Kann man eine Depression selber bekämpfen und wenn ja wie?

15 Antworten

Als erstes ist es wichtig, dass die Diagnose von einer Fachperson gestellt wird. Eine Selbstdiagnose ist nicht möglich.

Nun zu deiner Frage: Es kommt primär darauf an, wie schwer die Depressionen sind. Leichte Depressionen können z.B. eigenständig mittels Sport bekämpft werden. Sport ist gemäss diverser wissenschaftlichen Studien bei leichten Depressionen sogar Medikamenten überlegen. Voraussetzung sind mind. 4x 20-30min Ausdauersport die Woche. Bis ein erster Effekt auftritt, vergeht i.d.R. ca. 1 Monat.

Schwere Depressionen hingegen können nicht alleine bekämpft werden. Sport hilft zwar auch da, doch nicht ausreichend. Neben einer Psychotherapie kommen auch oft Medikamente (allen voran Antidepressiva) zum Einsatz. Diese müssen ärzlich verordnet werden. Oft sind bei schweren Depressionen die Betroffenen so antriebslos und freudlos, dass sie ihren Alltag (auch die einfachsten Dinge wie Einkaufen, Kochen, Duschen etc.) nicht mehr bewälltigen können.

Hinzu kommt, dass Depressionen besser heilbar sind, wenn sie früh erkannt und behandelt werden.

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich zu einer Fachperson (Psychiater/Psychologe) zu bewegen, wenn man den Verdacht hat Depressionen zu haben.

Jaman kann Sie selber bekämpfen für das braucht man aber sehr viel Willensstärke. Ich habe es fast geschafft nach 2.5 Jahren ich hatte eine schwere Depression diagnostiziert bekommen.

Ich musste mir eine tägliche Routine aufbauen man sollte dies Schritt für Schritt machen. Man sollte sich von jeder Suchtgefahr fernhalten. 

Zurzeit lese ich jeden Tag Bücher, fahre jeden Tag Velo hier kannst du selber eine Tätigkeit an der frischen Luft bestimmen, dusche jeden Tag und 2 Liter Wasser pro Tag. 

Ein Buch um diese Situation dass ich selber gelesen habe ist "das Robbinspowerprinzip" von Anthony Robbins

Zurzeit äussern sich nur noch ein wenige Symptome dass einzige was ich wieder bekommen muss ist das Gefühl von Leidenschaft, Glück, etcetera also den ganzen positiven Gefühlsspektrum. Dort habe ich auch bereits Erfolg mit ein paar Sekunden bei dem ich mich glücklich gefühlt habe.

Alternativen sind eine Liebe kenne ein Freund der durch das manchmal glücklich wurde und Sachen die dich richtig glücklich machen. Bei mir zum Beispiel sind es Projekte.

Dann könntest du noch ein Bluttest am besten einen Fullcheck also Urin alles machen um die fehlenden Spurenelemente und Vitamine zu bekommen das würde ich sehr empfehlen.Bei mir waren es Vitamin D und Folsäure. Ich habe keine guten Erfahrungen gemacht mit pflanzliche Antidepressiven weil Sie keine Wirkungen gezeigt haben kannst du aber auch ausprobieren. Chemische Antidepressivas wollte ich nicht einnehmen da sie meiner Meinung zu fest in den Hormonhaushalt eingreifen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen ;) mit freundlichen Grüssen <3

Man muss Vertrauen habe dass man es schaffen wird selbst wenn du jetzt glaubst du wirst es nicht schaffen.

Am besten setzt du dir ein Lebensziel dass du unbedingt errechen willst koste es was es wolle.
Disclaimer: Man sollte aufpassen da man noch schwerer fallen kann wenn man zu wenig Willenskraft hat dass man es nicht standhalten kann. 

Falls du in eine Therapie gehst geh nur wenn dir Sie auch etwas bringt gegebenenfalls lass dich zu 100% zu eine Person schicken die dir hilft der du vertraust und die Ahnung hat wenn Sein muss warte länger da bei sowas die Wahrscheinlichkeit viel schneller und besser die Depression überwindest.

Grüsse

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Viel Bewegung, am besten in der frischen Luft; überhaupt in die Natur gehen, die Freizeit ein bisschen strukturieren, ab und zu Freunde treffen; und natürlich die Sachen innerlich aufräumen, die einen belasten. Stell Dir vor, Du würdest in einem Haus leben, das total zugestellt ist mit altem Kram, da würdest Du Dich wahrscheinlich auch erdrückt fühlen. Also schau Dir die Sachen an, die immer wieder hochkommen, Gedankenschleifen, Gefühlsknoten etc.

Ich glaub, ein indischer Guru hat mal gesagt, dass die Menschen, die Freude daran haben, ihre Aufgaben zu erfüllen und anderen zu dienen, gar nicht depressiv sein können. Es hat also auch immer was damit zu tun, dass man um sich und seine Themen kreist. Man nimmt sich selbst in gewisser Weise zu wichtig.

Aber wenn zB Kindheitsthemen oder Traumata nicht aufgearbeitet sind, dann kommt man erstmal nicht so ohne Weiteres aus seinen Themen raus. Dann ist es Zeit, diese Themen aktiv anzugehen.

Noch eins: Bekämpfen ist nicht das richtige Wort. Mach Dir eine Krankheit niemals zum Feind, sondern versuche sie zu verstehen und aus ihr zu lernen. Ist meine Erfahrung.

Viel Glück

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