Kann man die vergebung durch Jesus verlieren? was sagt ihr zu diesen Bibelstellen:....?

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"Kann man die vergebung durch Jesus verlieren? was sagt ihr zu diesen Bibelstellen:....? Kann man wenn man glaubt und getauft wurde die vergebung verlieren? gibt es so etwas wie eine totsünde?Gibt es sünden die nicht vergeben werden können?"

Ich denke es ist so, wie es in diesen Stellen zu lesen ist. Daran gibt es nichts zu interpretieren. In Markus 16,16 steht: "Wer zum Glauben kommt und sich taufen lässt, wird gerettet. Wer nicht glaubt, den wird Gott verurteilen."

Der Nachsatz steht nicht ohne Grund dort. Wer nicht (mehr) glaubt, der sündigt wieder (bewusst) und somit wird das Opfer Jesu und die Taufe für ihn sinnlos, das ihn einst von aller Schuld befreit hat, als er zu Gott umgekehrt ist und sich von der Sünde abwandte. Trotzdem vergisst Gott nicht, was wir für ihn getan haben. Daher sehe ich es auch nicht wie die Donatisten http://de.wikipedia.org/wiki/Donatismus wenn diese sagen, ein Abgefallener (lat. "lapsi") muß in jedem Fall aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Ich denke das kommt ganz auf den Einzelfall an, denn in der Versuchung (z.B. Folter, Todesangst) kann es durch grosse Angst dazu kommen, daß einer abfällt und danach seine Schwäche bitter bereut (siehe die Verleugnung von Petrus). Es gibt aber auch solche, die es kalkuliert oder aus Eigennutz oder aus Verachtung von Gottes Zusagen tun, das ist etwas anderes. Aber die Donatisten hatten damit recht, daß eine Heiligung (d.h. ein Leben ohne bewusste oder tolerierte Sünde) notwendig ist. Dies ist auch biblische Lehre (im Gegensatz zu der vieler Kirchen).


"Aber auch wenn ich so hart rede, meine Lieben, bin ich doch überzeugt, dass es um euch so schlimm nicht steht und dass ihr gerettet werdet. 10 Denn Gott ist nicht ungerecht. Er vergisst nicht, was ihr getan habt. Ihr habt anderen Christen geholfen und tut es noch. Damit beweist ihr eure Liebe zu ihm." (Hebräer 6,9-10)


"Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten"(1.Joh.2,1)


"Daher kann er (Jesus) auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er für immer lebt, um für sie einzutreten." (Hebräer 7,25)


Man darf aber nicht vergessen, daß es in letzteren Stellen um die Vergebung für Sünden geht, die unbewusst oder aufgrund von fleischlicher Schwäche in schwerer Versuchung verübt werden. Nicht jedoch um ein Leben nach altem Trott der Menschheit, also bewusste Sünde bzw. Sünde aus Bequemlichkeit, Nachlässigkeit u.s.w. Gott kennt das Herz.

Zur Todsünde (die nicht vergeben wird) siehe was ich als Kommentar bei "dreadnought" geschrieben habe.

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Zu aller Erst:
Ich habe die Bibel nie komplett gelesen. Und, da ich schon getäuscht wurde, und täuschbar bin, und weiß, dass es Menschen gibt, die von Religion nichts wissen wollen, weil sie das ganze für ein Märchen halten, ohne dieses "Märchen" jemals gelesen zu haben, habe ich mich selbst mal intensiver mit der Bibel befasst und nach Widersprüchen gesucht und einige (viele) Gefunden.

Für mich besteht der heftigste Widerspruch in dem Gebot:
Du sollst dir kein Bild(nis) von deinem Gott machen <-> Kontra der Tatsache, dass in der Bibel dieser Gott sehr detailliert beschrieben wird, wie er so ist, und was er von uns will und fordert, und das es Konsequenzen haben wird, seine Regeln zu missachten.

Wird hier nicht schon so viel über Gott erzählt und in den deutlichsten Farben in Stein gemeißelt, dass es unmöglich ist dieses Bild jemals wieder zu "beseitigen" oder zu "modifizieren"?

