfallen....als bei demjenigen wie bei mir, die fand ich habe ein Problem....während mein Umfeld nichts davon bemerkte und ich 100 % funktionierte, mich störte es jeden Tag eine Flasche Wein zu trinken...

So gesehen gibt es ganz unterschiedliche Alkoholabhängigkeiten...man kann nicht alles in einen Topf werfen..

Allerdings ging ich wirklich davon aus, dass der Frager, wenn er sich dies schon selbständig zutraut, zu mal er ja bereits einen Entzug hinter sich hat, dies selber beurteilen kann, ob er den körperlichen Entzug selber hin kriegt...

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