Kann man ein Geburtstrauma überwinden? Habe ich eine Chance ein normales Leben zu führen?

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14 Antworten

Hallo, du hast schon viele Antworten bekommen, und das hier soll nur eine kleine Unterstützung sein... Du weißt im Grunde, was du willst, wo du hin willst, wer du sein willst. Deshalb glaub einfach mal ganz fest daran, daß du das schaffst, auch wenn es dir schlecht geht, egal, wie du gerade bist. Glaub, daß du es schaffst, und daß du den richtigen Weg findest, und die richtigen Leute und Situationen, die dir dabei helfen. Auch wenn das jetzt kein konkreter Tipp ist, es ist sehr wichtig, daß man in erster Linie mal sich selbst (ver)traut, egal wie die Umstände sind, auf dein Herz, dein Gefühl hören, denn das ist dein Leben, egal was dir andere versuchen, über dich einzureden. Alles Gute, du schaffst es. Und wenn du ein eher kindliches Gemüt hast, ist das in jedem Alter in Ordnung. Sicher bestehen in der Öffentlichkeit Trends, wie man mit 25 "zu sein hat", und es gibt zum Glück Menschen, die ihre eigenen "Trends" bestimmen, und damit ebenso glücklich leben, weil sie zu sich selbst stehen können. Vielleicht findest du ja ein betreutes Wohnen in einer Wohngemeinschaft mit Gleichgesinnten, wo du sein und herausfinden kannst, wie und wer du bist...:-)

Danke, wi nd wer ich bin weiß ich im grunde, mir war nur nicht so klar ob ich in dem was ich mir erträume richtig liege, aber du sagst ich soll darauf hinarbeiten, dann ist also die vorstellung von einem Betreuten wohnen garnicht mal falsch. Danke, das war schon eine art Tip denk ich, weil du sagtest ich soll mir selber vertrauen und auf mein Herz hören, genau das versuche ich auch. Nur machmal bin ich mir halt sehr unsicher ob das was ich tuh auch richtig ist. Ich habe schon so viele große schritte gewagt sie dann in einer Katastrophe endeten.

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@Greasy

irgendwann findest du deine innere ruhe...bis dahin sammelst du erfahrungen, machst fehler, lernst daraus, irgendwann ist es soweit und du gehst deinen weiteren lebensweg mit der gewissheit, daß alles so, wie es ist, gut ist... (wenn du das möchtest, ... es dauert halt alles seine zeit, manche änderungen im leben gehen langsam vor sich und sind dafür gefestigt..)

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wenn du meinst dass du in nürnberg sicherer bist wirst du dem nachgeben müssen, auch wenn das nur eine folge deiner "erkrankung" ist wirst du vermutlich dort insgesammt besser klar kommen

( ich habe die krankheit in klammern gesetzt - weil du zumindest im moment genau so bist wie du bist - und es bestimmt keinen spass macht ständig wie ein kranker behandelt zu werden )

wie du ja selber schreibst kommst du mit dir inzwischen ganz gut zurecht - nur haben scheinbar die anderen ein problem mit dir :)

ich selbst habe bisher soweit ich weiss noch nicht persönlich mit menschen kontakt gehabt die multipel sind - ich habe nur mal ein buch gelesen, geschrieben von einer multiplen person und deren therapeutin.

diese frau wurde in früher kindheit schwer traumatisiert und daheraus bildeten sich ihre ich sag mal "sub" caraktäre - sie hat sehr lange multipel gelebt und sehr viele jahre therapeutische hilfe benötigt um die traumen ihrer kindheit aufzuarbeiten - aber so wie ich das verstanden habe hat sie letztlich als eine person gewonnen.

