Kann man ein Baby/Kind das immer voll aktiv und teilweise aggressiv ist wenn es nicht bekommt was es will zu einem lieben ruhigen Kind umerziehen?

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11 Antworten

Was hast Du Dir denn da angesehen? Womöglich RTL oder RTL2? Diese Sendungen darf kein Mensch ernst nehmen.

Wenn Kinder in der Trotzphase sind muss man konsequent bleiben, das rechnet sich. Wenn mein Sohn losheulte, weil ihm was nicht passte, haben wir immer gesagt: "Hilft Dir das jetzt weiter? Heulen nutzt überhaupt nichts" und dann war Ruhe. Einfach nicht nachgeben, wenn die lieben Kleinen versuchen ihre Grenzen auszutesten.

Einmal war er so in Rage, dass er seinen Kinderstuhl ans Bett warf. Daraufhin habe ich auch einfach was in die Gegend gefeuert und dazu auch ganz laut gebrüllt. Da war er so entsetzt, dass er das nie mehr gemacht hat. Ich habe ihm damit einfach mal demonstriert, wie das für andere ist und das man dadurch nicht weiterkommt im Leben.

"So", habe ich damals gesagt, "jetzt ist der Stuhl kaputt, Dein Bett sieht nicht mehr so schön aus und der Blumentopf ist hinüber. Und was jetzt? Hat uns das weitergebracht?" Scheint gewirkt zu haben, er war dann ruhig!

So schlimm sind Kinder nun wirklich nicht. Ist alles eine Frage der Konsequenz und Geduld.

lg Lilo


P.S. Manche Mütter sind ja selbst schuld. Ich beobachte das oft an der Kasse. Die Kinder wollen irgendeinen Blödsinn, die Mutter sagt "Nein" und dann geht das Theater aber weiter. Statt dabei zu bleiben, gibt sie dann doch nach. Und das soll ein Kind dann noch ernst nehmen?

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lasterfahren 01.11.2016, 10:08

pps: die sind doch nicht doof und haben den bogen ruckzuck raus. wenn ich mich hier auf den boden werfe im supermarkt, dann ist der alten das übel peinlich und damit sie ihre ruhe hat krieg ich das doch hihi

die übung hat mein jüngster mal probiert, kleiner wutnickel, und dann hab ich gesagt, alles klar - ich muss nicht einkaufen. auf auf nach hause, baby is müde und muss ins bett. guck mal die leute lachen dich alle aus...ab ins bett und kurze ruhe-ansage und er hat sich nicht mehr hingeschmissen. brot hat oma später heimlich gebracht für mich.^^

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Wer ein liebes, ruhiges Kind will, sollte sich lieber eine Puppe anschaffen.

Es gibt keine Katastrophenkinder.
Es sind die Umstände teilweise katastrophal sowie die Art des Umgang der Erwachsenen (vorrangig Eltern) mit diesen Kindern.

Die Kinder reagieren nur auf diese Katastrophen.

Und was du im TV siehst, solltest du ganz schnell wieder vergessen.
Das ist sehr überspitzt dargestellt, damit sich gewisse Leute - wie du - darüber aufregen und die Schuld den Kindern zuschieben können.

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Ich glaube, dass erziehen nicht wirklich gut ist. Vorleben,  Möglichkeiten aufzeigen und Grenzen der Situation anpassen fühlt sich für mich richtiger an. Manchmal muss man alte Regeln überdenken und ab und an darf auch der Nachwuchs seinen Kopf mal durchsetzen.

Wenn das Kind ernst-und angenommen wird, es liebe und Respekt erfährt-warum soll es dann aggressiv sein? 

Ich gebe zu hause den Rahmen und in diesem dürfen die Kinder sich frei bewegen. Klappt bei uns ganz gut. 

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Du hast eine Extremsituation im Fernsehen gesehen. Das war ein Einzelfall und das kannst du nicht verallgemeinern.

Natürlich gibt es solche Kinder, das liegt meistens an ihrem Temperament, aber auch diese Kinder kann man erziehen, wenn du früh genug damit anfängst und liebevoll und konsequent zeigst und vor allem vorlebst, was dir wichtig ist.

Wenn ein Kind anfängt, aggressiv zu werden, sagen wir mal ein anderes Kind schlägt, sagt einem der natürliche Menschenverstand, dass man dem Kind erklärt, dass man das nicht tun darf, weil das dem aderen KInd weh tut. Man erklärt dem Kind, dass man ohne Gewalt und nur durch Sprache auch sein Ziel erreichen kann.

