Kann man durch Philosophieren ein besserer Mensch werden?

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16 Antworten

man lernt auf jedenfall mal sein gehirn einzuschalten und nicht einfach die Meinungen anderer nachzuplappern (was ja viele heutzutage an sich haben)

und ja: nachdenken und notfalls recherchieren bevor man sich zu einem Thema äußert macht auch toleranter - denn viele öffentlich propagierten Vorurteie basieren schlicht und einfach auf Unwissentheit.

cool, weil ich mich nämlich durch die Philosophie viel freundlicher und toleranter entwickelt habe...danke

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@freezyderfrosch

Tja, nur dumm das die Polemiker wie Nietzsche und Schopenhauer das totale Gegenbeispiel sind.

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@Llovalin

Jetzt bin ich neugierig, was haben die denn Schlimmes getan?Meinst du damit dass Nietzsche gegenüber Christen intolerant war?

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@Llovalin

Schopenhauer als negativ Beispiel (für was übrigens?) herbei zu zitieren, zeugt von erheblicher und einschränkender Ignoranz, nicht unbedingt eine philosophisch orientierte Haltung

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Hallo,

weltberühmte Philosophen sind immer die besseren Menschen,da sie über den Dingen stehen und

ihren scharfen Verstand zum Wohle aller einsetzen oder es zumindest versuchen. Nehmen wir einmal das Beispiel des Hypokrates oder Hippokrates von Kos.Nur wenige wissen um seine Philosopieschen Begabung. Er sollte eigentlich unserer heutigen Wissenschaft und Ärzten 

als Vorbild gelten,denn immerhin schwören sie auf seinen Eid. Aber daran halten tun sich nur wenige.

Wenn Du merkst das Du eine Philosophische Begabung hast,betrachte dies als Geschenk 🎁 das nur wenigen zuteil kommt.

LG

Nein. Wie schon gesagt wurde, Ethik und Moral sind gesellschaftliche Konstrukte. Wer philosophiert, denkt nur über diese Konstruke nach und entscheidet für sich, ob sie für ihn richtig sind. Philosophen können es auch als moralisch vertretbar finden, Menschen zu töten, zu essen und aus der Haut eine Jacke zu fertigen. Philosophie selbst hat nichts mit gut oder böse zu tun, man setzt sich nur damit auseinander.

Buddhismus wird ebenso bisweilen als eine "Lebensphilosophie "bezeichnet und darin stimmt nichts von dem, was du hier etwas nihilistisch über Philosohpie allgemein behauptest.

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ich finde du drückst das äußerst passend aus. philosphie kann sich nur mit dem auseinader setzen, was die gesellschaft bereits als gegeben ansieht. schließlich wird sich kein heutiger philosoph eine ethische frage über etwas stellen, das völlig realitätsfern und irrelevant ist.

wenn man also ethisch philosophiert, kann man sich zwar zwischen verschiedenen Ansichten entscheiden, aber einziger unterschied zu gesellschaftskonformen denkfaulen menschen ist, dass du denkst, eine moralische begründung zu benötigen, um einen wert vertreten zu können :)

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nein tut sie nicht. die philosophie ist in der lage für sich gut und böse neu zu definieren. jedoch muss das nichts mit dem ist-zustand zu tun haben. moral und ethik sind gesellschaftliche konstruktionen, die von der philosophie mit beeinflusst werden. aber nicht durch sie alleine

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mein Freund der gerne philosophiert, durch die Erkenntnis warum man keine Tiere essen darf, zum Vegetarier wurde...

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Wie schön, daß die Systemmoderatoren einen neuen Weg zur ZENSUR gefunden haben: Mein längerer textbeitrag [10 Minuten Formulierung !] fällt einem „SYSTEMFEHLER - tut uns leid !“ zum Opfer - eigenartig dabei, daß meine Themenergänzung um GESELLSCHAFT und SOZIOLOGIE gespeichert wurde.


Ich schreib# das nicht alles nochmal !!!fREUNDLICHER & toleranter sind n. m. Erfahrung die, die schon alles mitgemacht haben - Drogen, Komasaufen, uneheliches Kind, kein Unterhalt, kein Job, in den Tag hineinleben vom Sozialamt und der Hilfeleistung meiner Schwester; sein Bild würden Sie sofort mögen !

dAZU HABE ICH NOCH drei Beispiele aus meiner Familie.


