Kann man ein schlechter Essens Verwerter werden?

5 Antworten

Es gibt doch gute und schlechte Essens Verwerter

Nein, gibt es nicht. Es gibt nur Leute mit gesundem Stoffwechsel und Leute mit gestörtem Stoffwechsel. Generell holt sich der Organismus, was er benötigt und regelt das über Hunger, Appetit und Sättigung. Wenn diese Regelungsmechanismen nicht mehr funktionieren, kommt es ztu Gewichtsabweichungen.

Nun möchte ich wissen ist das wirklich genetisch veranlagt?

Ja und nein. Nein, es ist nicht im klassischen Sinne genetisch veranlagt, aber die Stoffwechselstörungen werden epigenetisch an die Nachkommen als Vorbelastung ("Konstitution") weitergegeben. Sie sind dann entsprechend anfälliger und die Krankheiten treten früher auf.

Mein Vater hat das auch, kann essen wie er will aber nimmt
nicht zu aber sehr schnell ab wenn er mal normal isst.

Ja. Gewichtsabweichungen können natürlich in beide Richtungen auftreten. Untergewicht und Übergewicht haben so gesehen die gleiche Ursache. Dein Vater unterdrückt möglicherweise mit dem mehr Essen genauso das Symptom Untergewicht wie ein Übergewichtiger mit weniger Essen das Symptom Übergewicht. Beides geht an der Krankheitsursache vorbei.

Doch früher war er total dick , das hat sich bei ihm dann durch Sport machen geändert mit ca 15-16 Jahren.

Vernutlich eher durch die hormonellen Veränderungen in der Pubertät. Ich denke mal, es ist eher Koinzidenz, dass er gleichzeitig Sport machte.

Könnte mir das dann auch passieren das ich aufeinmal Nährstoffe nicht mehr richtig verarbeiten kann?

Ja. Aber das ist nichts positives, sondern ein krankhafter Zustand. Und es ist möglicherweise auch jetzt schon der Fall, das hängt von deiner Ernährung ab. Je stärker verarbeitet sie ist, umso höher das Risiko. Das Problem ist, dass die Stoffwechselstörungen sich auch in allen anderen Bereichen des Organismus auswirken und damit das Risiko für etliche andere Krankheiten ansteigt.

Oder kann man das selber durch irgendwelche Faktoren hervorrufen???

Das macht keinen Sinn. Sinn macht es, dem Organismus durch eine möglichst naturbelassene Ernährung das zu geben, was er benötigt, damit alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren. Das Gewicht normalisiert sich dann, falls die Ursachen nicht in anderen Bereichen liegen (lebensbedingt oder schadstoffbedingt).

Was mir bei schlanken Menschen aufgefallen ist: Sie haben schlichtweg ein anderes Essverhalten als dickere.
Schlanke Menschen essen morgens meist Frühstück oder, wenn sie Abends etwas aßen, lassen sie eine Mahlzeit ausfallen.
Sie essen häufig wenig Kohlenhydrate, und bewegen sich mehr und gerne.

Kurzum: sie bewegen sich in einem Rhythmus, der dem Körper die Möglichkeit gibt die Nahrung optimal zu verbrennen.

Das kann jeder so haben. Dazu muss man einfach wissen wie der Körper funktioniert.
Sobald man Muskeln besitzt, verbrennen diese natürlich besser Kalorien als wenn man nur Fettgewebe besitzt und sich ungern bewegt.
Dazu braucht man aber Muskeln. Deswegen ist eine Gewichtsreduktion ohne Sport ein Unding und wird nur durch ungesundes Hungern funktionieren.

Ausreichend Schlaf fördert die Hormone Ghrelin und Leptin. Ghrelin wird im Magen hergestellt und meldet den Hunger an. Demgegenüber wird Leptin in den Fettzellen produziert und sendet ein sattes Signal. Zwischen den beiden Hormonen besteht ein Gleichgewicht, das durch Wachwerden in der Nacht durcheinandergerät. Dadurch machen Appetit und Heißhunger dem Diät-Vorhaben oftmals einen Strich durch die Rechnung.
Darüber hinaus sind diese Hormone noch bis zum Mittagessen im Körper vorhanden und sorgen für die Verarbeitung von Kohlehydraten.
Also Müsliesser und Croisants sind zum Frühstück willkommen!

Da diese Menschen meist gut Frühstücken, ist Mittag eher knapp und nicht zu schwer. Meist reicht ein Salat übern Tag.
Alles was nun zur Insulinproduktion beiträgt sollte vermieden werden. Auch Zuckerersatzstoffe!
Und ohne Insulin bleiben wir ziemlich satt und Nahrung kann nicht einglagert werden.
Damit der Körper dennoch Nahrung zum verarbeiten kann, wird Keton gebildet.
Keton kommt aus der Leber und greift die Körper-eigenen Reserven an. Leider zuerst die Muskeln... deswegen ist Bewegung und etwas Sport ein Muss.

Tja, und schon haben wir eine solche Verbrennungsmaschine erstellt :)
Du hast es in der Hand selbst so eine zu werden! 

Ich kenne einen Haufen Leute, die dem komplett widersprechen!

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@ninchens

Ich nicht :) alle Menschen, die in meinem Umfeld schlank sind, tun was dafür. Wenn auch teilweise unbewusst. Mein Ex hasste Kartoffeln. Er meinte, dass er dieses Völlegefühl nicht mag, dass sie verursachen. Aß Fleisch ohne Fitzelchen von Fett und Flachsen, weil es ihn störte und einfach nicht mochte. Dazu meist Gemüse oder Salat.
Natürlich gibt es Stoffwechselkrankheiten wie Schilddrüsenüberfunktionen und sicherlich auch Menschen, deren Insulinspiegel nicht reicht alles einzulagern, was zugeführt wird.
Aber die wenigsten haben einen krankhaften Hintergrund, sondern würde zunehmen, wenn sie ihr Verhalten änderten.

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Gibts nicht. Es gibt guten Stoffwechsel und schlechten Stoffwechsel. Die mit einem guten Stoffwechsel haben meist eine gute Verdauung, nehmen nicht sofort zu, können essen was sie wollen und werden nicht dicker, zudem sind sie nicht abgeschlagen oder müde. Die menschen mit schlechtem stoffwechsel sind oft Träge, müde, haben eine langsame Verdauung, nehmen schneller zu & haben oft keine Kraft überhaupt aus dem bett zu kommen, frierem schneller usw

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