Kann man eine Katzenhaarallergie bekämpfen?

4 Antworten

Hallo Georg!

Ersteinmal mein herzliches Beileid, meine Katzenhaarallergie kam durch als ich etwas jünger war als du, zu diesem zeitpunkt hatten wir allerdings schon seit Jahren Katzen. Ärzte und Familie wollten mich überzeugen sie wegzugeben, zumal es in unserer Familie auch viel allergisches Asthma gibt und die Gefahr bestand, dass es bei mir noch durchkommt. Stur wie ich war habe ich mich aber einfach geweigert, ich hatte Katzen seit ich denken konnte und hätte mich niemals von ihnen trennen können. Ich hab dann ab und zu s ein Nasenspray oder cetrizin tabletten genommen und konnte ganz gut damit leben. als ich etwa 15 war wurde das ganze aber schlagartig schlimmer, ich hab manchmal sogar richtig schlecht Luft bekommen und meine Mutter, wahnsinnig besorgt, hat mich zu unserer homöopathischen Ärztin geschleppt (der einzigen, bei der ich noch nicht war). Die hat mir dann, nach langen Gesprächen, ein paar Globoli mitgegeben. Ehrlich gesagt habe ich nicht daran geglaubt und sie mehr meiner Mutter zuliebe genommen und es tat sich auch zunächst nicht viel. Nach einigen Tagen aber wurde es schlagartig besser, ich hatte nichtmal mehr tränende Augen. Dann habe ich also ein oder zwei Jahre lang dieses Zeug genommen und irgendwann, da ich nicht mehr so oft da war, damit aufgehört (ich war nur zu faul, mir neues zu holen, wenn ich ehrlich bin) und von da an hatte ich nie wieder probleme, bis heute nicht, obwohl das nun schon etwas länger her ist und ich immernoch Katzen habe, die nichtmalmehr nach draußen gehen und ihre Haare überall büschelweise verteilen, ihr Lieblingsschlafplatz ist mein Kopfkissen. Es kann sein, dass die Allergie einfach hormonellbedingt nach der Pubertät wieder weggegangen ist, sowas könnte dir natürlich auch passieren. Trotzdem würde ich dir raten, mal homöopathische Medikamente auszuprobieren, davon halte ich deutlich mehr als von einer Desensibilisierung (diese Möglichkeit gibt es aber natürlich auch)

Viel Glück!

Allergisch gegen Tierhaare oder Katzen?

Letztere Allergie wird durch Eiweiße ausgelöst, welche die Katze beim Putzen über den Speichel auf das Fell aufträgt.

Reagierst Du auf andere "Fellträger" nicht allergisch, dürften die Eiweiße das Problem sein.

Es gibt Züchtungen, von denen behauptet wird, allergische Reaktionen würden deutlich gemildert bzw. ganz unterbleiben. Das ist weder bewiesen (wissenschaftlich) noch geben die Züchter eine Garantie, dafür verlangen sie allerdings horrende Preise (mehrere Tausend Euro sind keine Seltenheit).

Mit Medikamenten kann man die Reaktionen sicherlich mildern, aber eine Lösung auf Dauer ist das nicht.

Den Bereich für die Katze einzuschränken, hilft auch nur bedingt, es ist einfach eine Frage der Zeit, bis alle Räume mehr oder weniger stark "verseucht" sind.

Du solltest von einem Arzt abklären lassen, worauf Du allergisch reagierst, was dann auch die Suche nach einem (geeigneten) Haustier vereinfacht.

Hallo Georg,das kann ich gut verstehen. Wir haben auch zwei Katzen zu Hause und möchten sie nicht missen. Mit einer Allergie ist das allerdings schwierig. Es gibt natürlich Antiallergika, die Du nehmen könntest, diese haben aber leider meist die Nebenwirkung, dass sie ziemlich müde machen - sie morgens zu nehmen, macht also wenig Sinn. Wenn ihr in eurer Wohnung Laminat oder Parkett habt, könnte regelmäßiges Staubsaugen helfen, bei Teppich wird es schwieriger. Es könnte auch helfen, das Kätzchen nicht in Dein Schlafzimmer zu lassen, damit Du dort eine ruhige, katzenfreie Nacht verbringen kannst. Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen... Ansonsten könntest Du natürlich noch einmal Deinen Hausarzt um Rat fragen.

Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast. Das mit den Antiallergika ist wahrscheinlich keine Langzeitlösung. Und zu derm Punkt, dass sie nicht in mein Zimmer darf: Genau dort möchte ich sie leider haben :( Auch wenn mir deine Antwort nicht besonders hilfreich war, danke ich dir, dass du dir die Zeit genommen hast, sie zu verfassen. LG Georg

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Katzenhaarallergie-wie bekämpfen?

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