Kann man durch Selbstausbildung ein professioneller Soldat werden?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Oh Mann! Wieder jemand der meint, mit einem Ego Shooter und Ansehen von Kriegsfilmen kann man Soldat werden.

Wenn du auf'm Land lebst, lern Landwirt. Da hast du mit echten Aufgaben und Herausforderungen und Aufgaben zu kämpfen.

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Warum sollte ich Landwirt werden, ich hasse Landwirtschaft. Außerdem was ist falsch daran, dass einen gerade Krieg Filme motivieren, Soldat zu werden, denn gerade deswegen werden solche Filme gemacht, nämlich um Werbung für das Militär zu machen. Solche antworten regen mich auf, da man merkt, dass man gar nicht ernst genommen wird. Ich bleibe dabei, und werde es schon irgendwie schaffen. Ihr könnt mal den Film“ich glaube mich knutscht ein elch“ gucken. Werde du doch Landwirt.

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Die Antworten von Navynavy, GearUp und Hoppser123 sind schon sehr richtig.

Ich möchte nur ergänzen, dassdu höchstens ein Söldner werden könntest.

Ein Soldat (nach dem Sold, den er bezieht) ist ein bewaffneter Angehöriger einer Armee oder der Streitkräfte eines Landes, vom General bis zu den Mannschaften, obwohl sich der Sprachgebrauch lange auf Letztere beschränkte. Von den Soldaten abzugrenzen sind Söldner, die nicht Angehörige regulärer Armeen sind, Militärbeamte, ferner Angehörige von paramilitärischen Verbänden, Freischärler und Partisanen

Als Söldner gilt,

    -wer im Inland oder Ausland zu dem besonderen Zweck angeworben ist, in einem bewaffneten Konflikt zu kämpfen,
    -wer tatsächlich unmittelbar an Feindseligkeiten teilnimmt,
    -wer an Feindseligkeiten vor allem aus Streben nach persönlichem
    Gewinn teilnimmt und wer von oder im Namen einer am Konflikt beteiligten
    Partei tatsächlich die Zusage einer materiellen Vergütung erhalten hat,
    die wesentlich höher ist als die den Kombattanten der Streitkräfte
    dieser Partei in vergleichbarem Rang und mit ähnlichen Aufgaben
    zugesagte oder gezahlte Vergütung,
    -wer weder Staatsangehöriger einer am Konflikt beteiligten Partei ist
    noch in einem von einer am Konflikt beteiligten Partei kontrollierten
    Gebiet ansässig ist,
    -wer nicht Angehöriger der Streitkräfte einer am Konflikt beteiligten Partei ist und
    -wer nicht von einem nicht am Konflikt beteiligten Staat in amtlichem
    Auftrag als Angehöriger seiner Streitkräfte entsandt worden ist.

Ganz ehrlich, schlag dir das ganze aus dem Kopf und mach was sinnvolleres. Mit Diabetes ist nicht zu spaßen und du würdest für jede Einheit ein Risiko darstellen, welches es sich nicht lohnt einzugehen.

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Ich werde es trotzdem tun, und außerdem ist es so, dass praktisch jeder Soldat ein Söldner ist, da jeder Soldat irgendwie entlohnt wird. Die Personen, die man als Söldner bezeichnet, sind nur schlauer, da sie mehr Geld verlangen. Wäre es so, dass alle Soldaten ehrenamtlich arbeiten würden, dann hättest du eventuell Recht, aber dadurch ist deine Meinung nur heiße Luft ohne Inhalt. 

Warum sollte ich mir das aus dem Kopf schlagen? Sport, also auch militärisches Training heilt Diabetes, je mehr ich trainiere, umso gesünder werde ich. Ich schlag mir dass nicht aus dem Kopf, sondern motiviere mich noch stärker, und zwar allein aus dem Umstand, euch zu ärgern. 

Eure geheime Motivation ist bestimmt kommunistischer pazifismus, deswegen glaube ich euch kein einziges Wort und mache genau das Gegenteil von euren blöden Ratschlägen. 

Ich schaue mir übrigens später apocalypse now an. Da könnt ihr nichts dagegen ausrichten.

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@lucian6994

Wir halten fest

Du verstehst den Unterschied zwischen Soldat und Söldner nicht, nicht schlimm geht vielen Menschen so. ABER analytisches lesen kannst du ebenfalls nicht.

Wenn man das Thema "Heilung von Diabetes durch Sport" googelt kommen mehrere Artikel zum Thema "Diabetes Typ II durch eine Diät und/oder neue Behandlungsmethode heilen. Kann möglich sein, ich bin kein Mediziner. Wenn du mir wissenschaftlich anerkannte Daten lieferst, dass dein Diabetes durch Sport geheilt wird, dann werde ich dies auch glauben.

Um uns zu ärgern ist für dich die stärkste Motivation? Wenn es dir nur darum geht wie andere dich sehen, dann viel Vergnügen bei deinem Begräbnis. Deine Freunde und Familie werden sich über ihren Helden freuen.

Meine geheime Motivation ist nicht der kommunistische Pazifismus. Meine Motivation sind meine Kameraden und Freunde die durch unbrauchbare Menschen wie dich gefährdet werden. Wegen Kindern wie dir muss ich am Ende Papier schwärzen und deiner Mutter klar machen, dass ihr Sohn nie wieder heim kommt. Aber leider haben Menschen deiner Sorte meist das Glück zu überleben, dafür sterben dann gute Soldaten, Kameraden, Freunde.