Dazu der KURDE von dem ich einen jungen Mann in der Bahn telefonieren hörte - er sei so nett und tolerant und wolle immer, daß alle teilen - es selbst habe allerdings nichts !

Das erinnerte mich an einen hohen Kurden-FÜHRER, der mich vor 30 Jahren in meinem HEIM besuchte und dann mein freundliches Esen damit honorierte, daß er das HEILIGE Gastrecht brach - er machte sich an meine ehefrau heran - und diie fand das ganz toll, nachdem ich sie blauäugig aus einer höchst prekären Situation 12 Jahre vorher aufgefangen hatte. Wenn ich hier schreibe, was die schon alles angestellt hatte, würde mein Beitrag gelöscht.Ihre Untaten und Fehlhandlungen VERGESSEN zu machen hat sich nicht gelohnt. Es hat nur GEKOSTET - und nicht nur geld, es hätte mich fast mein LEBEN oder meine freiheit gekostet.


Ein LEBEN KONSEQUENT NACH DEM eRGEBNIS PHILOSOPHISCHER üBERLEGUNGEN ZU LEBEN MACHT NICHT TOLERANT; SONDERN HART. Weder Mose noch Jesus noch Mohammed noch Einstein, nicht einmal der Buddhismus ist tolerant. Gerade der Buddhismus hat immense Forderungen an den Einzelnen; ja, den anderen kann er viel verzeihen und nachsehen - wie der Maus, die gerade über seinen Weg lief.

durch philosophieren alleine nicht, die erkenntnisse, je nachdem welche es sind(also die guten) müssen sich auch im handeln widerspiegeln....

Der Mensch ist weder gut noch schlecht. Wie sollte er besser werden? (Woher der Komparativ?) Die Philosophie bietet dem Menschen Werkzeug die Welt zu verstehen, seine Position zu finden. Mittels Nützlichkeitserwägungen kann er nun das gesellschaftliche Miteinander günstig beeinflussen. Denken ist geeignet gelassen zu werden. Philosophie kann dazu führen, dass Leben nicht persönlich zu nehmen.

Philosophie kann es schaffen durch Überlegen und Nachdenken eine ausgewognere und humanistisch orientiertere Haltung allgemein zu entwickeln und dadurch dem gesamten Leben besonnener und einsichtiger zu begegnen.

kann, muss aber nicht... je nachdem mit welcher philosophie sich der mensch identifiziert. und selbst dann, was heißt schon "guter mensch" ? das ist doch ebenso relativ ;)

Nunja denke schon.Meist sind die weniger Intelligenten untolerant..Und Philosophieren thun nur des menschen des inteligenz seinds

Klar wird man da besser! Man beschäftigt sich mit den allgemeinsten Fakten und Beziehungen dieser Welt. Das ist doch schön und es baut einen richtig auf. Man sollte zuhören können und auch streitbar sein. Da lernt man wahnsinnig viel. Man hat dann eine theoretische Basis, um viele Fragen der Gegenwart und Zukunft zu beantworten und das ist gut so! Man hat sozusagen eine wirklich feste Basis! Das schult unwahrscheinlich und trägt wesentlich zur Persönlichkeitsbildung bei, wenn de dich bei Hegel, Fichte und Kant auskennst und auch bei Marx und Engels sowie August Bebel. Ernst Bloch ist auch gut und die Herren von der Frankfurter Schule! Das sind dann Kompasse für's Leben. Viel Spaß beim geistreichen Zauber!

Nein :-)

Du bist, was du bist. Dem kannst du nichts hinzufügen und nichts wegnehmen.

Wenn du mit Hilfe der Philosophie zu eigenem Denken findest, dich selbst erkennst und verstehst, das Urteilen in Gut und Böse als Illusion erkennst, dann hast du ihr maximales Potenzial ausgeschöpft.

Das macht dich nicht "besser", aber schenkt dir Zu-Frieden-heit ;-)

Ein guter Mensch ist man durch gute Taten, nicht durch Philosophie.

Und wenn die Taten durch die Philosophie entstanden sind?

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Philosophieren zerpflückt eher die Moral.

mmmh... die Erfahrung habe ich nicht, einerseits kann ich auf die Frage Gibt es einen Gott? Bei einem Nein, keine guten Früchte bei Christen und Muslimen ernten...auf der einen Seite könnte ich darüber philosophieren, dass es richtig ist, tolerant gegenüber Religionen zu sein...

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Ja. Das geht. Ich mach das täglich.

Nein, alle Menschen sind gleich.

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