Kann man eine Beziehung mit einem depressiven Mann eingehen?

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8 Antworten

Natürlich ist eine beziehung möglich. es ist vielleicht schwierig weil er depressionen hat aber wenn du ihn wirklich liebst und dir sicher bist dan sei mit ihm zusammen und am besten kannst du ihm helfen in dem du ihm die schönen und lebenswerten seiten des lebens zeigst und zu ihm stehst, so hilfst du ihm ein ganzes stück weit aus seiner Depression. natürlich ist es schwierig aber dennoch möglich.

Klar jeder hat seine eigene Meinung darüber und das is meine :)) ich hoffe ich konnte dir ein bischen weiter helfen und dir mut machen :)

Irena08 30.10.2012, 12:11

Alles ist möglich...die Frage ist bloß, ob sie dabei glücklich sein wird..und die Antwort darauf sieht meistens schlecht aus..

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realistir 30.10.2012, 12:22
@Irena08

Bei solcherlei Betrachtung müsste man mal realistischer hinterfragen ob das Leben als solches immer glücklich macht, oder ob es da manchmal auch schlecht aussieht. Und sich trotzdem niemand gleich das Leben nehmen will.

Bei manchen sieht nur das meistens schlecht aus, was sie schlecht aussehen lassen wollen! Pessimisten ist das wohl angeboren.

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Irena08 30.10.2012, 12:43
@realistir

"Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der Seienden, wie sie sind, und der Nichtseienden, wie sie nicht sind" ~ Protagoras

Selbstverständlich ist das ganze Leben nicht glücklich, wenn ich mir hier auf den Philosophen beziehen darf, kann ich genauso wenig dir Wasser reichen, dass für mich warm ist und behaupten dass es überhaus warm ist...wenn für dich das Wasser kalt ist, bringen dir meine Aussagen nichts, du wirst es dennoch als kalt empfinden....genauso wenig bringt es sich, einem Depressiven einreden zu wollen, dass das Leben schön ist, denn wenn er es so sehen würde, wäre er ja wohl kaum depressiv...

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Ninchenx3 30.10.2012, 13:21

Auch Dir danke ich für die Antwort sehr! :)

Das, was Du geschrieben hast, macht mir irgendwie Mut! Auch, wenn das, was die anderen geschrieben haben sogar richtig ist, möchte ich es dennoch versuchen! :)

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Es sieht ja so aus, dass dieser Mann sehr wohl willig ist, einen Neuanfang zu machen, aber nicht aus seiner Vergangenheit finden kann?!

Und um diese dreht sich seine Gedankenwelt. Aber: die Vergangenheit ist vergangen, sie ist nicht präsent, sie existiert nur noch im Kopf. Ich weiß, das klingt banal, aber wenn Therapie und Medikamente nicht geholfen haben, helfen vielleicht "Banalitäten". Nur wenn sich unser Denken ändert, ändert sich auch das Verhalten. Aber wir können unser Denken nicht ändern. Niemand kann etwas anderes (besseres) denken, als er nun mal denkt.

Und so ist man gefangen in einem Kreis.... denken - schlecht fühlen - a-"normal" handeln - darüber schlecht denken - sich noch schlecht fühlen - noch merkwürdiger handeln.... das steigert sich bis man das Leben nicht mehr aushält.

Ich kann Dir "The Work" von Byron Katie empfehlen, das kostet nur Bücher, könnte aber in Eurem Fall sehr hilfreich sein, wenn er sich darauf einlässt. Es geht um das Überprüfen der eigenen Gedanken. Guck Dich mal bei Amazon ein bisschen um. "The Work" hat sehr vielen Menschen auf der ganzen Welt schon geholfen. Es kostet nichts (nur den Willen, sich ändern zu wollen), man kann es überall sofort machen.

Ich wünsch Euch viel Mut, Kraft und Glück

Wenn ich ehrlich sein darf, würdest du dir mit dieser Beziehung nichts Gutes tun...ich bin selbst in deinem Alter und hatte bereits einige depressive und selbstmordgefährdete Freunde, denen ich helfen konnte/musste.