  • siehe dort :

http://www.vaterunserinderhölle.de/

vieleicht möchtest du es lesen , aber es ist keine leichte kost

Eigenartiger Weise ist das bei mir garnicht so, das ich mich lieber als Gesund bezeichne, denn genau das hat man mir eingeredet. Es ist kompliziert, denn erst war ich Kind, dann war ich 12 und man sagte ich sei krank, dann kam ich ins heim, da sagte man ich wäre gesund, aber man könne sich meine Art nicht erklären, dann finde ich heraus das ich schizotyp bin und multiple noch dazu, aber ich war etwas erleichtert, denn nun weiß ich wenigstens den Grund, nun kann ich sagen ich habe das und das, hab gefälligst Respekt. Es ist besser als wenn ich nur sagen kann, das ich keine Ahnung hab. Ich für mich bin in der Lage mit meiner Krankheit zu leben, aber leider haut das in dem Leben außerhalb meiner Wohnung nicht mehr hin.

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@Greasy

...es ging mir auch nicht um gesund oder normal - es ging nur darum dass du einfach gerade so bist wie du bist - mehr nicht :)

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Wenn ich das so lese dann ist Dir von Kleinkind an ein Haufen Mist erzählt worden den Du übernommen hast. So mein Eindruck. Psychischer Missbrauch Erziehungspflichtiger. Das kann all das auslösen was Du wahrnimmst.

Die von den gesetzlichen Krankenkassen Bezahlten werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in der Lage sein ein Geburtstrauma zu beseitigen in Deutschland. Die führenden Kräfte gehen lieber in Richtung Pharmaindustrie und Generierung von Arbeitsplätzen sowohl bei Heilberufen als auch Juristen. Ein schlecht durchschaubares Zusammenspiel schon aus rechtlicher Sicht wegen eines reinen Dschungels sich aufeinander beziehender Regeln. Wenn Du in Essen wohnst würde ich das nutzen und mich mal in Holland umhören, dort recherchieren.

Allerdings halte ich es persönlich für sinnvoller einen anderen Ansatz zu versuchen. Starte mit Sonnengeflecht welches Dir auf youtube vorgemacht wird. Vertiefe die Thematik in kleinen Schritten. Gehe erst weiter wenn Du mit dem einen Schritt gut zurecht kommst, ihn in jede Form Deines Seins integrieren kannst.

Parallel schreibe Tagebuch mit der Hand.

Trenne Dich von Deinem Vater. Lasse ihn in Liebe los.

Es spielt keine Rolle wo Du lebst denn Du wirst Dich immer mitnehmen. Der Rheinländer an sich ist halt kommunikativer als der Franke, der Bajuware oder auch der Schabe. Und freigiebiger in seiner Art. Dadurch kann es zu Grenzverletzungen kommen welche in der Regel unbeabsichtigt sind. Es macht also mehr Sinn zu lernen die eigenen Grenzen zu erkennen und aufzuzeigen. Beide Vorschläge helfen sicher gut auf Dauer.

Vor einem Umzugsanttrag würde ich beide Wohnorte bezüglich des Angebots vergleichen welches Du in Anspruch zu nehmen denkst. Denn Du denkst ja daran Dir weiter helfen zu lassen, evtl. in eine Betreute Wohngemeinschaft zu ziehen. Da scheint es schon wesentlich zu hinterfragen welche Arbeits- und Entwicklungsunterstützungsmöglichkeiten es wo gibt. Das Internet wird bei der Recherche behilflich sein. Einfach Stichwort oder besser mehrere eingeben inklusive jeweiliger Stadt und dann in eine Excel-Liste schreiben.

Ich kann mir vorstellen dass Deine Mutter auch von Deinem Vater sehr verletzt wurde und Hilfe braucht. Hier habt Ihr Beide einen Ansatz

täglich 24 Stunden erreichbar unter 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222, kostenfrei und anonym.

