Kann man eine Katze erziehen?

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32 Antworten

Hallo! Habe selber zwei stubentiger-ist allerdings nicht einfach eine Katze zu erziehen-Katzen sind eigensinnige Tiere. Katzen müssen deine Stimmlage kennen. Beispiel: Schmuse mit Ihnen und rede dabei leise und mit liebevoller Stimme-sobald sie etwas machen was sie nicht dürfen dann erhebe deine stimme und sage ganz klar und deutlich nein-erhebe dabei deinen finger- katzen müssen bei diesem nein reagieren-man muß es immer wieder sagen: nein-katzen sind manchmal sehr vergesserlich,lernen aber sehr schnell.Das funktioniert bei meinen Tigern ganz gut.

Habe selbst 3 Katzen und einen Hund und da merkt man den Unterschied besonders krass! Katzen erziehen den Menschen, der bei Ihnen wohnen darf!!!! Aber gewisse Sachen kann man in normale Bahnen lenken und an allen Sachen müssen die Miezen nicht ihre Krallen schärfen. Aber man muss als "Erziehungsbeauftragter" dafür sorgen, dass die Mieze die Möglichkeit hat, ihren Instinkten zu folgen- dann läuft alles zeimlich problemlos.

Erziehbar sind Katzen auf jeden Fall. Egal wie stursinnig sie sind. Denn sie sind bestechlich und viele verdammt neugierig. Das habe ich genutzt. Anders lernt der Mensch ja auch nicht. Ich bin aber auch der Meinung das es sehr auf den Charakter der Katzen ankommt, wie weit sich eine Katze erziehen lässt. Ich habe zum Beispiel zwei Katzen, wobei ich eine Katze bereits 8 Jahre habe (ruhiges Wesen) und die andere ist erst zwei Jahre und der reinste Wirbelwind. Meine "grosse" Katze hört bereits auf Handbewegungen und die zweite...naja. Ihr muss ich heute noch manchmal alles 5x sagen und ausserdem gibt sie dauernd Wiederwort (im wahrsten Sinne des Wortes).

Ja kann man, habe selbst jahrelang Katzen gehabt , bevor ich auf den Hund gekommen bin :-)! Da durch den Besitz von meist der weiblichen Variante, hatten wir auch immer wieder mal Nachwuchs. Diese wurden, von der Mutter, die es von gelernt hatte, dann zur Sauberkeit erzogen, sprich die Katzenmuuti brachte Ihnen bei auf die Katzentoilette zu gehen. Das sah folgendermassen aus, immer wenn ihre Sprösslinge ihr Geschäft einfach irgendwo hinterliessen, wurden Sie im Nacken gepackt, leicht geschüttelt und von ihr zur Toilette getragen und reingesetzt. Ganz schnell lernten so die Kleinen, das sie dahinsollen, wenn sie müssen. War zwar richtig Stress für die Katzenmama, hat ja mehr als eins, aber nach 2 Wochen klappte es schon recht gut, es sei denn sie haben den Weg nicht mehr geschafft. Diese Methode übernahmen wir dann einfach und immer wenn sie etwas taten was uns nicht genehm war, im Nacken genommen ( aber mit den Händen :-) ) und wie die Mutter leicht geschüttelt, dann von der Stelle weggebracht ins Katzenkörbchen. Natürlich sind Katzen keine Hunde die auf Befehl Sitz oder Platz machen , Sie bleiben eigenwillig aber wissen trotzdem genau was erlaubt ist und was nicht. Allerdings machen sie es manchmal trotzdem um zu sehen, ob man es doch nicht doch mal darf, die Regel immer noch gilt. Dann muss Sie konsequent behandelt werden, um sie daran zu erinnern. Dann klappts wieder bis zum nächstenmal.

Ja, das geht. Spreche aus eigener Erfahrung. Habe meine Katze von Anfang an erzogen. Sie war als Welpe ins Haus gekommen. Kaum fünf Minuten da, wollte sie schon auf den Tisch. Behutsam aber absolut konsequent (bis zu ihrem Ableben) habe ich sie erzogen. Sie gehorchte fast zu 100% aufs Wort, besser als mein Hund könnte man sagen. Ich arbeitete, als meine Ansagen saßen, zum Schluss nur mit meiner entsprechenden Tonlage und Mimik, sowie kurze und klare Ansagen. Kein Roman usw. Habe also die Katze genauso erzogen wie ich jeden Hund erziehen würde oder habe. Meine Tiere erhielten auch nie Schläge usw. Das lehne ich aufs schärfste ab. Ähnlich wie bei Kindern. Erklärt man Einiges, verstehen sie auch besser.