Und wie verhält es sich mit "freier Wille" vs. Konsequenzen unseres Handelns?
Wenn ich wirklich Vogelfrei wäre, dann müsste ich nur meinen Instinkten folgen.
Ich habe jedoch (für mich) erkannt, dass Wille niemals frei sein kann, schon gar nicht frei von seiner Selbst, denn, wenn ich etwas will, dann ist mein Wille bereits darauf fixiert etwas zu tun. Auch meine Emotionen habe ich nicht unter Kontrolle, denn die Wissenschaft hat festgestellt, dass mein Gehirn für mich denkt. Ich bin nichts weiter als eine Marionette meiner Umwelt und meiner Vergangenheit. Eine Art Maschine aus Fleisch und Blut.

Und hier tut sich die Lösung des Rätsels auf:
Wenn ich nur eine Maschine aus Fleisch und Blut bin, so bin ich nicht mein eigener Herr, sondern in der Tat nur eine Marionette des HERRN.

Was wird aber einer Marionette passieren, die sich selbst die Fäden abschneidet, an denen sie geführt wird? Wird sie glauben, sie sei ihr eigener Herr? Wird sie wie ein Zombie durch die Gegend laufen und tun, was sie will, und nicht was Gott will?

Vergebung fällt um ein vielfaches leichter, wenn man weiß, dass mein Nächster, der mir ein Leid angetan hat, ebenfalls eine Marionette ist.

Das Problem ist. Wir werden als wilde undomestizierte Tiere geboren. Wir wissen weder etwas von den Naturgesetzen, noch von den Gesetzen von Gott, der sich uns jeden Tag aufs Neue durch seine Schöpfung zeigt. Der anspruchsvollste Gottesbeweis ist der empirische Gottesbeweis. Wir wissen, dass eine Theorie nur so lange als gültig (verfiziert) anerkannt werden kann, so lange es nicht aufgrund anderer beobachtbarer oder messbarer Phänomene gelungen ist diese Theorie zu widerlegen (falsifizieren). Ein Menschlicher Geist ist täuschbar. Lügen ist leicht, wenn man weiß, dass man es kann. Somit habe ich versucht die Existenz eines Gottes (oder sogar mehrerer Götter) zu widerlegen. Und es ist mir nicht gelungen, weil ich nicht weis, was ich nicht weis, weil ich es gar nicht wissen kann, weil ich es noch nicht gelernt habe, und/oder weil es mir noch nicht begegnet ist. Ich weis nicht, wie viele Tiere es auf unserem Planeten, in unserer Galaxie, in unserem Superhaufen, in unserem Universum gibt. Ich weiß noch nicht mal, ob dieses Universum das einzige ist. Alles, was ich weiß, das habe ich gelernt. Aber ich konnte gar nichts anderes lernen, weil es keine Alternative zur Wirklichkeit und zur Welt "so, wie sie ist" gibt. Ich bin der Welt und ihren Mächten quasi ausgeliefert.

Wenn ich aber ausgeliefert bin, so bedeutet dies, dass ich zu keiner Zeit eine echte Wahl oder Chance hatte.

Wäre Gott gerecht, wenn er uns keine Wahl lässt und uns absichtlich leiden lässt, dass wir uns womöglich von ihm abkehren und "sündigen"?

Wenn wir jedoch keine Wahl haben, und "angeblich" Jesus für unsere Sünden bezahlt hat, ist dass dann nicht eine Freikarte für ein Leben voller Vergnügen und Müßiggang? - Meiner Meinung nach in der Tat.

Jesus hat meiner Meinung nach nur eines gepredigt: Du darfst tun und lassen, was du willst, aber du hast die Konsequenzen zu tragen. Jesus wurde dazu gezwungen sein eigenes Kreuz zu tragen, weil er gegen seinen eigenen Gott, den Gott der Israeliten (JHWH) rebelliert hat. Er hat sich angemaßt zu sagen: Seht her, ich weiß es aber besser als ihr. Ob er damit Recht hatte, kann nicht gesagt werden, weil Recht ein menschengemachter Begriff ist.

Die Natur kennt nur ein Prinzip: Fressen und gefressen werden.
Und nur ein Gesetz: Das Recht des Stärkeren und oder Fitteren.