Z.B. ein Kind nimmt einem anderen Kind ein Spielzeug weg. Das andere Kind fängt zu weinen an.

Als Mutter oder als Erzieherin fragst du nach, was passiert ist, wenn du es nicht beobachtet  hast. Du bekommst dadurch heraus, wer sich falsch verhalten hat und erklärst beiden Kindern, warum das eine weint und wie man es hätte verhindern können.

Nämlich: frage das Kind, ob du das Spielzeug bekommst. Wenn das Kind nein sagt, musst du es akzeptieren (auch das gehört dazu), aber vielleicht gibt das andere Kind dir das Spielzeug freiwillig. Aber wegnehmen darf man nicht, weil es gerade dem anderen Kind gehört, sonst weint das andere Kind. Du willst auc hnicht, dass man dir dein Spielzeug aus der Hand nimmt, wenn du gerade damit spielst.....

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Egal in welchem Alter!

Strafen sind nicht das richtige Mittel, evtl. noch  Verbote?

Jedes Kind hat das sogenannte Trotz Alter, das den Eltern zusetzen kann!

wichtig ist, daß das Kind lernt, Grenzen gesetzt zu bekommen, das hat es nämlich oft schnell raus, wie weit es gehen kann. 

Vor allem konsequent bleiben u. nicht nachgeben, wenn es nicht erreicht, was es will.

einfach gesagt, aber nur so funktioniert es.

Mit dem Kind reden u. ihm erklären, warum es dies u. jenes  nicht darf!

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mach dich nicht irre über gestellte sachen die im laufe des tages auf den revolver-hartzIV-kanälen laufen.

kinder und babys werden erzogen von tag eins nach der geburt. sie lernen was sie tun müssen um gewickelt, gekuschelt zu werden und was sie äußern müssen ...lol- wenn sie hunger haben. nach einigen tagen bekommt mutti oder vati routine darin und findet einen rhythmus aus schlafen, füttern und wickeln, pflege, kuscheln und wieder schlafen. das dauert paar wochen, bis sich das eingespielt hat. bei krankheit, zahnen oder pups querhängen kommt das immer mal wieder bisschen aus dem rhythmus raus. bissel glück gehört auch dazu. meine haben von anfang an von 10 bis morgens 5 durchgeschlafen. die hebamme hat irgendwas rumgesäuselt das man die kids um 3 wecken muss um den kreisel alle 4 stunden füttern einzuhalten hat. mein kinder-haus-arzt meinte nä schon immer füttert man kids wenn sie hunger haben. das hat meine oma damals auch gesagt. was schläft nachts, das weck doch um gottes willen nicht. die melden sich, wenn die was wollen.

die routine war kurz danach von alleine da und wurde dann bis sie ca. 5-6 monate dahingehend gezogen und langsam korrigiert von mir, dass es einen tagesablauf aus frühstück, zwischenmahlzeit, mittag, nachmittagsmahlzeit und abendessen bestand mit nem frühnap und einen nachmittagsnap.

hat funktioniert wie im bilderbuch, war nicht schwer und wurde konsequent durchgezogen. vor kids darfst du keine angst haben. als elternteil wird man nicht geboren. so wie du die kids erziehst, erlernst du den job mutti oder papa zu sein^^ du wächst mit dem umgang mit deinen kindern. erinnerst dich dran was deine ellis so gemacht haben, was du natürlich ALLES anders machen willst und wirst irgendwann feststellen, dass du viele sachen ähnlich oder gar gleich machst, weils gut war. dazu muss man kids nicht schlagen, nicht weg schließen, sondern einfach nur konsequent und auch mit dem richtigen schuss liebe vermitteln. bis hier u. nicht weiter wissen meine kids, sonst gibts die möglichkeit dass mutti ungemütlich wird. das kann dazu führen, dass gelder eingefroren werden, das wlanpasswort eine weile nicht funktioniert oder der abzweig für das internet der kinder komplett gezogen wird.

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strafen wirken gar nicht. zumindest nicht langfristig und nachhaltig. ein ruhiges, liebes kind bekommt man, wenn man eine ruhige, liebe und konsequente erziehung hinbekommt. man sollte nicht so viel auf alle möglichen "experten" und "übermuttis" hören, sondern sich auf sein eigenes gefühl verlassen.

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kiniro 01.11.2016, 12:25

Bei manchen ist das "eigene Gefühl" allerdings gestört, was sie leider nicht (immer) bemerken.

