Kann man einem einjährigen Hund noch Befehle beibringen?

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13 Antworten

Hallo Elevenmoons,

selbstverständlich geht das. Ich habe sogar noch viel älteren Hunden neue Kommandos vermitteln können. Am besten gehst Du dann mit Deinem künftigen Hund - finde ich übrigens super, dass Du einen aus dem Tierheim zu Dir nehmen möchtest :) - in eine gute Hundeschule, da könnt ihr es dann gut beide lernen ;-)

Vielleicht bietet auch das Tierheim einen entsprechenden Kurs an. Frage da am besten mal nach, was sie Dir empfehlen können.

Bitte bedenke auch, dass es mit den 'Anschaffungskosten', also der Schutzgebühr für das Tierheim, nicht getan sein wird. Die Folgekosten sind nicht ohne: Hundesteuer, Rücklagen für Tierarztbesuche bei Impfungen oder Krankheit, Futterkosten, Gebühr Hundeschule, Aussstattung wie Leine, Geschirr etc. gibt es oft preisgünstig aus zweiter Hand in den Tierheimen.

Und dann natürlich der Zeitfaktor. Dein Hund möchte nicht ständig allein sein, sondern möglichst viel Zeit mit Dir verbringen. Und je nach Alter und Aktivitätslevel etc. reichen ein paar kurze Gasseründchen nicht zur Auslastung eines Hundes aus.

Wenn Du noch Fragen hast, schreibe gerne :)

LG

Buddhishi

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Kommentar von elevenmoons
07.10.2016, 13:32

Unser Tierheim bietet in der Hinsicht leider nichts an. im Gegenteil. die Mitarbeiter sind unfreundlich und stellen generell jeden Interessenten als nicht Tierlieb hin. Man braucht ein Haus mit Garten, viel Geld aber am besten keine Arbeit, um dort einen Hund zu bekommen. da lassen die die Hunde lieber im Zwinger als dass er mal ein paar Stündchen alleine ist. aber mir ist die Kostensache und die Zeitsache bewusst, weshalb ich mir jetzt noch keinen Hund hole, so sehr ich es mir auch Wünsche:)

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Ja klar geht das :D

Fast genauso wie bei einem Welpen,nur das der Hund da schon einiges an Gewohnheiten hat,z.B das Ziehen an der Leine,vielleicht auch mal in die Leine beißen wenn was ist usw..(es ist nicht bei jedem Hund so,aber bei den meisten weil eben nicht mit ihnen Trainiert sondern einfach nur mal gassi gegangen wird)

Diese Gewohnheiten bekommt man aber recht gut wieder weg,man braucht halt Geduld,wie bei allen Hunden dieser Welt.

Aber man darf sich auf keinen Fall nur einen Hund holen weil er einem leid tut..

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Hi,

Natürlich geht das, ein Welpe ist da auch nicht viel anders, er muss auch erst lernen wie er heißt damit er auf sein Name reagieren kann :)

Und was du auch berücksichtigen musst das Tierheimleben ist ultrastressig, der Hund ist da völligst überreizt von all den Eindrücken. Hinzu kommt das er dich ja noch nicht kennt.

Und unter Umständen dauert es etwas länger, weil man ihn evtl auch erstmal beibringen muss mit den Mensch mitzuarbeiten, ein Hund der es nicht gelernt hat hat erstmal wenig Interesse Befehle auszuüben, er muss erstmal merken das sich das lohnt :) 

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Das ist überhaupt kein Problem.

Gewöhne den Kleinen zuerst an seinen Namen, indem Du mit ihm spricht...ihn lobst, wenn er etwas macht wo Dich freut....z.B anstatt braver Hund...Braver ...und jetzt den Namen. ...

lock ihn mit seinem Namen zu Dir mit einem bestimmten Wort und seinem Namen, und lobe ihn überschwänglich mit Stimme und Leckerlis.

Zusätzlich empfehle ich Dir noch den Besuch einer guten und gewaltfreien Hundeschule, wo man dir vor Ort zeigen kann, was Du gegebenenfalls falsch machen solltest.

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Hunde lernen ihr Leben lang. Ich habe z.B. erwachsene Hunde aus Rumänien, die vorher nichts kannten. Die sind besser erzogen als viele Hunde, die als Welpen geholt, aber nicht konsequent erzogen wurden. Manche Hunde freuen sich richtig, wenn sie endlich etwas lernen "dürfen". 

