Kann man dies als Metapher bezeichnen?

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2 Antworten

Hallo teletobbi!

Unverständlich ist das nicht, wenn man die Zusammenhänge versteht. Aber eine Metapher ist das auch nicht, denn es geht im Völkerrecht auch darum, Regelungen auf See zu treffen, die Piraterie von regulären Kriegshandlungen unterscheiden.

Da sich die Deutschen im 1. Weltkrieg mit dem U-Boot-Krieg an diese Regeln nicht gehalten haben, haben sie gehandelt wie Seeräuber. Insofern ist das kein metaphorischer Vergleich, sondern eine juristische Einordnung.

Wenn ein Staat, der das Völkerrecht anerkannt hat, sich verhält wie ein Seeräuber, dann fordert er seine Gegner heraus, sich ebenfalls über das Völkerrecht hinwegzusetzen. Das als "Herausforderung an das Völkerrecht" zu bezeichnen, ist noch eine zahme Formulierung - aber aben auch nicht metaphorisch, sondern wörtlich zu verstehen.

(Deine Bemerkung zu der Subjektivität des Autor ... Da gibt es nichts zu entschuldigen, das sind Tatsachen. Nur der Kaiser, die Generalität und die späteren Nazis haben diese geleugnet.)

Gruß Friedemann

Gruß Friedemann

Nein, das ist erst mal unverständlich.
Was hat ein U-Boot mit Seeräubern gemein? 

Herausforderung an . . . ? Auch das ist unüblich. Man fordert jemanden oder etwas heraus.

Eine Aufforderung kann an jemanden gerichtet sein. 

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