Am Anfang fühlt man sich zwar verwirrt und überfordert, aber dennoch glaubt man zu wissen, dass man diesem Menschen da raushelfen kann....du sagst selbst, dass das Thema so gut wie immer aufkommt wenn ihr telefoniert und euch beschäftigt...um ehrlich zu sein, wird sich da keine richtige Beziehung aufbauen können, du wirst bloß sein "seelischer Mülleimer" bleiben, bei dem Halt findet und sich ausheult...wie du es wahrscheinlich selber schon bemerkt hast, reden Depressive meistens immer und immer wieder das Selbe, bzw können sie gar nicht von diesem Thema lassen.

Ich weiß, dass du du ihn magst und es wirkt vor allem was besonderes zu sein, wenn man solche Gefühle aufbaut, aber ich kann dir nur sagen, bitte tu dir das selbst nicht an...ich habe auch zwei meiner Freunde "gerettet", bin öfters in der Nacht aufgewacht und musste die ganze Nacht durch die Gegend fahren, damit ich sie finde und daran hindere, sich selbst zu töten...glaub mir, ich habe sehr viel Erfahrung damit und wenn er dir schon vorher "Bescheid" sagen muss, dass er sich umbringen will, dann ist das bloß ein kleiner Hilfeschrei, von jemandem gehört zu werden und wieder im Mittelpunkt zu stehen...denn wenn sich jemand wirklich umbringen will, dann tut er das, ohne zu zögern und ohne Andere großartig davon wissen zu lassen (die ihn eventuell daran hindern könnten)...

Es ist wirklich nur eine Frage der Zeit, wie lange du seine Geschichten ertragen kannst, bevor es dir selbst zu viel wird und du sie nicht mehr hören kannst...du musst es einfach nur schaffen, dieses Gefühl zu überwinden, ihm ständig helfen zu wollen, denn das kannst du nicht, da benötigt man professionelle Betreuung...das musste ich persönlich auch sehr hart und erst nach langer Zeit lernen, dass man diesen Personen nie richtig helfen kann..und was ist nun mit den meisten meiner Freunde, denen es jetzt wieder gut geht? keine Ahnung-hab seit dem so gut wie gar nichts mehr von ihnen gehört... Es klingt hart, aber sie brauchen dich zurzeit nur in dieser Situation und glaub mir, wenn es ihnen wieder gut geht, bist du selbst dann schnell nicht mehr so wichtig..damit muss man auch lernen umzugehen...ist fast wie ein kleiner Vogel, dem man kurz hilft, alles aufopfert und dann fliegen sie mit einem Danke davon, ohne jemals wieder zurückzukehren...

Schatz, das ist wirklich ein gut gemeinter Rat, von einer Person mit viel Erfahrung...tu dir das bitte nicht an...ich weiß ich werde dich vermutlich nicht überzeugen können, du musst das genauso selbst lernen, wie ich es gelernt habe, doch es ist ein langer und schwieriger Weg, drum...erspar ihn dir am Besten gleich...

Alles Gute wünsch ich dir!

realistir 30.10.2012, 12:40

Schön und Gut was Du da geschrieben hast, aber betrachte es mal unter einem anderen Blickwinkel!

Du erwartest mal wieder was typisch weibliches. Frauen erwarten fast immer was. Wie sieht deine Hilfe denn für alle Anderen aus, die ebenfalls was mit Rettung oder ähnlichem zu tun haben?

Bergrettung, Feuerwehr, Polizei, Sanitäter, Ärtze usw helfen auch -manchmal auch unter extrem schwierigen Bedingungen und unter Einsatz ihres eigenen Lebens- und für diese Personen ist unbedeutend ob die gerettete Person sich je wieder meldet wenn es ihr wieder gut geht usw.

Relativiere also bitte mal deine Thesen. Übrigens eine helfende Person kann oft auch eine Mutter sein, die ihre Kinder aber auch dann wieder ihr eigenes Leben führen lässt wenn sie wieder flügge wurden. Oder etwa nicht, oder ist das was ganz anderes?