Das klingt interessant, nun ich war sogar mal im Rheinland, in einem Heim mit psycholohischer Betreuung, und ich muss sagen, die Leute da sind echt anders als zumindest die Leute hier im Ruhrgebiet. Sie scherzen mehr und sich auch offener. Aber egal, zumindest habe ich erkannt das in Nürnberg die Leute ich sehr offen und freundlich sind. So distanziert habe ich sie damals echt nicht wargenommen. Hier sind sie eher ich denke man könnte es mit bockig beschreiben. Sie haben keinen Bock, sie wollen einen nicht und sie mögen einen nicht. So mein Empfinden, aber meine Mutter genau so. Ja sie braucht eigenlich auch Hilfe in der Hinsicht. Das mit meinem Vater ist nictdas erste mal, das sie entteuscht wurde, daher würde ihr psychologische Hilfe auch gut tuhn, aber immerhin hat sie ein liebenswertes Arbeitsumfeld und Freunde auf die sie auch zurückgreifen kann. Ich habe hier bisher noch nie geschafft arbeitstechnisch fuß zu fassen, ein Praktikum und letzten Endes eine Entteuschung nach der anderen, das nimmt einem den Mut.

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@Greasy

Ich würde mich dann mal an die Psychosoziale Beratung in Essen wenden, die Brücke und nachfragen was die so an Unterstützung und Möglichkeiten wissen. Vorher würde ich erst mal aufschreiben was ich denen sage. Es sollte nicht zu lange sein sonst sind sie überfordert.

In weiß, Essen mag seine Eigenheit haben. Der Verlust der Gruben ist wohl noch nicht so sehr verarbeitet und hat in der Vergangenheit einen eigenen Menschenschlag geprägt. Doch im Gegensatz zu Bayern und Baden-Württemberg unterstützt NRW bedeutend mehr die Unterstützung und auf vielfältigere Weise. Das kann für Dich persönlich nützlich sein. Bevor Du also den Umzug angehst - den Du Dir erkämpfen musst dann mit den Ämtern - würde ich mich erst mal erkundigen welche Hilfestellungen es in NRW und wo gibt. Es gibt sehr feine Abstufungen der Hilfe um ins Arbeitsleben zu kommen. Dumm bist Du ja nicht, nur eben eine eigene Persönlichkeit, nicht gerade eine Schablone. Dabei kann ich mir durchaus vorstellen dass auch Hilfe möglich sein kann für einen Umzug falls die Angebote vor Ort nicht zusagen. In NRW scheint es nicht sonderlich schwer zu sein von einer anderen Stadt die Unterstützung zu nutzen.

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@dawala

Das stimmt die Städte liegen sehr dicht beieinander, aber da gibt es einen Haken, denn die Ämter, auch hilfsämter die den Städten unterliegen schicken einen dahin wo man her kommt.

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@Greasy

Es kommt drauf an. Wenn ein Facharzt bescheinigt dass diese oder jene Einrichtung oder dieses oder jenes Angebot in Nachbarstadt X einen besseren Erfolg zeitigt wird es genehmigt. Wobei Nebenstadt in dieser Gegend ja relativ zu verstehen ist.

Hier wie dort ist sicher Ausgangspunkt einen guten Facharzt zur Seite zu haben der auch unterstützt. Und vor allen Dingen nimmt niemand einem die Arbeit ab sich selbst zu erkundigen welche Möglichkeiten es so gibt. Es sei denn eine gesetzliche Betreuung ist eingerichtet und diese tut auch was. Was durchaus nicht immer der Fall ist in diesem Land. Es gibt Viele die sich von Steuergeldern ihre Faulheit unterstützt durch das Gericht finanzieren lassen.

Eine Selbsthilfegruppe kann hilfreich sein.

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Bin nicht sicher wer da eigentlich krank ist. Vielleicht ist es der Vater oder die Mutter. Irgendwie scheint mir deine Familie etwas konfus.

Warum die Gefühle bei dir sehr schwanken, ist nicht unbedingt auf deine Geburt zurück zuführen. Unsere Gefühle kommen meistens von den Gedanken die man hat. Einfach etwas zeitverzögert.

Darum meine ich, solltest du mal darauf achten was du denkst. Schreib diese Gedanken auf, die dich nicht verrückt machen. Gedanken die dir Ruhe bringen, die musst du aufschreiben. Die helfen dir immer wieder, bei denen musst du bleiben und die anderen Gedanken, die dich nerven oder dich in ein Loch hinein ziehen, meiden. -- Einfach meiden.

So gehen auch die scheussliche, negativen Gefühle weg, und du kannst ein normales Leben führen.