Übrigens, egal ob meine Hunde oder meine Katze, keines dieser Tiere hat jemals etwas zerstört. Keine Möbel, Tapeten, Gardinen usw. Noch nicht mal Socken, lach! Gruß

Hallo, es ist ja nun schon viel gutes hier geschrieben worden. Eines noch von mir dazu: Katzen haben nicht das selbe Verständnis für Ursache und Wirkung wie wir oder ein Hund. Oft kapiert eine Katze nicht, daß sie grad wegen eines Fehlverhaltens ausgeschimpft wird, sondern wundert sich wohl eher, was Frauchen heut schlecht drauf ist. Katzen lernen anders. Möchtest Du, daß sich das Verhalten Deiner Katze in einem bestimmten Punkt ändert, dann verbiete nicht nur sondern zeige ihr was sie statt dessen tun kann oder wo sie es tun kann. Dann bist Du immer im grünen Bereich. Hat man einmal verstanden, wie Katzen ihre Welt wahrnehmen, dann gibt es keine großen Probleme mehr in der Verständigung miteinander :-) Gutes Gelingen hierbei wünscht Dir Rubin.

BattleSnail 03.03.2008, 13:25

Das stimmt! Wenn die Katze z.B. was umschmeisst und man sie dann 5 Minuten später erst ausschimft ( weil man den Schlamassel wahrscheinlich nicht sofort bemerkt hat) dann kann die Katze den Bezug zwischen dem Umwerfen von Sachen und dem Schimfen nicht herstellen. Die merkt dann nur das man meckert, aber hat nicht die leiseste Ahnung, wieso.

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Oh ja man kann ...bis zu einem gewissen Grad.Aber wenn du nicht in der Wohnung bist wird die Katze je nach Lust und Stimmung versuchen Verbotenes d o c h zu tun (ins Bett kommen z. B.) also erlaube es ihr gleich.Katzenklo -Unfälle und schimpfen in der Erziehung ist kontaproduktiv ...aber an Pflanzen knabbern an Wänden kratzen ..da reicht ein scharfen NEIN und ein kurzer Sprühstrahl aus der Blumenspritze.Katzen sind toll WEIL sie keine Hunde sind :)

Erziehung ist grundsätzlich möglich. Allerdings macht es wenig Sinn, der Katze allerlei Sachen zu verbieten, wenn man ohnehin stundenlang nicht zu Hause ist um die Verbote durchzusetzen. Meine Katze kennt die paar Stellen, an denen sie nicht liegen darf und weiß auch, dass klauen nicht toleriert wird. Der eigenwillige Charakter der Katzen sorgt allerdings immer mal wieder dafür, dass man doch manchmal einen gründlichst "umgegrabenen" Mülleimer findet. Da hilft dann nur noch stoische Gelassenheit.

Klar kannst Du deine Katze erziehen aber sie hat Instinkte die immer wieder durchkommen. Kratzen zum Beispiel kann man einer Katze nicht abgewöhnen aber man kann ihr beibringen wo es erwünscht ist und wo nicht. Die Katze begreift aber auch sehr schnell was Du nicht magst und wird es eventuell gegen Dich verwenden. Wenn Sie zum Beispiel mehr Aufmerksamkeit fordert und Du ihr diese nicht entgegenbringst, wird sie versuchen genau an den verbotenen Stellen zu kratzen um Deine volle Aufmerksamkeit zu bekommen (Nach dem Motto: Besser negative Aufmerksamkeit als gar keine!) Was Du von vorne herein beachten soltest ist zum Beispiel sie nicht mitten in der Nacht zu füttern, denn das wird sie sich merken und dich dann immer schön wachmachen für einen kleinen Mitternachtssnack. Auch solltest Du von Anfang an nicht mit den Fingern wilde Rauferreihen anfangen- sie wird sie immer als Beutersatz ansehen und sich bei jeder Gelegenheit darauf stürzen. Es gibt soviele Dinge die man beachten sollte bei kleinen Kätzchen...Ich empfehle Dir beide Bücher über Katzen von Sabine Schroll...günstige Katzenlektüre, die einen vor schlimmen Fehlern bei der Erziehung und dem Halten von Katzen bewahrt.

Das mit Tapeten oder Sofa kann man mit einem Kratzbrett und/oder einem Kratzbaum lösen, geht normalerweise automatisch, aber weise die Katze ein. Stell sie davon und nimm eine Pfote, damit sie weiß, dass sie es so machen kann. Bei Küchentisch und Bett ist es etwas anders. Du kannst ihr zumindest den Küchentisch verbieten, das wird sie akzeptieren. Dazu musst du nur immer konsequent sein. Normalerweise reicht ein klares deutliches "Nein" und der erhobene Finger. Nach einiger Zeit lässt sie es automatisch. Wenn du allerdings Wurst oder Käse drauf liegen lässt, hilft auch die beste Erziehung nicht. Denn das klauen und betteln ist quasie cahrrakterlich gebunden. Das kannst du ihr nie wieder abgewöhnen. Wenn sie allerdings nicht ins Bett darf, musst du die Tür zum Schlafzimmer geschlossen halten, denn auch Katzen suchen sich den bequemsten Platz zum schlafen.

klar auch wenn es lange dauert wenn du am ball bleibst schaffst du das. spreche aus erfahrung habe selber katzen. nur brauchst viel geduld manchmal bis sie endlich damit aufhören.

