Kann man ein 3 dimensionales elektrisches Feld auch mit Feldlinien darstellen?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Der Abstand zweier Feldlienien ist indirekt proportional zum Betrag der Kraft

Eigentlich nicht der "Abstand zweier Feldlinien" ist indirekt, sondern die Feldlinien-Dichte ist direkt proportional. Bei der 2-dimensionalen Darstellung läuft das auf dasselbe hinaus. Die Dichte nimmt im 3-D mit dem Quadrat des Abstands ab.

typorum 16.10.2012, 20:53

AHA! dann geht das wohl! :D

0

Ich hätte gedacht das die Kraft immer mit 1/(r^2) abnimmt, in 2 Dimensionen rechnen heißt doch nichts anderes als die 3. Dimension zu Ignorieren weil sich alles wesentliche auf einer Ebene abspielt... Feldlinien kann man auch in 3 Dimensionen verwenden, aber das lässt sich schlecht zeichnen ;)

typorum 16.10.2012, 19:11

Ich bin mir recht sicher, dass es einen Unterschied macht, genau wie bei der Gravitation, aber egal: Verdoppellt man im 3d Raum den Abstand, viertelt sich die Kraft, aaabähr der Abstand der Feldlinien halbiert sich, da ja auch der Radius eines Kreises proportional zum Unfang ist. OX

0
DrAbeNikIanEdLe 16.10.2012, 19:32
@typorum

Auch bei der Gravitation gibt es doch keinen Unterschied zwischen 2D. Wie meinst du denn wie die Gleichung für die Kraft in 2D und 3D aussieht? Ein Unterschied würde allem wiedersprechen was ich über Mathe und Physik zu wissen glaubte ;) Meinst du vllt. das das Potenzial des elektrischen Feldes mit 1/r abfällt? aber auch das ist in beiden Dimensionen gleich, dadurch etwas an der Mathematischen Methode zu ändern darf sich doch nicht die physikalische Aussage ändern...

0
typorum 16.10.2012, 19:47
@DrAbeNikIanEdLe

Nehmen wir die Gravitation: Wenn Gravitation von Kräftetragenden Teilchen vermittelt wird, ist die Kraft proportional zur Dichte der Gravitons. In 2d verteilen sich die Gravitons (zu einem best. Zeitpunkt ausgesendet, etwas später ,,gemessen") auf den Umfang. doppelte Entfernung>doppelter Radius> doppelter Umfang>halbe Dichte>halbe Kraft. In 3d verteilen sie sich auf eine Fläche. >doppelte Entfernung>ein Viertel der Fläche>ein Viertel der Kraft. Ist Gravitation eine Welle so verteilen sich nicht die Teilchen, sondern die Energie der Welle, was auf Dasselbe hinausläuft. Harald Lesch hats auch schon gesagt... (; Gleichung: F~1/n , n=Anzahl Raumdimensionen - 1

0
DrAbeNikIanEdLe 16.10.2012, 20:03
@typorum

Ok, ich gebe zu das ich mich mit der Quantentheoretischen Beschreibung der Gravitation nicht übermäßig gut auskenne. Aber gut genug um zu Wissen das das meiste dabei mehr oder weniger Theoretische Konstrukte sind, die nicht experimentell bestätigt sind. Wenn sich eine solche Theorie, die ein Graviton postuliert, bestätigt könnte das eine umformulierung des entsprechenden Kraftgesetzes notwendig machen, was sich auch auf die 1/r^2 Abhängigkeit auswirken könnte. Mit den "klassischen" Gesetzen könnte dann nurnoch als Grenzfall gearbeitet werden, und auch nur dann könnte man Feldlinien als Modell verwenden.

0
typorum 16.10.2012, 20:21
@DrAbeNikIanEdLe

Soo kenn ich mich auch nicht aus, jedoch muss ich das auch nicht. Wie auch sonst in der Quantenmechanik wird ein Graviton ein Quant sein, der Rest steht ja oben. "Wenn sich eine solche Theorie, die ein Graviton postuliert, bestätigt könnte das eine umformulierung des entsprechenden Kraftgesetzes notwendig machen, was sich auch auf die 1/r^2 Abhängigkeit auswirken könnte.".......warum? o: noch ein Indiz.: in 2 dimensionenn stimmen die feldlieniengesetze ja noch, und da man wohl kaum ein falsches modell so populär (wtf?XD>>)werden lassen würde (<<) , muss das in 2 dimensionen ja so sein.

0
DrAbeNikIanEdLe 16.10.2012, 20:57
@typorum

Ich meinte das es eine Änderung der Kraftabhängigkeit geben könnte, wenn sich eine neue Theorie bestätigt, die eine andere Voraussage zu diesem Kraftgesetz macht. Ob und wie Theorien zur Quantengravitation das machen weis ich nicht, dafür müsste man sich dabei schon halbwegs gut auskennen, die von dir beschriebene Theorie führt offenbar zu einem Unterschied ob sich das Feld in der Fläche oder im Raum aufbaut ;) Anderer Ansatz: Ich glaube ich habe dein Problem verstanden. Ausschlaggebend ist nicht der Abstand der Feldliniendichte, also die Feldlinien pro Fläche, damit in 3D: Die Fläche steigt mit r^2, die Feldliniendichte geht also mit 1/r^2, genauso wie die Kraft. In klassischen Modellen gibt es keinen Unterschied zwischen de Kraftabhängigkeiten in den Dimensionen,

0
typorum 17.10.2012, 20:39
@DrAbeNikIanEdLe

Irgentwie muss man ja die Gravitation beschreiben, entweder als Teilchen oder als Welle, was beides zu einem Unterschied der. Dafür braucht's keine Quantenmechanik. Ja, mit der Feldlieniendichte funktioniert es (X

0

Was möchtest Du wissen?