Es braucht etwas Uebung und Geduld, aber ich glaube, du schaffst das.

Hallo Große

Als erstes, such mal die Definition Normal!

Normal ist das was der Durchschnitt denke, Handelt fühlt. Also wenn du in Hamburg bist wäre zum Beispiel Normal HSV-Fan zu sein. Es sei denn du Wohnst in ST-Pauli dann bist du "Normal" also Fan der Manschaft von da.

Normal ist es auch das viele Männer abends mit der "Bierflasche kuschelnd" vor dem TV oder PC sitzen und irgend ein Ballerspiel oder einen sinnlosen Film sich rein ziehen.

Normal ist also nicht immer gut.

Zum zweiten, ohne die "Verrücktheiten des Lebens" und dessen Ergebnissen wäre das Leben halb so schön.

Oder was denkst du warum so mancher Künstler ohne Drogen oder andere Bewustseinserweiternden Mittel (Drogen) extrem viele Bilder, Gedichte oder auch Häuser gebaut hat. Einer von dem ich einiges gerne sehe lebt sogar dauerhaft in psychologischer Betreuung.

Anders ausgedrückt lass die Depressionen behandeln , das was dich wirklich belastet und lebe.

Lerne zu leben. Wirf mit Hilfe der Helfer die du bekommen kannst die Lasten der Vergangenheit ab.

Normal im Sinne von Norm wird dein Leben nicht sein. Aber schön und lebenswert kann es werden!

Klar, das Normal nicht immer gut ist sehe ich. Als ich im Heim lebte und in der Psychiatie habe ich zum ersten mal Freunde gehabt, weil sie in der Lage waren mich als Menschen zu sehen und nicht als den der nicht normal ist. Es ist nurso schwer mit anderen mitzuwachsen. Alle sind immer so schnell über mich hinaus gewachsen, haben plötzlich andere Interessen, für ihr Alter endsprechend halt, das ist bei mir nicht so. Ich weiß garnicht ob ich jemals in die Pubertät gekommen bin. Klar mein Körper schon, aber der Geist wollte damit nichts zutuhn haben. Das was du schreibst kling sinnvoll und gut. Schade das nicht alle so denken wie du in der Hinsicht, aber dann wären ja auch alle wieder normal weil sich keiner abhebt. Also was ich aus dem schließe was du schreibst ist, das es schon richtig ist das ich so bin wie ich bin und daran selbst nichts ändern soll. Meine Persönlichkeiten die ich habe sind auch nicht schlecht, sie sind halt nur verschieden und zwingen mich dazu mal so mal so zu sein. Aber niemals böse. Aber was ich tuhn soll ist, für mich das Leben lebenswert zu machen. Das versuche ich auch, leider habe ich ausser Depris auch andere Laster wie Verlust und Verlassensängste. Ich bin kein Messi, aber ich suche nach Sicherheit, meinst du das man das in einer Einrichtung finden kann? In dem wirklichen Leben hier oder auch woanders habe ich bisher vergeblich danach gesucht.

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deine einzige Chance, ein "normales" Leben zu führen, ist, eine Therapie zu machen. Und zwar ist es dabei zunächst nicht allzu wichtig, wo und wie das ist.. prinzipiell hast du ja freie Arztwahl, kannst also auch darauf bestehen, in Nürnberg einen Therapieplatz zu bekommen. Geh zu deinem Hausarzt und sprich mit ihm darüber. Er wird dich dann entsprechend überweisen. Du kannst dich im Voraus ja auch selbst schon mal informieren, wo es geeignete Plätze für dich gibt. Entweder ambulant oder vllt doch besser erst mal stationär - da kann man dir einfach besser helfen. Ob du dann irgendwann in der Lage sein wirst, komplett selbstständig zu leben, kann dir hier keiner sagen. Das hängt von deinem Krankheitsbild und von deiner Bereitschaft zur Mitarbeit/Veränderung ab. Das kann dir der Therapeut dann besser sagen bzw. mit dir erarbeiten.