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Irena08 30.10.2012, 12:48
@realistir

Meine These sollte sich auch nicht darauf beziehen, dass war bloß ein Einwurf, der für den Rest eigentlich ziemlich irrelevant ist...es war einfach nur eine Beschreibung meiner Erfahrungen...und wenn ich helfe, helfe ich bestimmt nicht, um etwas danach davon zu haben...dennoch musst du verstehen,dass es weh tut, sich jahrelang um jemanden zu kümmern und der heiratet dann, bekommt ein Kind und würde nicht ein einziges Mal anrufen um zu fragen,ob ich vorbeikommen möchte, eventuell sein Kind sehen möchte, etc...

Ich wünsche mir nichts anderes von dieser Person, als den Kontakt zu pflegen, wie ich es mit allen meinen anderen Freunden tue...das ist alles...

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Ninchenx3 30.10.2012, 13:03

Vielen liiiieben Dank für Deine lange, liebe und aufschlussreiche Antwort!

Du hast natürlich mit allem recht, und da Du ja selber schon 2 x mit solchen Typen zutun hattest, hast Du bei diesem Thema auch den richtigen Durchblick!

Ich weiß aber auch nicht, ich kann meine Gefühle zu Ihm nicht einfach abstellen, es ist so, als ob ich die Gefahr kenne, aber dann trotzdem nix machen kann bzw. diese Vermutungen einfach abstelle.

Na klar, mich beschäftigt diese Sache sehr, sonst hätte ich diese ganze Story ja auch nicht hier hin geschrieben, aber ich bin irgendwie so Beziehungsgestört, von meinen früheren Beziehungen, dass ich jetzt, da mal Jemand da ist, mit dem ich mich mal ganz abgesehen von den Depressionen, super verstehe, gut reden und lachen kann, der mir Komplimente ohne Ende macht und mir einfach das Gefühl gibt, toll zu sein das nicht einfach aufgeben möchte! Natürlich ist das sehr, sehr naiv von mir, das ist schon klar, aber ich weiß auch nicht! :(

Manchmal denke ich mir auch, dass er mich eigentlich nur ausnutzt, vielleicht noch nicht mal bewusst, nur dass ich halt, als gute Zuhörerin jetzt da bin, und er mir alles erzählen kann, und ich für ihn immer da bin, und er ansonsten gar kein Interesse an mir hat!

Ich denke sogar manchmal darüber nach, dass er im Inneren sogar noch an seiner Exfrau hängt, und das mit mir nur überspielen möchte, oder aber noch andere Frauen nebenbei hat, und mich nur als Seelsorgerin braucht!

Aber dann ist er zum Beispiel auch immer wieder für mich da, er macht sich oft Sorgen um mich, will auch immer wissen, wie es mir geht, und da mir manchmal seine Storys echt nahe gehen und mich dann zum Teil an schlimme Ereignisse aus meiner Vergangenheit erinnern, z.B an den Tod von geliebten Personen, dann tröstet er mich auch!

Es ist im Grunde schon ein geben und NEHMEN, auch wenn es eindeutig öfter um seine Traurigkeit geht!

Ich bin eigentlich ein Mensch, der sehr, sehr viel erzählt, gerade am Telefon, könnte ich von selber über Stunden quatschen, aber bei Ihm hab' ich das Gefühl, dass ich jetzt einstecken muss, da seine Sachen wichtiger sind, auch wenn er immer wieder sagt, dass ich jetzt mal mit dem Erzählen dran bin!

Wir sind (noch) nicht zusammen, zumindestens nicht offiziell, aber man sollte trotzdem, oder vielleicht sogar gerade am Anfang von einer Liebschaft, oder was das auch immer ist, was wir da haben, unglaublich glücklich sein, und sich nicht laufend Sorgen machen müssen, und das kann ich einfach nicht, wenn wir uns treffen ist alles gut, wenn wir telefonieren, und er gut drauf ist, dann auch, aber in der Zeit, in der wir keinen Kontakt haben, oder er aber am Telefon wieder so traurig ist, mach' ich mir die ganze Zeit Gedanken und kann dann natürlich das verliebt sein auch nicht genießen!

Ich schätze Dich und Deinen Rat wirklich sehr, aber ich denke mal, dass ich diese Erfahrung wirklich selber machen muss, auch wenn jetzt im Grunde schon alles fest steht und ich auf jeden Fall am Ende die Verliererin bin, so kann ich leider nicht los lassen!

