Kann man durch exaktes nachahmen der Eigenschwingung ein Objekt zum Einsturz bringen?

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1 Antwort

Natürlich kann man das und es wird bei kleineren Bauten 1:1 und bei sehr großen Bauten im Modell gemacht, undzwar als Versuch. Dazu wird das betreffende Gebäude auf eine Kugelgelagerte Platte gebaut, welche durch kräftige Hydraulikzylinder in Schwingung versetzt wird, bis hin zum Einsturz. Dies wurde notwendig, da eben wegen diesen Effekts schon Brücken u.a. eingestürzt sind. Gar nicht so selten.... Erdbeben haben ähnlich tiefe Frequenzen, weshalb angeblich "erdbebensichere" Gebäude ein starkes Beben aushielten und bei einem kleinen schwachen Beben mit einem Viertel der Stärke in sich zusammen fielen. Es bebte halt mit der richtigen Frequenz. Deshalb gibt es diese Versuche.

Einstürze deswegen gab es früher öfters, insbesondere bei Stahlkonstruktionen, die manchmal nur einem Sturm oder Orkan ausgesetzt waren. Inzwischen hat man dazu gelernt und baut gefährdete Gebäude z.B. so, das eine Brücke auf Pfeilern steht, diese unterschiedlich weit auseinander errichtet werden. Es werden sogar Resonanzen von Baugruppen berechnet und diese mit anderen Teilen, welche eine andere Eigenresonanzfrequenz haben die KEIN ganzzahliges Vielfaches  der Grundschwingung haben, kombiniert. Auch wenn es Gustav Eiffel vielleicht nicht gewusst hat, durch das  enger werden der Verstrebungen des Eiffelturms von unten nach oben werden gefährliche Resonanzen vermieden. Bei Hochhäussern mit ihrem symmetrischen Strukturen gibt es auch mechanische Hilfsmittel z.B. ein bedämpftes Gewicht auf Kugeln in den obersten Stockwerken.

Sieh Dir mal das an:

 

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