Kann man einen 4 jährigen Hund noch erziehen?

9 Antworten

Natürlich kann der Hund noch lernen! Eine Freundin bringt ihrem 8 Jahre altem Hund immer noch neue Tricks bei ;)

Jeder Hund wird der Spiegel seines aktuellen Besitzers sein. So liegt es an Dir und Deinem Umgang mit dem Hund. MIt viel Liebe, Geduld und einem weichen Herzen, wird sich auch Dein neuer Hund für Dich entscheiden. Das Abrufen sollte immer fröhlich und motivierend sein, so dass Dein Hund einen Sinn darin sieht für Dich alles stehen und liegen zu lassen. Kommt er nach dem Abrufen, dann immer Freundentänze und ein Leckerli. Kommt er nicht nach 3 mal rufen, dann hingehen und emotionslos anleinen und mitnehmen.

Geh weg von dem Gedanken, den Hund erziehen zu müssen und strebe im Gegenzug an, mit diesem Lebewesen, eine lebenslange Freundschaft zu schließen, die auf gegenseitigen Respekt und Vertrauen beruht. MIt Souveränität, Gelassenheit, Ruhe, Beständigkeit, Verlässlichkeit, Achtsamkeit und Freundlichkeit bist Du auf einem gutem Weg. Gehr man diesen Weg, dann kann man sicher sein, dass der Hund IMMER kommt, wenn man ihn ruft, denn man hat es sich verdient. Hunde schließen sich aus freien Sücken dem Menschen an. Der Umgang mit ihnen ist so einfach, wenn man nicht um zig Ecken denkt.

Ich wünsche Dir alles Gute und ein Frohes Fest :-)

Ein Hund kann bis ins hohe Alter noch lernen ;-)

Was das jagen angeht, so würde ich Dir da trotzdem eine Hundeschule empfehlen, ein geeignetes Antijagdtraining bzw. Jagdersatztraining sollte es eher heissen, muß effektiv aufgebaut werden, Dir dazu hier eine Anleitung zu gehen, ist nicht möglich, da man den Hund nicht sieht.

Aber als kleiner Tipp am Rande, belohne bzw. verstärke mit Dingen, die Dein Hund gerne tut. Fange mit ganz kleinen Übungen an, die Erregung wird am Anfang noch sehr hoch sein, dass bessert sich zunehmend mit seiner besseren Impulskontrolle, wenn Du es effektiv trainierst, d.h. sieht er z.B. einen Hasen oder was auch immer, dann fange an z.B. ihn anfangs zu loben, wenn Du siehst, dass ein Ohr in Deine Richtung zuckt und belohne dann z.B. mit einer Spurensuche, einem Hetzspiel oder was eben Dein Hund in dem Moment am liebsten macht. Das hintherherhetzen kann man mit einem geeignetem Spielzeug gut nachstellen, ihn somit bedürfnisbefriedigend belohnen und bekommt so einen Hund, der bereitwillig kommuniziert mit Dir.

Das sind aber nur Bausteine eines geeigneten Jagdersatztrainings, denn es bedarf noch viel mehr, wenn es wirklich effektiv sein soll.

So würde ich Dir empfehlen, besuch z.B. Seminare von guten Referenten wie Pia Gröning oder auch Boris Boochs, wenn das Geld für eine Hundeschule nicht reicht. Pia hat auch ein Buch und eine DVD raus gebracht.

Was die anderen Hunde angeht kann ich Dir da auch nicht viel zu sagen, weil ich nicht weiß, wie er sich verhält, ich sehe es nicht. Will er hin, weil er spielen möchte oder warum möchte er hin? Das seh ich von hieraus nicht und somit ist es da schwierig, Dir dazu Tipps zu geben. Da würde vielleicht ein Abbruchsignal helfen, wie z.B. ein Geschirrgriff, den könntest auch beim AJT anwenden, aber dieser muß langsam aufgebaut werden und sehr kleinschrittig, denn gerade was das jagen angeht, so ist der Hund in dem Moment in einer sehr stark erhöhten Erregungslage und es ist nicht so, dass er dann böswillig ist und nicht hört weil er nicht will, sondern kann er nicht...

Aber auch dessen Aufbau hier zu erklären würde den Rahmen sprengen, dass ist einfach zu umfangreich, um es in ein paar Worten zu erklären. ;-(

Liebe Grüße Anda

Muss mein Labrador zur Hundeschule?

Ich habe einen 7 Monate alten Labrador und er war bis jezt noch nie in der Hundeschule, außer einmal in der Welpenschule und das gefiel uns da dann nicht. Wir sind da nicht mehr hingegangen, jetzt hab ich gehört, dass das es hier in der Nähe noch eine bessere Hundeschule gibt und ich wollte da mal hin und mir alles mit meinem Hund angucken, ob es da besser ist.