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realistir 30.10.2012, 13:26
@Ninchenx3

Ja mache bitte Du deine eigenen Erfahrungen. Denke dabei aber bitte an diesen Spruch indem was mit "Vater des Gedankens" vorkommt.

D.H. wenn du jetzt schon bewusst oder unbewusst davon ausgehst du bist am Ende eh nur ein Verlierer dürfte die Sache schon so gut wie klar sein!

Kann es sein dass du unbewusst lieber die Verliererin sein willst weil das dann leichter für dich zu händeln wäre? Du brauchst dann ja nicht mehr groß drüber nachzudenken was du mit deinem "Gewinn" machen würdest, wenn du Gewinnerin sein könntest. ;-)

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Ninchenx3 30.10.2012, 13:30
@realistir

Also ich neige in solchen Situationen schon sehr dazu, immer das schlimmste zu denken, aber ich denke mal, dass ich das im Grunde nur mache, um mich selbst zu schützen, und dann eventuell im Nachhinein positiv überrascht zu werden!

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Irena08 30.10.2012, 13:36
@Ninchenx3

Na siehst du, du hast dich offensichtlich schon entschieden was du machen möchtest...:)

mach deine eigenen Erfahrungen, dabei unterstütze ich dich vollkommen...ich wünsch dir und ihm alles Gute...:)

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Hey,

Alles wäre also richtig super, wenn da nicht seine Depressionen wären!

seit meiner letzten Beziehung, die schon 4 Jahre zurück liegt,

Du hast ja schon länger Zeit keinen Freund mehr gehabt, da kann ich es verstehen, wenn es dich sehr freut und es dir schmeichelt, wenn sich jetzt jemand für dich interessiert.

, er beklagt sich über sein Leben, und dass alles schlimm wäre, dass das schon gar nicht mehr Lebenswert wäre usw.

Ich habe in meiner Verwandtschaft ein paar depressive Verwandten, leider auch jemanden in der nahen Verwandtschaft.

Es ist sehr schwer, mit solchen Menschen umzugehen, bisweilen ist es sogar unmöglich.

Depressive Menschen ziehen dich mit ihren Ansichten herunter. Am Anfang hilft Verständnis vielleicht, aber wenn sich die Krankheit festgesetzt hat und länger besteht, dann MUSS der/die Kranke auch ein Einsehen haben und eine Therapie beginnen!

Der eine nahe Verwandte hat jetzt begonnen, auf seine Weise ein neues 'Selbsbewusstsein' aufzubauen. Das besteht darin, dass er seinen Mitmenschen alles Mögliche schlecht macht, sie auch persönlich beleidigt und er selbst versucht, dabei möglichst arrogant und unnahbar zu wirken.

Vergangenheit

Die Vergangenheit ist eines der Hauptthemen bei psychisch Kranken, und gerade auch bei Depressiven.

Früher war alles besser, früher konnte ich noch dieses und jenes machen ... das haben wir alle schon mal gehört

Der Punkt ist aber: Die Vergangenheit ist VORBEI!

Auch wer den ganzen Tag über die Vergangenheit grübelt, kann sich nicht in frühere Zeiten zurückversetzen. Auch wer ständig versucht, in der Vergangenheit zu leben, kann vergangene Ereignisse NICHT verändern.

Von daher: Es ist sinnvoll, aus Fehlern zu lernen. Es ist aber vollkommen zwecklos, sich ständig an frühere, 'bessere' Zeiten zu erinnern.

Ich habe dazu ein spezielles Verhältnis, ich vermisse keinen Tag aus meinem bisherigen Leben. Was kommt, wird gut werden, und vor allem habe ich es in der Hand zu was es wird. Denn wenn du Träume hast und alles daran setzt sie zu verwirklichen, dann wirst du ERFOLG damit haben, so ist es einfach :)

Von daher: die Vergangenheit ist vorbei. Es ist zweckmäßig, aus der Gegenwart etwas Gutes zu machen und auch nebenbei für die Zukunft vorzusorgen (und damit meine ich nicht, sich herbeizuwünschen, dass am 21.12 die Welt untergeht (falls dein Freund dieser Fraktion angehört)).

sogar 15 Jahre Jünger, (....) Ich möchte ihn so gerne dabei raus helfen,

Du kannst ihm zu einer Therapie raten.

