Kann man eine gute Psychotherapeutin werden wenn man selbst früher Hilfe gebraucht hat?

9 Antworten

Ja, kann man. So manche Therapeuten waren in der Vergangenheit auch mal selbst Klient. Das ist auf jeden Fall kein Ausschlusskriterium.

Man muss sich natürlich bis zur Ausübung des Berufs gewissermaßen entwickelt haben und mit den eigenen Problemen klarkommen.

Aber auch Psychotherapeuten sind nicht perfekt und haben auch so ihre privaten Problemchen, die zwar nicht an eine klinische Störung heranreichen (i.d.R. zumindest nicht), aber auch durchaus in eine ähnliche Richtung gehen können.

Und genau das ist der Grund warum Psychologen Oder teil Neurologen/Psychologen meist fertiger sind, als alle ihre Patienten zusammen. Weil es ihnen zu nah geht. Helfen kannst du damit irgendwann nicht mehr .

Meine erste Pure und junge Psychologin die helfen sollte, das Stottern durch die Epi weg zu bekommen schon, die sah deutlich, das es gar nicht psychologisch ist. Weswegen ich heute sage Sch...drauf. Wer keine Zeit hat zuzuhören lässt es.

Ja, komischer Weise ist das häufig so. Angehende Psychotherapeuten müssen vor ihrem Diplom auch Krankenhauspraktikas absolvieren. Sie müssen sich richtig reinfühlen in psychisch kranke Patienten. Man nennt das Hospitation, wenn mich nichts täuscht.

Denkst du, dass die Geschichten der Patienten das Leben des Psychotherapeuten beeinflussen kann? Dieses Thema beschäftigt mich schon seit einiger Zeit.

0
@Anonyme33205

Es gehört dazu, dass sie viele verschiedene Krankheiten an Patienten miterleben. Das geht in einer psychosomatischen Klinik oder Psychiatrie

0

Wenn du aus eigener Erfahrung sprechen kannst ist dies sogar hilfreicher, da du dich selbst in die Lage hineinversetzen kannst. Dies kommt den Patient*innen zu gute und kann helfen ihr Vertrauen zu gewinnen.

Ja klar kannst du das :) Da du diese Zeit auch durchmachen musstest , weißt du wie man sich dabei fühlt

Was möchtest Du wissen?