Mein Vater meint, dass das nicht sein muss mit der Hundeschule, weil man ihm alles selber beibringen kann. Aber mein Hund kann ja auch schon Sitz, Platz, gib Pfote, andere Pfote, komm, aber er macht es nicht immer und er ist noch sehr verspielt, wenn er beim Gassi gehen andere Menschen oder andere Hunde sieht, zieht er sehr stark an der Leine und will da hin und wenn ihn jemand mal streichelt, dann flippt er aus und springt auf die Menschen und das ist mir peinlich andere Hunde sind ja nicht so wild.

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Wie den Jagdtrieb bei einem Hund "bekämpfen"?

Ich habe seit 1 Woche einen Malinois (8 Monate) aus schlechter Haltung über einen Tierschutzverein bekommen. Ich habe zwar seit über 40 Jahren Schäferhunde, manchmal bis zu 3 gleichzeitig im Haushalt, oft schon aus Tierheimen, und auch schon mal einen Belgier (Groenendael). Aber noch nie hatte ich einen Hund mit einem derart ausgeprägten Jagdtrieb.

Hat jemand mit Erfahrung mit Malinois Tipps, wie ich diesen Jagdtrieb in den Griff bekomme? Meine Katzen würden es mir danken, und dann könnte ich den Hund, der schon einwandfrei "Fuß" läuft, auch im Freien mal ableinen. Daran ist zur Zeit nicht zu denken, denn wenn auch nur irgendwo ein Vogel auffliegt, legt der Hund los, und zwar so, dass er mich umwerfen könnte, wäre ich nicht wachsam.

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Mein Hund bellt fremde Leute, Kinder und andere Hunde an. Was soll ich nur tun?

Unser Hund (Rüde,1,5 Jahre alt, Rasse Bolonka Zwetna) bellt seit einiger Zeit fast alles und jeden an. Am anfang hat er nur im garten ab und zu mal gebellt. Aber dann hat es angefangen,dass er an der Tür gebellt hat wenn fremde Personen (z.B Postbote) gekommen sind und auch nur bei Männern. Dann hat er beim Spazierengehen mit Leine Hunde angebellt aber nicht weil er aggresiv ist sondern weil er so umbedingt zu dem Hund hinwill. Jetzt ist dazugekommen dass er Männer und ältere Jungs anbellt wenn die bei uns auf Besuch sind. Jedesmal wenn die sich ihm nähern oder vorbeigehen fängt er wie verrückt an zu bellen. Letztens waren wir bei freunden die auch einen Hund haben mehrere Tage zu Besuch. Dort hat er dann auch mal einfach so gebellt der Grund war mir nicht ersichtlich. Auch bei kleinerern Kindern bellt er manchmal und auch bei Frauen manchmal. Noch dazu bellt er Tiere wie Pferde, Kühe, Schafe an.Mir kommt das Ganze nicht mehr normal vor und als wir unsere Hundetrainerin gefragt hatten, meinte die wir sollten den Hund das Kommando "es ist gut" beibringen, wo der Hund mit einem Leckerli abgelenkt wird dann kommt das Kommando und dann Lob. Das sollen wir dann immer anwenden wenn er bellt. Das Kommando funktioniert in anderen Situationen wie Radlern und Joggern aber nicht bei Hunden. Da ist er wie von Sinnen, lässt sich von nichts ablenken und bellt. Auch das wir im Notfall ihm die Hand in den Nacken legen und leichten Druck ausüben funktioniert garnicht. Ich weis nicht mehr was ich tun soll. Bitte helft mir, was habt ihr getan?

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Ich brauche ein neues Abrufkommando für meinen Hund! Anfangs hatten wir ein 'Komm' bis mir eine Traierin gesagt hat ich soll ein kommando nehmen das man nicht so oft im Alltag verwendet(komm sagt man im Haus auch oft) Nagut dann habe ich ein 'Zu mir' aufgebaut, was auch gut geklappt hat. Nur kann ich das kommando zwar gut aufbauen, aber (ich sag wie es ist) bin ich zu blöd dazu es zu festigen, denn bevor das Abrufen gefestigt wird, kommt irgendwann der Punkt wo mein Hund nicht sofort kommt und ab da wird es immer schlechter. (vergesse leider oft die Schleppleine zu nehmen) Jetzt will ich wieder ein neues Kommando, da ich vermute das dieses 'zu mir' einfach schon zu abgenutzt ist und ich es von grund auf neu aufbauen will Mir fällt nur kein sinnvolles Kommando ein.

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