Helfen kannst du ihm ansonsten nicht. Mit seiner Negativspirale schadet er dir höchstens.

Du hast dein eigenes Leben, du hast auch Träume und Ziele, mit Sicherheit. Er hat diese nicht oder hat sie aufgegeben.

Er soll sich eine Freundin in seinem Alter suchen, du bist sicherlich nicht dafür da, um für ihn Hobby-Psychotherapeutin zu spielen. So hart das klingen mag, so ist es - mit seiner Situation muss er selber zurecht kommen lernen. Du kannst ihm das nicht abnehmen.

Liebe Grüße

Solange er sein Selbstmitleid nicht aufgibt, kannst Du ihm nicht helfen. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber in meinen Augen besteht die Gefahr: je mehr Du Dich engagierst, desto mehr wird er die Situation ausnutzen, um Dich an ihn zu binden. Wenn Du das zulässt, wirst Du ihn nie wieder los. Bei diesem Altersunterschied halte ich das nur für begrenzt wünschenswert, denn irgendwann wirst Du Dein eigenes Leben führen wollen. Wenn das eintritt, dann stürzt er sich in die nächste Krise und erpresst Dich mit der Drohung, sich etwas anzutun.

Ninchenx3 30.10.2012, 12:19

Auch Dir danke ich für diese schnelle Antwort!

Ich habe bei Ihm aber sogar eher das Gefühl, dass er irgendwann den Kontakt von selber abbricht, von heute auf morgen, da er sich manchmal so komisch verhält!

Na klar, ist Deine Vermutung in dieser Situation plausibler, und so etwas in der Art habe ich mir auch schon mal gedacht!

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Ich denke du alleine wirst diesen Menschen auf Dauer nicht helfen können. Er braucht ärztliche Hilfe, vielleicht sogar eine längere Therapie, vielleicht muss er auch über längere Zeit mit Medikamenten behandelt bzw. eingestellt werden. Bevor ihr euch endgültig bindet, sollten die oben genannten Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Du wirst nicht immer und überall zugegen sein können um ihn zu "retten".

Ninchenx3 30.10.2012, 12:11

Auch Dir danke ich für Deine schnelle Antwort! :)

Er ist schon bei einem Therapeuten und bekommt auch Medikamente, deswegen hat er ja auch zumindestens zeitweise gute Phasen!

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realistir 30.10.2012, 12:17

Immer solche Standartantworten bezüglich nur ein Arzt oder Medikamente können helfen! Bei sowas reizt es mich zu fragen, wo lassen Sie denken.

Schon mal was von Placebos gehört in Verbindung mit wissenschaftlichen Studien und Medikamentenzulasssung? Ein Medikament wird erst zugelassen wenn es gewisse Bedinungen erfüllt, u.a. muss es mindestens so gut sein wie ein Placebo.

Was heißt das eigentlich genau? Wenn ein Medikament so gut wie ein Placebo ist, kann man darauf verzichten! Bemerkt nur keiner, lieber labert man nach was man nachplappern soll.

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Irena08 30.10.2012, 12:54
@realistir

Realistir, deine Kommentare sind durchaus sehr gut und man erkennt daran, dass du auch ziemlich einiges im Köpfchen hast...aber beobachte dich doch mal selbst..du versuchst fast zwanghaft jede unserer Meinungen zu widerlegen, was auch in Ordnung ist, ich bin auch ein ziemlicher Kritiker und Hinterfrager...jedoch muss man manchmal eine Grenze ziehen und den Anderen ihre Meinung lassen...denn du tust damit im Prinzip nichts besseres, als alle Anderen...dieses Aufregen über Standardantworten ist in diesem Forum auch nichts neues...somit ist Ihr Kommentar wiederum nur eine Standardkritik...

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realistir 30.10.2012, 13:06
@Irena08

Einigen wir uns darauf dass alles gleichzeitig Vorteile und Nachteile hat, es immer nur darauf ankommt worauf man seinen momentanen Focus richtet?

