Kann man einen Acker auch übersäen?

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2 Antworten

Natürlich kann das passieren. Wenn Du in der Nähe von Feldern schaust, entdeckt man öfters im Straßengraben oder angrenzenden Flächen, dass dort
Getreide, Raps u.ä. wächst, was sich wild verbreitet. Das wäre im Grunde auch die natürliche Verbreitung, nur dass die Eingriffe des Menschen mit Pflügen/Eggen/Düngen einen wesentlich höheren Ertrag ermöglichen.

Da Roggen bspw. ein Lichtkeimer ist, ist es auch nicht zwingend notwendig, dass die Körner von Erde bedeckt sind (eher dann Vogelfraß als Problem)

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Oder ist das unmöglich, weil ja der Boden weder gepflügt, noch gedüngt oder geeggt wurde?

Düngen und Pflügen braucht man nicht, damit der Samen keimt.

Ein Problem ist allerdings, dass wohl zu wenige Samen aus der Ähre fallen. So gelangen sie nicht in die Erde, bleiben oben auf liegen, verschimmeln eher als dass sie keimen und wenn sie denn keimen stehen die Keimlinge so dicht, dass der einzelne Keimling sehr schwach ist.

Wenn  Getreide bei der Ernte ausfällt kann es keimen und wachsen.

 Oft wird  der Boden nach der Ernte oberflächlich bearbeitet, das tun die Landwirts weil so  Unkraut und Ausfallgetreide besser keimen und dann durch die folgende Bodenbearbeitung bekämpft werden können.

So kann sich ein Getreidebestand einfach aus Ausfallsamen entwickeln und auch geerntet werden, hats es jedenfalls so schon mal gegeben.

Ein abgeerntetes Rapsfeld wird auch schnell wieder grün und man muss schon schauen, ob die Pflanzen in Reihen stehen, also gesät sind, oder ob es einfach Keimlinge aus Körnerresten sind.

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