Kann man ein Pferd mit Athrose wider aufbauen?

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4 Antworten

Arthrose ist leider nicht heilbar.

Allerdings hilft bei Arthrose wirklich Bewegung. Deshalb ist es gut, dass du ihn schon wieder reiten kannst. Du solltest allerdings auf eine lange Aufwärmphase achten und nur große Wendungen reiten. Kleine Volten sind tabu!

Bei Arthrose hilft auch Wärme :) Es gibt so extre Wärmegel von leovet ( http://www.amazon.de/Leovet-THERMO-MASSAGE-500-ml/dp/B001ENH69A/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1378061749&sr=8-1&keywords=leovet+thermo+massage ), das hilft bei meiner Stute ganz gut. Zusätzlich kann man noch Teufelskralle oder Ingwer für den Bewegungsablauf dazu füttern.

Alles Gute ☺

Teufelskralle füttern?

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Arthrosen sind degenerative Erkrankungen. Entsprechende Rücksicht bei der Arbeit, gute Haltung, etc. können dem Pferd die Beschwerden lindern. Ist die hohe Kraft die im Bein auftritt, gefährlich für das Pferd sollte es dennoch nicht unter dem Reiter galoppieren, liegt die Einschränkung jedoch daran, dass sich das aktuell eben schwer tut, dann hilft es schon, wie auch die Maßnahmen helfen können, einfach noch schlimmeres (z.B. Versteifen des Gelenks) hinauszuzögern. Was kann alles beitragen:

  • bewegungsreiche Haltung ohne warm/kalt-Wechsel wie es bei Boxenhaltung mit Weidegang unumgänglich ist. Ein Arthrosepatient, der stundenlang gestanden hat, kann eh fast nicht gehen, geschweige denn, raus ins viel kältere. Jede Stunde stehen ist absolutes Gift für Arthrosepatienten.
    • Arbeit täglich neu auf das Pferd abstimmen. Muskelaufbau ist extrem wichtig, je besser die Muskulatur, desto weniger Belastung auf das Gelenk, auch im Alltag des Pferdes.
    • Futterzusätze, die dem Pferd helfen, mehr Synovia (Gelenkschmiere) zu produzieren und somit alle Gelenke mehr schmieren, eben auch das betroffene.
    • Eventuell (dann aber gut beobachten, weil auch nicht ganz nebenwirkungsfrei) eindecken.

... und wenn das alles nicht hilft, gibt es schon noch den Medizinschrank, aber nicht ohne Nebenwirkungen, das sollte gut überlegt sein. Einfach den Schmerz niederbügeln und dann belastet das Pferd zu viel, weil es meint, das ginge, ist der falsche Ansatz.

Arthrose ist nicht heilbar. Meine rb hat das auch und der TA sagt immer "wer rastet der rostet" also nicht einfach in der box stehen lassen. Am besten wäre ein Offenstall und täglich Bewegung, entweder Spazieren gehen oder eben Schritt/Trab ausritte. Aber keinenfalls zuviel machen dann wird das ganze schlimmer. Und enge Wendungen, sowie Volten sind auch ganz schlecht.

Wenn du weiter so machst und sie auch weiterhin bewegst kann es sein, dass du ihn wieder zu galoppieren mit dir drauf kriegst, allerdings würde ich da nichts überstürzen und je nach dem wie schlimm die Arthrose ist wird das vielleicht auch nie was. Also lieber langssam angehen lassen und wenn du merkst, dass das zuviel für ihn wird wieder runterschrauben

Und die Spritzen helfen nur vorrübergehend und das nicht ohne Nachwirkungen..

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