Wenn du auch so ein Hinterfrager bist, müssten wir uns ja super verstehen! Lasse bitte das Wort zwanghaft hier raus, oder lasse es in jeglicher Hinsicht zu. Denn zwanghaft kann sowohl das Eine wie das Andere sein.

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Nicht einfach zu beantworten, deine Frage, diese Geschichte.

Ich gehe mal von einem typisch menschlichen Lernfaktor aus. Gewöhnung oder Angewohnheit.

Was macht ein Baby wenn es schreit? Auf sich aufmerksam! Ihm wird dann geholfen, entweder trocken gelegt, gefüttert oder liebevoll gestreichelt oder in den Arm genommen.

Manche Zeitgenossen haben sich daran bewusst oder unbewusst gewöhnt. Sie schreien oder machen sonstwie auf sich aufmerksam. Was ist daran so schlimm, sollte man das manchem Zeitgenossen wieder abgewöhnen? Wenn ja wie?

An was haben sich andere Zeitgenossen sonst noch gewöhnt? Na z.B. an typische Sichtweisen eines Optimisten oder Pessimisten! Wie kann man einen Pessimisten entwöhnen, zum Optimisten machen?

Sollte man einem Partner wie deinem oftmals andere Perspektiven der gleichen Angelegenheit vor Augen führen, damit diese Person erkennen kann man kann mittels anderer Sichtweise der Dinge zu anderen Erkenntnissen kommen?

Traust Du Dir das zu, könntest du das entsprechend umsetzen oder wenigstens versuchen? Du könntest es zumindest versuchen und diese Sache wäre dann eine Hilfe zur Selbsthilfe!

Falls du aber Dank oder Anerkennung für solche Hilfe zur Selbsthilfe erwartest, kannst du es gleich sein lassen. Also überlege was du tun möchtest.

Ninchenx3 30.10.2012, 13:15

Vielen lieben Dank, für diese Antwort!

Zuerst einmal möchte ich weder Dank, noch Enerkennung erhalten!

Ich möchte wirklich helfen, ich möchte, dass er sich selbst und das Leben liebt bzw. positiver damit umgeht, und ich weiß auch, dass das ein sehr schwerer Weg sein wird, dennoch möchte ich es versuchen!

Die Frage ist nur wirklich, ob ich diese Kraft habe, und genau das ist ja mein Problem!

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Lass es lieber,echt!Sorry aber das ist Maga-anstrengend! Ich glaube nicht das Du die kraft dafür hast! Ich habe einen Mann mit ADHS! Ganz ehrlich....ich bin am Ende! Und deiner ist das genaue Gegenteil! Du bist so Jung,auch dir einen gesunden Mann! Nicht falsch verstehen....!

Ninchenx3 30.10.2012, 12:10

Erst mal danke für die Antwort! :)

Und jetzt zu Deiner Antwort: Wusstest Du vorher, dass Dein Mann ADHS hat und wie lange seid ihr denn schon zusammen?

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marnan 30.10.2012, 14:38
@Ninchenx3

Wir sind zusammengekommen als ich 15 war und er 16! Als so junges Mädchen wusste ich natürlich nix über ADHS!Aber ich habe damals schon zu ihm gesagt:Du solltest mal deine Gehirnströme messen lassen!Du spinnst doch total! Tja nun sind 16 Jahre vergangen....wir erwarten das zweite Kind! Auf mein drängen ist er endlich in eine Klinik gegangen wo eine richtige Diagnose gestellt wurde. Jetzt Pass auf: Ja sie haben ADHS, aber was viel schwerwiegender ist,ist die Tatsache das sie dadurch extrem Asozial sind! Boom! Jetzt haben wir es schwarz auf weiß! Er ist einfach im Sozialen leben unerträglich! Leider weigert er sich eine Therapie mit Medis zu machen! Tja ....mal sehen wo das noch hinführt! Aber bei mir ist es einfach anstrengend weil er permanent auf hohen Touren läuft und hier ist nie ruhe! Aber wenn ich mir vorstellen würde das ich so einen Depressiven Mann hätte der rumheult usw. Nee,danke! Wirklich lass es! Du bist gesund und Jung! Willst noch eine Familie gründen!?Mit diesem Mann??? Überleg dir das ganz genau! Sei lieb gegrüßt

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