Jedenfalls solltest du den ersten Schritt tun und nicht aus Angst vor dem Ort der Therapie den Kopf in den Sand stecken.

Alles Gute für dich!

Danke, das war bis jetzt die hilfreichste Antowort. Aber ich habe Angst das der Arzt mir nicht nachfühlen kann das es so wichtig für mich ist wo ich bin. Meine Mutter kann das nämlich auch nicht. Ich war ja damals dort und war so glücklich. Über die Klinik da weiß ich recht viel, Es war zwar eine Kinder und Jugendpsychiatrie, aber die waren auch auf Persönlichkeitsstörungen spezialisiert. Da ich aber Kassenpatient bin, weiß ich nicht ob die mir den Umzug nach Nürnberg zahlen würden, denn ich kann das unmöglich selber tragen, sonst wär ich schon längst weg. Gegen eine stationäre Behandlung habe ich auch garnichts, ich kenne das ja.

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@Greasy

Die Kasse bezahlt keinen Umzug. Wenn Du umgezogen bist, ist die Psychiatrie an Deinem neuen Wohnort für Dich zuständig. Da Du anscheinend nicht arbeitest, mußt Du das mit dem Sozialamt klären.

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@Akka2323

Oje, das Sozialamt, mit denen hatte ic ach mal das Vergnügen hier in Essen, als ich mit der Schule fertig war denn ich habe Fachhcschulreife, dennoch will mich hier keiner. Ich hatte einen Nervenzusammenbruch wegen dem blöden Amt, die Frau da hat mich immer nur runter gemacht und mir versucht meine Zukunftsvorstellungen in sachen Job und weiterbildung auszureden.

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Finde ich auch: Psychotherapie bei Trauma-SpezialistInnen! Suche bei DeGPT, DIPT, EMDR nach TherapeutInnen oder evtl. sogar unter Stichwort Geburtstrauma. Alles gute.

du hst viele schöne und gute antworten bekommen, das freut mich. ich möchte hinzufügen: nein, medikamente sind selten wirklich hilfreich und sollten erst als letzte möglichkeit in betracht gezogen werden. psychotherapie: unbedingt, am besten bei einem traumatherapeuten. hypnotherapie bei einer erfahrenen fachperson ist evtl auch das richtige. ich empfehle da z.b. das milton erickson-institut in heidelberg. aber es ist ganz wichtig, dass du dich bei der person wohlfühlst, angenommen und geborgen. sonst musst du weitersuchen. gib nicht auf, weil es beim ersten psychologen nicht geklappt hat! es gibt viele und für jeden das richtige. wenn du aus seiner praxis kommst, musst du dich gut fühlen, und mit der zeit musst du das gefühl haben, dass du weiterkommst. dann bist du beim richtigen. dann wollte ich dir noch sagen dass solche schweren störungen nie auf einen einzigen faktor - wie bei dir das geburtstrauma - zurückzuführen sind, sondern auf eine ansammlung von verschiedenen faktoren, die zusammenspielen. vielleicht hilft dir das. und ja, du hast die chance, ein leben zu führen, das für dich stimmt. du hast selber viele positive ansätze, das macht hoffnung. der begriff "normal" wird vielleicht nicht zutreffen, aber das ist auch gar nicht unbedingt wünschenswert...und in einer einrichtung zu leben, in der du dich wohlfühlst und die dir guttut ist sicher eine gute option! ich wünsche dir alles gute!

Danke, ja darauf werde ich achten, ich will mir auch garkeine Medis einflößen lassen, bisher haben sie das auch noch nicht versucht wo ich auch war. Ich weiß nämlich das der leichte Weg nicht immer auch der richtige ist. Das mit dem sich gut fühlen nach einer Sitzung werde ich mir auch merken.

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Ich habe mal gelesen, dass man durch Hypnose und "Rückführung" soetwas bewältigen kann. Sind einige Sitzungen nötig, würde mich auch nach jemanden umhören, der das wirklich kann und seit Jahren erfolgreich praktiziert. - ob die KK das übernimmt weiß ich nciht - wohl eher nicht.

