Kann man eine psychiatrie verlassen trotz suizidgefahr

10 Antworten

Das ist eine schwierige Frage! Vorerst möchte ich dich fragen: willst du denn gesund werden und diese Gedanken loswerden? Dann mußt du auch mitarbeiten und dich auf die Therapie einlassen.

Wenn man zwangsweise wegen Selbstgefährung in die Klinik kommt (also z.B wenn du auf dem Dach standest und die Feuerwehr hat dich von dort geholt), kommst du so schnell nicht mehr raus, bis du keine Gefahr mehr für dich selbst darstellst.

Wenn du aber freiwillig in eine Einrichtung gehst, dann kannst du jederzeit freiwillig auch wieder rausgehen, auch gegen Empfehlung der Ärzte. Wenn du minderjährig bist, haben deine Eltern natürlich hier die Verantwortung über dich und sind erstmal die Ansprechpartner für alles.

Wenn du gesund werden WILLST, dann lass dich da erstmal drauf ein, nimm brav deine Medikamente und versuche die Therapie wenigstens.

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hm das is echt eine schwere frage,denn ich weiß es nicht so genau.aufjedenfall sind meine eltern gegen eine klinik obwohl ich mir vor 1-2monaten versucht habe das leben zu nehmen(schule,psychologe&eltern wissen bescheid,weil ich dabei 'erwischt'wurde) jedoch hält es meine psychologin nötig in eine klinik zu schicken da ich schwere depressionen habe und in ihren augen stark suizidal bin.wir haben in paar tagen ein gemeinsames gespräch und sie will meine eltern davon überzeugen und wenn nicht dann wird sie das jugendamt einschalten und es kommt zur zwangseinweisung.also kurz:mir bleibt gar keine andere wahl dahin zugehen.

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@mirismiley

Es geht hier um dein Wohl und deine Gesundheit und du solltest dich auf die Meinung vom Spezialisten verlassen. Wenn deine Eltern sich dagegen wehren und dein Wohl gefährdet ist, kommt das in der Tat ans Jugendamt. Sie dürfen dir nicht die für deine Gesundheit notwendige Behandlung verweigern.

Ich wünsch dir alles Gute und daß es dir bald besser geht.

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ja meine elteen verschlimmern die situation einfach nur.aber danke:)

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@mirismiley

So ein Quatsch, deine Eltern wissen einfach mehr über das deutsche Psychiatrie-System als du, sie wollen nur dein Bestes und versuchen zu schauen, ob es nicht doch eine andere Lösung gibt.

Ich war selbst mal freiwillig in einer Psychiatrie. Was TorDerSchatten sagt, das man dann auch freiwillig jederzeit raus kann, stimmt nicht.
Du  kannst sagen das du wieder gehen möchtest, aber WANN du rauskommst, das entscheidet IMMER der Leitende Arzt, da du deine Verantwortung an ihn abgegeben hast. Wenn du dich umbringst, ist er dafür verantwortlich, das überlegt er sich lieber zweimal.

Lies mal das Kommentar das ich zu  Mentors58 Post geschrieben habe, dort schildere ich meine eigenen Erfahrungen.

Überlegst dir gut ob du dahin gehst. Ich empfehle dir einen Psychosomatischen Klinik-Aufenthalt.

PS
Eine Gluten- und Kasein-freie Ernährung bessert bei autistischen Menschen die Symptome, vielleicht hilft dir das auch?

Geh viel in die Natur, treff dich mit anderen Menschen, ernähre dich möglichst artgerecht, nimm keine Drogen(auch kein Alkohol oder Coffein) und mach Sport.
Mehr Enge, kalte Wände und Betäubungsmittel, werden dir langfristig eher nicht helfen.

PPS
Ich bin kein Arzt, daher kann ich dir auch nur sehr eingeschränkt ärztlichen Rat geben. Aber auf jeden Fall solltest du auf deine Eltern hören, das kann dir nicht schaden, sie kennen dich ja am allerbesten.

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ich würde nicht sagen dass meine eltern recht haben.trotz meiner diagnose sagen sie ich wäre nicht krank sondern hätte nur kein selbstbewusstsein und üben nur noch mehr druck an mir aus ,was für mich sehr schwer ist.sie kennen sich nicht mit psychischen krankheiten aus.meine psychologin will mit meinen eltern noch mal reden und wenn sie trotzdem dagegen sind dann schaltet sie das jugendamt ein also werd ich zwangseingewiesen.mir bleibt also eigentlich keine andere wahl

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@mirismiley

Lass dich nicht beeinflussen und höre auf dein Bauchgefühl. Ich denke daß du durchaus in der Lage bist, dich selbst und auch das Verhalten deiner Eltern zu reflektieren. Sieh die "Einweisung" als eine Chance zum Bessern deines Befindens, oder zumindest als Lebenserfahrung.

Nicht alles muß so fürchterlich sein, wie von AlessandroDolce beschrieben. Du brauchst keinen Druck, sondern Unterstützung, und diese versucht dir die Psychologin zu geben. Man hat Angst, daß du dir selbst schadest und das ist ja ein guter Ansatz, hier helfen zu wollen.

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Wenn Du minderjährig bist, entscheiden Deine gesetzlichen Vertreter, ob Du da bleibst oder nicht und ob Du die Medikamente (notfalls gespritzt) bekommst. Gegen deren Willen kannst Du nur wegen akuter Selbst- oder Fremdgefährdung dabehalten werden, kurzfristig entscheidet das der Arzt, auf länger Sicht ein Richter.

Wenn du da drin bist, und solche Gedanken hast, dann lassen die dich nicht raus. Da kommt der Staatsanwalt und der kann veranlassen, dass die dich nicht rauslassen, bis die denken es geht dir gut. Wenn du eingewiesen wirst, dann nimm die Tabletten, sonst kommst du da nie raus. Und selbst wenn du nach einem Jahr immer noch Selbstmordgedanken hast, du bleibst dort. Wenn du Medikamente verweigerst, bekommst du eine Spritze, die wirkt 2 Wochen. Und wenn du dann entlassen bist und nicht zum Arzt gehst um die Spritze zu nehmen, dann holen die dich und du wirst wieder zwangseingewiesen. Also besser mitmachen dann machst du es dir einfacher.

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Also besser man geht erst gar nicht rein, dann spart man sich das ganze Theater und die Pharmaindustrie muss jemanden anderen finden um ihre Medikamente zu testen.

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