Wichtig ist, dass man den Hund gewaltfrei und liebevoll, aber konsequent erzieht. Und man braucht ganz viel Geduld und muß bereit sein für einen Schritt nach vorne zwei Schritte zurück zu gehen. Das muss man bei einem Welpen aber auch. 

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Hunde können bis ins hohe Alter noch Dinge erlernen - unser "Großer" der mittlerweile 11 ist, den habe ich vor 2 Jahren noch Dinge beigebracht. Es machte ihm großen Spaß.. :)

Der Hund hat halt jetzt zB die Angewohnheit an der Leine zu ziehen, dass kann man antrainieren etc.
Die Malteserhündin meines Bruders kanne bis vor 4 Jahren noch kein draußen, kein Wasser / Fluss, keine anderen Hunde, keine Leine etc.. dadurch ist Sie leider ein bisschen "gestört" (Sie war 5 Jahre alt als wir Sie holten.) aber dennoch hat Sie sehr vieles erlernt, habe ihr auch einige Tricks beigebracht.. :)

Es kommt natürlich immer auf den Hund darauf an. Unser Großer war nie so wirklich begeistert für Tricks, aber er erlernte die Kommandos fürs Ziehen also bzw Zugsport (auf meine Art) und war der bravste Hund überhaupt! :D

Man muss nur geduldig und konsequent sein. :)

Wünsche Dir noch viel Glück!

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Hi,

die gute Nachricht zuerst, dein Hund lernt in jedem Alter und jedem Zustand,du kannst immer wieder von vorne mit dem Training beginnen. Jetzt zur schlechten Nachricht, du mußt je nachdem etwas mehr Zeit investieren. Aber auch hier gibt es Lernpassagen, die er sofort beim Ersten Mal kapiert. Also dran bleiben es lohnt sich.

Gruß Uwe4830

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Kommentar von elevenmoons
08.10.2016, 13:27

So schlecht ist die Nachricht nicht :) solange die Hunde noch lernen können ist alles prima. Schade nur dass sich das Gerücht so stark hält, dass ältere Hunde nichts mehr lernen. Da wäre bestimmt der ein oder andere nicht mehr im Tierheim. -.-

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Klar! Hatte bisher nur "Problemhunde"..entweder angsthunde, gerade einen mit Angstagression..allesamt aus toertötungen die einiges mitgemacht haben. Meine jetzige, Leni, Angstagression kannte keine leine, kein grad, keine Autos...mag andere Hunde nicht..bekam sie vor 6momaten..mittlerweile schon lange stubenrein, und hartes Training...sie kann sitz, Platz, steh, bei Fuß...und geh auf deinen Platz...sie war 2jahre alt als ich die bekam 

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Ich habe bei meinem Hund erst mit 9 Jahren angefangen und er lernt mit 11 Jahren noch super also würde es mit 1 Jahr wohl keine Probleme geben

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Mein einer hund ist aus rumänien.. der konnte überhaupt nichts!
Er wurde von den leuten misshandelt unter anderem haben sie ihm ein ohr abgeschnitten.

Ich habe ihn geholt, als er ca 2.5 jahre war.
Er hatte angst vor allem. Zug.. autos.. menschen.. geräusche die er ned kannte..

Nach fast 2 jahren hab ich ein wundervollen hund, der mir sein ganzes vertrauen geschenkt hat. Der sitz, platz, bring, komm etc.. hervorragend beherscht.

Es ist sicher bissel "anstrengender" bis alles klappt. Aber es gibt kein hund der zu alt ist etwas zu lernen. Konsequenz ist das geheimniss.

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Natürlich kann man das, die Dressur ist zwar schwieriger, aber wenn man ihm zeigt wer der Herr ist, geht das schon.

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Wenn der Hund bis zum 3 Lebensjahr nicht ordentlich erzogen wurden wird es sehr sehr schwer ihn noch zu erziehen.Deswegen sollte man grundsätzlich sehr früh anfangen

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Kommentar von spikecoco
07.10.2016, 13:59

dies entspricht überhaupt nicht der Realität

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Kommentar von Virgilia
07.10.2016, 14:28

Was für ein Quatsch! Keiner meiner Hunde war wirklich "schwer" zu erziehen. 

Hunde lernen ihr Leben lang!

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