Glaubst du tatsächlich irgendeine Armee oder Söldnereinheit wird dich nehmen? Du bist arrogant und hast ein vollkommen falsches Selbstbild. Du bist körperlich vollkommen ungeeignet in ein Gefecht zu ziehen. Du bist, egal wie fit du aussehen magst, ein Risiko für jede Einheit. Was passiert wenn plötzlich dein Diabetes zuschlägt? Was passiert wenn ihr Stunden oder Tage nicht versorgt werden könnt? Wie willst du dich ordentlich Durschlagen? Wieso muss der Sani bei dir auf eine gesundheitliche Anomalie Rücksicht nehmen und verliert so Zeit anderen zu helfen?

Das ist kein Spiel, das ist auch kein Film. Wir reden hier von Feuergefechten, Kugelhageln, Gewalt, Tod und Verwundung. Es gibt keine Pausen, keine Esc-Taste, keine Rückspultaste. Wenn du einen Fehler machst kannst du verwundet werden oder sterben. Aber auch wenn du alles richtig machst kann das passieren. Ne IED hier, ne Landmine dort, da ein Heckenschütze und mit etwas Glück bekommst Friendly Fire ab.

Aber ganz ehrlich, was kümmert es mich eigentlich? Du wirst eh nie unter mir dienen, du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen meiner Kameraden gefährden. Du wirst wahrscheinlich auch keine Verbündeten Soldaten gefährden. Du wirst "nur" Unschuldige gefährden und in deiner Heimat tiefe Trauer hinterlassen. Viel Spaß dabei.

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@GhostOA

Ich glaube, dass ist mal wieder jemand, der oder die, seinen Pazifismus als Soldatendemotivation verbreitet. Du hast eben etwas gegen kriege, aber ich wollte nicht darüber diskutieren, ob kriege richtig oder falsch sind. Für mich sind kriege etwas gutes und man sollte Soldaten für ihren Mut bewundern und akzeptieren, dass sie helden sind. Für dich geht es um Frieden und da ist dir jedes Mittel recht, auch das Verbreiten von Lügen.

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Was dich "fasziniert", ist ein inszeniertes Bild von Krieg und Kämpfen in Film und Spielen, das mit der Realität von Einsätzen und allgemein dem Berufsalltag von Soldaten so gut wie nichts zu tun hat.

Nein, in Selbstausbildung kann man kein Soldat werden, und schon gar nicht durch das Ansehen von Filmen, Kampfsport und Softairwaffen. Es gibt auch keine privaten Kurse o.ä., die eine solche Ausbildung ermöglichen - aus gutem Grund in Zeiten von Terror und Anschlägen. Militärische Dinge sind in Deutschland Monopol des Staates, und das ist auch gut so.

Der Hauptgrund ist aber schlicht der - eine soldatische Ausbildung für nur eine Person macht keinen Sinn. Dazu gehört wesentlich das Zusammenwirken mit anderen in einer militärischen Gemeinschaft. Das kann keine Privatschulung leisten.

Wenn du für den Militärdienst untauglich bist, musst du dir das einfach aus dem Kopf schlagen.

Aber du kannst dir ja mal einen 20-kg-Rucksack packen und versuchen, 10 km Strecke in 1,5 bis 2 Stunden zu schaffen, oder mal drei Tage im Wald in einem Zelt schlafen - dann kommst du dem Alltag in einer militärischen Einheit näher, als du es durch deine Filme oder den Kampfsport je gewesen bist😉

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Ist doch doof, gleich mit dem schwersten anzufangen. Ich fange lieber klein an und gehe joggen mit einer 2kg-hantel, dass reicht für'n Anfang. 

Außerdem: das Gewalt Monopol ist nur ein Konstrukt. Jeder hat das Recht auf Gewalt, denn damit kann man Diktaturen stürzen.

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@lucian6994


Jeder hat das Recht auf Gewalt, denn damit kann man Diktaturen stürzen.

Und vor allem könnte man damit Diktaturen aufbauen.

Einen naiveren Satz habe ich selten gehört. Es gibt höchstens ein Recht auf Schutz vor Gewalt - und das ist es, was zumindest Soldaten in zivilisierten Ländern heutzutage durchzusetzen haben. In Deutschland ist das Gewaltmonopol zum Glück alles andere als ein Konstrukt.

Das schwerste? Ein 3-Tage-Biwak ist zumindest beim Heer Teil der Grundausbildung der ersten drei Monate. Und Gepäckmärsche über solche Distanzen sind ebenfalls von fast jedem Soldaten regelmäßig zu absolvieren, in etwa dieser Geschwindigkeit.

Ich habe deine Kommentare hier durchgelesen und muss sagen - der Ton, den du anschlägst, ist mehr als unangemessen. Du beschimpfst hier ehrlich gemeinte und meist sehr treffende Antworten von Leuten, die sich auskennen (einige aktive bzw. ehemalige Soldaten!) - aus dem einen Grund, dass sie nicht zu deinen Vorstellungen passen. Wer hier fragt, muss auch damit rechnen, ehrliche Ratschläge zu bekommen, die er nicht erwartet hat. Ein souveräner Umgang mit Kritik ist übrigens auch Teil soldatischer Disziplin, nach der du ja offenbar suchst. Das meint jerischo z.B. mit "da gehört weit mehr dazu".

Du forderst ständig, dass du ernstgenommen werden möchtest. In diesem Tonfall und mit dieser Reaktion ist das aber ziemlich schwierig.

Und mit deiner Einstellung wirst du weder bei der Bundeswehr (oder in irgendeiner anderen westlichen Armee) jemals eingestellt werden - unabhängig von deinem Diabetes, aber spätestens im Psychologengespräch ist Schluss. Auch bei privaten Sicherheitsfirmen sehe ich da eher schwarz.

Viel Spaß noch mit deinem schwarz-weißen Weltbild!

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