Das hab ich auch schon im Fernsehen gesehen, aber ich habe Angst davor in ein Loch zu fallen und einen Rückfall zu erleiden. Ich fühle mich schon durch einfache Gegebenheiten wieder wie ein Kind und alles ist wieder wie damals. Dann fühle ich mich zu garnichts im Stande.

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Was es nicht alles gibt... ich finde das sehr merkwürdig denn Traumata sind überwindbar (selbst bei minderjährigen Kriegsopfern die ja viel mehr mitbekommen haben und sich viel besser an alles erinnern), zumal ein Säugling doch noch garnicht versteht ob das was da passiert der normale geburtsvorgang ist oder etwas ungewöhnliches... die geburt ist ja allgemein ein traumatischer Moment für ein Baby, und es gibt so viele lange und schwere geburten... wieso sich das bei einigen als Psychose oder festsetzt ist irgendwie nicht zu beantworten, da muss es ja schon eine Veranlagung dazu gegeben haben.

Ich würde sagen du solltest dir einen Arzt suchen dem du wirklich vertraust und aufhören deinen vater dort reinquatschen zu lassen... einfach mal eine Therapie durchziehen ohne auf andere zu hören. Du wirst am besten wissen wenn dir etwas hilft.

Ja, ob es wirklich wegen der Geburt war weiß ich auch nicht, das haben zumindest damals die Psychologen angenommen.

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@Greasy

Total komisch das alles... vll hast du auch einen wegbekommen als dein Vater dir diese Lügen erzählt hat? Emotionaler Dauerstess kann sowas auch bei Kindern auslösen. Oder Möglicherweise ist an der Misshandlung doch was dran?

Naja ich bin nicht hier um User zu Diagnostizieren die ich nicht kenne, dazu habe ich auch garnicht die Kompetenz. Allerdings solltest du dir wirklich einen festen Arzt suchen und eine Therapie anfangen. Selbst wenn es besser wird ist es ja schon ein Erfolg und möglicherweise ebsteht ja die chance auf Aufklärung und Heilung ? Du Brauchst auch Hilfe wegen deiner Depression und das nicht nur in Tablettenform.

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@ToxicAngel21

Allerdings nicht, von Tabletten halte ich auch nichts, sie machen süchtig und wirken nach einer Weile nicht mehr, das weiß ich von anderen, die auch unter Schizotypie leiden. Ja, ich leide oft unter Stress, jedenfalls war ich schon von klein auf sehr Stress-anfällig. Das Depris gefährlich werden können weiß ich, das kenn ich von diversen Menschen die sich deswegen schon umgebracht haben, so will ich auch nicht enden. Auch wenn ich unter gelegentlichen Depressionen leide bin ich eigentlich ein optimistischer Mensch. Ich glaube das mir das schon so manche Zeit geholfen hat. Mein Vater hat mir das von den Geburtstraume nie erzählt, das weiß ich erst seit ca 2 jahren, und zwar aus Akten die damals für das Gericht angefordert wurden. Nein, mein vater hat mir versucht einzureden ich wäre missbraucht worden, was ich aber deutlich verneinen kann, an sowas müsste man sich doch erinnern können. Ich bin eigentlich stets erlich zu mir selbst und habe schon vergeblich versucht andere Dinge zu verdrängen. Mein Verhalten als Kind war eigentlich auch immer normal bis ich in die Pubertät kam, und bis meine Eltern sich haben scheiden lassen, was sicher ebenfalls ein Trauma sein könnte. Zu mindest wäre ich da kein Einzelfall. Dann die körperlichen und seelischen Misshandlungen von seiner neuen Frau und ihrem Sohn, noch ein Trauma was sogar dazu führte das ich heute eine Herzinsuffizienz habe.

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Bist Du ein Psychiater oder hast Du ein psychiatrisches Buch gelesen? Du schreibst perfekt wie ein Schriftsteller oder Deutschlehrer und schilderst Krankheitssymptome wie ein Fachmann. Das passt nicht zu diesem schweren Krankheitsbild, welches Du hier beschreibst.

