Kann Krebs durch eine Blutabnahme identifiziert, bzw. erkannt werden?

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5 Antworten

Tumormarker:

Krebszellen hinterlassen Spuren im Blut

Dank molekularbiologischer Krebsforschung lassen sich im Blut von Krebspatienten zahlreiche Stoffe nachweisen, die die Tumorzellen selbst bilden oder deren Bildung sie anregen. Wissenschaftler und Ärzte setzten lange Zeit große Hoffnungen darauf, für jede Krebsart eine charakteristische Substanz zu finden, ein einfacher Bluttest wäre so zum "Krebstest" geworden.

Diese Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Internationale Experten schätzen den Stellenwert von Tumormarkern heute bei weitem nicht mehr so hoch ein wie noch vor einigen Jahren. Die meisten Marker sind eben doch nicht spezifisch für eine bestimmte Erkrankung, viele treten zum Beispiel auch bei Entzündungen im Blut auf. Aus dem Bluttest allein lässt sich Krebs deshalb nicht feststellen. Welchen Stellenwert Tumormarker heute haben, hat der Krebsinformationsdienst hier zusammengestellt.

Was sind Tumormarker?

Der Begriff "Marker" steht allgemein für Merkmale, die auf etwas ganz Bestimmtes hinweisen. Tumormarker sind demnach Merkmale, die auf eine Geschwulst hindeuten. Bei diesen körpereigenen Stoffen handelt es sich meist um Zucker-Eiweiß-Moleküle. Sind sie im Blut oder in anderen Körperflüssigkeiten erstmals oder in größerer Menge nachweisbar, zeigen sie gemäß der medizinischen Definition das Vorhandensein oder den Verlauf einer Tumorerkrankung an.

Tumormarker sind entweder Bestandteile der Krebszellen selbst – in diesem Fall sprechen die Fachleute von "Tumorantigenen" – oder aber vom Tumor oder vom gesunden Gewebe als Reaktion auf die Krebszellen direkt oder indirekt gebildete Stoffwechselprodukte, zum Beispiel Enzyme oder Hormone. Im weiteren Sinn zählen auch nachweisbare Form-, Zahl- oder Mengenveränderungen der Erbsubstanz oder bestimmter Körpereiweiße zu den Tumormarkern. Solche Merkmale spielen beispielsweise in der Leukämiediagnostik eine Rolle.Die meisten der Substanzen, die die Mediziner als Tumormarker einsetzen, treten gelöst in Körperflüssigkeiten auf, sie werden als humorale Tumormarker bezeichnet (von lat. humor = Flüssigkeit). Einige Markersubstanzen finden sich aber auch in oder auf Zellen (zelluläre Tumormarker).

http://www.krebsinformationsdienst.de/themen/untersuchung/tumormarker.php

Die Frage ist eher, wonach wird es bei der Blutabnahme gesucht. Einem nahen Bekannten wurde Blut abgezapft, er sollte Implantate bekommen, bekam sie auch. Ein gutes Jahr später starb er an Magen-Darm-Krebs. Ich erhebe haeute noch Vorwürfe gegen Arzt und Labor, denn sie hätten sehen, erkennen müssen, der Mann braucht keine teuere Implantate und keine teure Versorgung, er war nämlich am Ende seiner irdischen Laufbahn gewwesen...

Bei manchen Krebsarten können Tumor-Marker ein Hinweis auf Krebs sein. Aber so richtig spezifisch ist das nicht...es kann also sein, dass man Krebs hat, obwohl die Tumormarker normal sind und umgekehrt. Diese Tumormarker dienen eher der Verlaufskontrolle während einer Behandlung.

Bei mir wurde innerhalb von 5 Monaten mehrere Male das Blut auf Tumormarker getestet, immer negativ. Bei einer Bauchspiegelung im Mai wurden dann zwei Tumore gefunden. Ist zwar ein Ausnahmefall aber bei Zweifeln empfehlen sich also Bauch-, Magen- und Darmspiegelungen bzw andere Untersuchungen um sicher zu gehen.

Ja an den Tumor Marker Wert

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