Zudem passen die Worte "ruhige, liebe, konsequente, Erziehung" nicht in einen Satz, da sie sich widersprechen.

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Viowow 01.11.2016, 18:14

aha, und wer stellt das fest, das das gefühl gestört ist? die anderen mamas im Kiga? du hast die bedeutung von "konsequenz" nicht begriffen. konsequenz hat nichts mit schimpfen, strafen o.ä. zu tun. man kann sehr gut freundlich konsequent sein. (wenn man es denn kann)

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Wenn Eltern mit ihrem Kind nicht klar kommen, liegt das nicht am Kind, sondern an den Eltern ;)

Es müssen also die Eltern ihr Verhalten überdenken und ändern, dann wird das auch was.

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Es sind ja nicht alle Kinder so.

Es sind eh meist nur die Eltern schuld, wenn ein Kind so wird.

Also erziehe Dein Kind später, sei Konsequent wenn es wichtig ist, lass Dir helfen wenn Du mal nicht weiter weißt, reflektiere Dein Verhalten - dann bekommst Du auch kein Katastrophen Kind ;-)

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kiniro 01.11.2016, 12:23

Anmerkung zur Konsequenz:

Wird der Rasen auch dann jeden Samstag um 17 Uhr - unabhängig vom Wetter - gesprengt, da mensch ja unbedingt konsequent sein muss?

Oder ist Flexibilität nicht die bessere Variante?
Gilt auch für den Umgang mit Kindern.

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Irgendwerxyz 01.11.2016, 12:54
@kiniro

Darum: sei konsequent wenn es wichtig ist!

Es gibt ja unterschiedliche Situationen wo man konsequent sein sollte und wo man Ausnahmen machen kann.

Je älter Kinder werden umso besser kann man ja auch mit ihnen reden und je eher können sie einschätzen was eine Ausnahme ist, wann es sich lohnt doch nochmal zu fragen usw. Im Idealfall haben sie aber gelernt, dass sie mit Gebrüll oder anderem falschen Verhalten gar nichts erreichen. 

Erziehung bedeutet eben immer sich auch mit dem Kind, den Situationen und sich selbst auseinander zu setzen. Nur platt sein Ding durchziehen weil man größer ist und das Sagen hat, hilft ganz sicher genau sowenig wie dem Kind den ganzen Tag Zucker in den Hintern zu pusten ;-)

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Viowow 02.11.2016, 16:58

@kiniro: das istbzwanghaftes verhalten. keine konsequenz. bitte , bitte schau nach, was konsequenz bedeutet. das ist ja gruselig, was du dazu schreibst...

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Das Verhalten von Kindern wird ziemlich stark anerzogen. Strafen sind generell er contraproduktiv. Aber jetzt wegen etwas im TV angst vor dem Kinderkriegen zu haben ist unnötig.

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Ja, das kann man. Es braucht aber viel Weisheit, Konsequenz und Selbstbeherrschung. Man darf selbst nie zornig werden oder falsches Mitleid haben. Viel liebevolle Geradlinigkeit seitens der Eltern ist nötig.

Dieses Buch ist nicht schlecht.

https://www.amazon.de/Kinder-fordern-heraus-erziehen-zeitgem%C3%A4%C3%9F/dp/3608942777

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kiniro 01.11.2016, 12:27

Nie selbst zornig werden - wünschenswert, aber unrealistisch.

Denn auch negative Gefühle gehören zum Menschsein dazu.

Noch schlimmer als ein wütendes "ES REICHT MIR!" seitens der Mutter finde ich ein "Jetzt gehst du in dein Zimmer, damit du nachdenken kannst".

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Irgendwerxyz 01.11.2016, 13:15
@kiniro

Meinem Sohn (7 Jahre) hilft es auf sein Zimmer zu gehen, wenn er sich aufregt. Da beruhigt er sich wieder und wir können im Anschluss nochmal in Ruhe und zusammen gekuschelt über alles reden. Und dabei ist es egal ob er selbst hoch stampft und die Tür knallt oder ich ihm vorher sage er soll kurz hoch gehen um sich zu beruhigen. 

Ich beruhige mich dann übrigens auch besser. Was für mich gar nicht ginge, wäre zu gehen. Zur Arbeit fahren oder so. Aber im selben Haus, nur in einem anderen Zimmer ist es ok. Mein Sohn weiß auch, dass ich zu ihm komme, wenn er wieder ruhiger ist und wir uns dann beide besser vertragen und Lösungen suchen können.

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