Ich denke, er/sie hat einfach schon sehr viel durchgemacht... Wenn man mal in psychologischer/psychiatrischer Behandlung war, lernt man die Fachbegriffe, und das es nicht zum Krankheitsbild passt...?! Nur weil Greasy Psychische Probleme hat, heißt das ja noch lange nicht, dass er/sie keine Talente und Fähigkeiten hat...

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@SweeTAtAkatsuki

Das passt nicht zu diesem schweren Krankheitsbild, welches Du hier beschreibst.

Wenn du wüsstest wie toll sich einige Leute ausdrücken können die (sorry) sie nicht alle haben. Das merkst du bei einigen nichtmal wenn du ihnen gegenüberstehst.

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Haha sorry ich muß lachen, aber irgendwie bin ich auch gerührt, da ich bisher noch nie für so intelligent eingeschätzt oder gehalten wurde wie du es hier schilderst. Nein, ich muss ganz klar sagen, ich bin weder Lehrer, noch Psychiater oder habe ein Buch über der gleichen geschrieben. Es wird dich filleicht verblüffen, aber in Deutsch hatte ich auf dem Zeugnis meißt eine 3, war also mittelmäßig und meine Rechtschreibung ist eher die von 1995, denn da habe ich sie richtig in der Schule ausführlich durchgenommen. Warum ich so viel übr mic selber weiß und über das Krankheitsbild was ich hier beschreibe? Nun, ich versuche erstens mich selber zu verstehen, um zum Teil auch Lösungen zu finden für die kleinen Marotten an mir die mich erheblich einschränken oder behindern. Zum anderen versuche ich aber auch meine Mitmenschen zu verstehen, warum sie so auf mich reagieren, denn wenn sie falsch oder unangemessen auf mich reagieren, will ich mich wenigstens recht fertigen können. Das geht aber nur, wenn ich mich selber auch kenne.

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natürlich ist es möglich, daß du ein gutes leben haben wirst, es gibt gute medikamente, geh zum psych, mach noch eine therapie und wenn es sein muß noch eine - alles liebe - aber unternimm jetzt etwas

Ich habe von Medis gehört das man davon süchtig wird und sie nach einer Weile nimmer helfen. Dann wird nur die Dosis erhöht, das kann doch auch nicht sinn der Sache sein. Ich weiß nicht ob es nicht noch zu früh ist was zu unternehmen. Meine Freundin will mir helfen nach Nürnberg zu ziehen, hier ist alles so kalt und unfreundlich. Das kotzt mich an.

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Jeder mensch kann wieder normal leben. Du musst nur stark sein und kämpfen dann wird es dir schon bald besser gehen :) Die hoffnung stirbt zuletzt :)

Das ist ja das Problem mit dem stark sein. Das halte ich immer nur sehr kurz durch. Dann kommt wieder ein Tief. Seit dem ich hier wieder lebe habe ich sogar eine art Neurodermitis bekommen. as mit der Hoffunung ist gut, damit habe ich glücklicher Weise schon erfahrung gemacht, denn wenn damals bei meinem Vater keine Hoffnung dagewesen wäre hätte ich mich schon längst umgebracht.

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Bei allem respekt aber ich glaub nicht das du dass hier fragen solltest, das solltest du mit nem Psychiater besprechen... :S

Ja ich weiß, im Grunde stimme ich dir da zu, aber als ich das letzte mal bei einem richtigen Psychologen war und ihm mein ganzes Leben in einer Kurzfassung geschildert habe (hier war noch garnicht alles aufgeführt) hat er mir nur Angst gemacht, da bin ich nimmer hin.

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@Greasy

Ganz ehrlich aber: Weglaufen war, ist und wird auch nie die Lösung sein auch wenns am Anfang schwer ist...

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@CYBERTUX

Da gebe ich dir recht, das weiß ich auch selber, aber sag das mal einem der gerade in dem Augenblick neben sich steht. Jetzt würde ich das auch so sehen, aber wenn es denn dann wäre und ich dem das alles erzählen will, dann schaut das schon wieder anders aus und ich bin ein ganz anderer Mensch.

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