Wir hatten 10 Jahre lang Katzen und ich halte es nicht für möglich, da Katzen z.B. ihrem natürlichen Drang des Krallenschärfens nachgehen und dabei keinerlei Rücksicht auf Lieblingsmöbel der Besitzer nehmen. Die Erziehung zur Sauberkeit ist allerdings aufgrund der Reinlichkeit der Katzen garkein Problem. Katzen können sich aber auch zu Protestpinklern oder Protestkackern ausbilden und dann geht das Problem richtig los. Habe seit 5 Jahren einen Hund und kann mir keinen tolleren Begleiter vorstellen.

BattleSnail 03.03.2008, 13:22

Wenn die Katze an der Couch (als Beispiel) kratzt, Kratzbrett an diese Stelle stellen. Wenn sie dann an das Kratzbrett geht, das Kratzbrett immer wieder ein kleines Stück verschieben, bis es da ist, wo es stehenbleiben soll. Wenn man die Katze immer wieder bei Benutzung des Kratzbrettes lobt, "wandert" sie automatisch mit. Zu den Protestkackern: Man muß sich eben die Mühe machen, rauszufinden, wogegen der Protest sich richtet. Das ist nunmal leider der einzige bzw. deutlichste Weg für eine Katze, ihrem Halter zu zeigen, das sie etwas stört. Unsere Katze hat von jetzt auf gleich angefangen in der Wohnung ihre Geschäfte zu verteilen, und es hat 2 Monate gedauert, bis wir die Ursache endlich raushatten. In der Zeit konnten wir keinen Besuch mehr haben und für uns war es natürlich auch nicht schön...

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Viel hängt vom jeweiligen Charakter von der Katze ab. Wenn das Tier sehr stur ist, wird Du bei der Erziehung große Probleme haben.

schildi 22.02.2008, 17:29

ja ja so einen Paula habe ich, wenn ich nein sage macht sie es erst recht

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Katzen lassen sich erziehen! Sie werden sich jedoch ab und an nicht daran erinnern wollen.

Fang mit der Erziehung sofort an. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Die Gefahr ist groß, der kleinen Katze jetzt alles mögliche durchgehen zu lassen (z. B. kratzen, beißen), weil sie ja "so niedlich" ist.

Wichtig ist Konsequenz. Du musst einfach den dickeren Schädel haben als Deine Katze.

Ja!Am besten mit nem Hund der folgt und tut was er soll.So hat s bei mir geklappt.Macht die Katz blödsinn kam der Befehl "schau mal, oder mach Ordnung" Das klappt und beide sind zufrieden, ich meine, Katz und Hund.Jeder hat seinen Teil gebracht.Na klar ich auch!Sind beides super Tiere Hund is n kl.Münsterländer und Katze ne reine haus Katz.Passt sag ich Euch.Ja da passt einer auf den anderen auf.

Natürlich! Sicherlich ist es nicht so einfach wie bei einem Hund aber es muss! Meine sind schon 16 Jahre (habe sie schon als Babys) und kratzen nachwievor an der Couch, wissen aber ganz genau das sie es nicht dürfen...Schauen mich immer an beim kratzen, wenn ich dann aufspringe rennen sie schnell weg. Erziehung geht aber nur mit KONSEQUENZ!

Ja man kann es Katzen beibringen nicht an Tapeten zu kratzen oder in den Gardinen zu hängen. Musst du aber in der Kinderstube beibringen, sonst hast du kaum eine Chance. Ich habe jetzt meine 2. Katze. Und diese ist zur 1. ein Riesenunterschied. Kommt vielleicht auch auf die Katze selber an. Katzen sind und bleiben eben "Kleine Tiger". Aber sonst würden wir sie nicht mögen ;-))

Sicher kann man Katzen erziehen. Wenn sie nicht auf den Tisch... springen soll, sagst du einfach "nein" mit einem stärkeren Ton. Was das zerkratzen von Möbelstücken angeht, sollten Kratzbaum um vielleicht noch andere Kratzgelegenheiten ermöglicht werden. Man sollte nur bei der Erziehung am Ball bleiben und Geduld aufbringen dann folgen Katzen auch.

darkangel82 22.02.2008, 17:35

natürlich springen will, nicht soll.;-)

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darkangel82 22.02.2008, 17:36

darf nicht soll.

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darkangel82 22.02.2008, 17:46
@darkangel82

Die zwei Kommentare bitte löschen, war nicht mehr rückgängig zu machen.

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natürlich das erziehen der katze fängt ja schon mit dem katzenklo an die hören auf ihre namen usw.

schildi 22.02.2008, 17:15

das war es aber auch, die Katze ist ein eigenwilliges Tier aber lieb

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Natürlich lassen sich Katzen erziehen! Die Schlüsselworte:

Konsequenz,Konsequenz,Konsequenz!

Sogar erwachsene Katzen lernen noch dazu, was jeder weiß, der mal einen armen Streuner adoptiert hat!

Je enger die Bindung zwischen Mensch & Tier, desto besser wird man einander verstehen lernen.

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