Kann man eigentlich die 'Gier' nach Männern von der eigenen Mutter vererbt bekommen , wenn ja, wie schützt man sich dagegen😶?

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5 Antworten

Typischerweise sieht man das Thema Treue in der Pubertät noch sehr sehr moralisch. Moral aber ist etwas sehr Spezielles; es unterliegt dem Wandel der Zeit, ist von Kulturkreis zu Kulturkreis unterschiedlich und wird in vielen Aspekten auch von einzelnen Menschen komplett unterschiedlich verstanden. Vor 50+ Jahren war es unanständig, auf offener Straße zu knutschen, während das Stillen eines Baby's absolut OK war. Heute ist es nahezu umgekehrt. Moral wird auch in Abhängigkeit vom Alter des Betrachters unterschiedlich verstanden.

"Gier" nach Männern - das ist schon eine beinahe pathetische Formulierung für ein ganz normales und gesundes menschliches Sein. Es ist in uns allen unauslöschlich verankert, uns nach dem besten Weibchen oder Männchen umzuschauen, um bestmögliche Gene für unsere Nachkommen zu sichern. Und weil das in uns verankert ist, passiert das auch, wenn wir "bewusst" gar keine Nachkommen mehr produzieren wollen.

Hier bleibt es eine Charaktersache, ob ich meinem Partner treu sein will oder nicht. Es hat also nichts mit Moral zu tun, sondern vielmehr damit, ob ich das meinem Partner gegebene Wort (wenn es denn so ist - ein Treue-Eid) ehre oder nicht. Vor dieser Wahl steht jeder Mensch, der in einer Beziehung ist, jeden Tag (was nicht heissen soll, dass er sich diese Frage jeden Tag vorlegt).

Auch denkbar ist, dass Treue gar nicht verabredet ist - die sog. offene Beziehung. Diese moralische Ablehnungshaltung gegenüber offenen Beziehungen resultiert meist aus einer Verlustangst oder aus religiösen Motiven. Und da wird dann sehr gerne die Moral-Keule geschwungen.

Vererbbar? Nö.

Es ist noch nichtmal wahrscheinlich, dass Du Dir dieses Verhalten bei Deiner Familie abschaust. Du bekomst solches Verhalten ohnehin überall gezeigt und vorgelebt - an jeder Strassenecke, im Bekanntenkreis, bei Bekannten von Bekannten, im TV etc. Wie gesagt, es ist ganz natürlich. Was zählt und worauf es ankommt, ist Dein WORT.

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Sowas wird sicher nicht ererbt, aber vielleicht "erlernt", bzw. die Familiendynamik ist so, dass Bedürfnisse nach Nähe oder Anerkennung unbefriedigt bleiben und dann im Jugend- und / oder Erwachsenenalter auf diese Weise nach "Ersatz" für diese menschlichen Grundbedürfnise gesucht wird - zumal eine solche "Strategie" ja bereits vorgelebt wurde.

Wenn man sich also seiner eigenen Bedürfnisse bewusst (welche auch immer das sind) wird und auch dessen, was einem vielleicht grundlegend fehlt, dann hat man auch die Freiheit, "Familiengewohnheiten" zu durchbrechen und sich anders zu verhalten.

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Man lebt das nach was man vorgelebt bekommt, jedoch wenn du es nicht gut findest, dann heisst es nicht das du es auch machen wirst.

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wenn deine moralvorstellung dem widerspricht warum solltest du es dann machen? ;) und nein, das ist nicht vererbbar lol 

männer schauen auch oft mal und gehen deswegen auch nicht dauernd fremd ^^

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Ist totaler Käse...

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