Menschen sind jedoch soziale Lebewesen, die sich ihrer Schwäche und Ausgeliefertheit und ihrer Abhängigkeit von der Natur und ihren Mitmenschen bewusst sind. Menschen sind Tiere, die in ihren Artgenossen und auch in anderen Lebewesen Lebewesen erkennen, und wissen, dass sie selbst nur ein unbedeutendes Lebewesen irgendwo zwischen Alpha und Omega sind. Ein Sandkorn am Strand des Universums. So viel Leid und keine Tränchen...

Wer nun einmal erkannt hat, dass er eine Marionette ist, der darf fast alles. Der darf Völlerei begehen und und rumhuren und und nackig auf der Straße rumlaufen und dabei wie ein Hund sein Revier markieren... Aber er darf niemals einem anderen Lebewesen Gottes Schöpfung Leid zufügen. Und das ist kaum möglich, da jeder Mensch anders ist. Und was für den einen eine Tugend ist, das ist für einen anderen Weltbürger unangemessen.

Beispiel: Für einen Mongolen ziemt es sich besonders lautstark zu essen. Besonders laut zu schmatzen und zu schlürfen. Eventuell sogar zu rülpsen und der laute Furz nach dem Essen macht die Anerkennung für den Gastgeber perfekt.
Bei uns ziemt es sich still und leise zu essen und ja nicht über den eigenen Tellerrand hinaus zu gucken. Typische Neid-Kultur.

Was Recht ist, und was Unrecht, das ist eine Frage des Geburt. Nur der, gegen sein eigenes Gewissen verstößt, der handelt wider seine eigene Natur, und somit gegen seinen eigenen Geist, und folglich gegen den heiligen Geist, denn der heilige Geist ist in uns allen, sogar in Ameisen, es ist unser Gewissen, das wahrscheinlich wissenschaftlich gesehen ein Bestandteil unseres Instinktes ist, genauso wie auch alle unsere anderen Triebe und Emotionen.

JA, Du must vom Neuen geboren werden, doch es gibt Fruehgeburten, Fehlgeburten und auch Todgeburten. "Vergib uns WIE auch wir vergeben unserem Schuldigern". Jede kleine Suende kann Dir zur Suende gegen den heiligen Geist werden, denn dieser ueberfuehrt Dich der Suende in Deinem Leben. Bist Du bereit der Stimme des Geistes Gottes zu folgen und die Suende zu lassen, die Dir der heilige Geist zeigte? Dann hast Du nichts zu befuerchten, "denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN." (Röm.08:37-38). Das einzige ist die (Lieblings-)Suende die Dich von Gott trennt, das kann jede Suende sein die Du nicht bereit bist aufzugeben.

Christen: was ist für euch der "Heilige Geist"?

Hallo :)

Mich würde einfach mal interessieren, was ihr unter dem Begriff "Heiliger Geist" versteht. Denn es gibt ja dazu durchaus verschiedene Interpretationen.

Schon im Judentum ist die Rede vom "Wind" oder "Atem Gottes", womit nach christlicher Mehrheitsmeinung der Heilige Geist gemeint ist. Dieser nimmt im Judentum aber eine andere Rolle ein, als in der christlichen Theologie: er wird als eine göttliche Kraft oder Vollmacht dargestellt, die besonders gläubigen Menschen gewährt werden kann.

Die meisten christlichen Konfessionen sehen im Heiligen Geist einen der drei Aspekte Gottes in der Trinität. Er kann (und soll) von Gläubigen angebetet werden. Er wird (ähnlich wie im Judentum) gläubigen Menschen gewährt, um ihnen spirituelle Kraft, Verständnis und Autorität zu verleihen. Laut Jesus' Aussagen im Johannesevangelium dient er als Beistand und Ratgeber.

Manche Glaubensgemeinschaften (wie z.B. die Zeugen Jehovas) lehnen die Trinität allerdings ab, und weigern sich daher auch, den Heiligen Geist anzubeten, da dieser in ihren Augen eher ein göttliches Geschenk, eine Energieform ist.

Welche Meinung habt ihr dazu? Was bedeutet für euch der "Heilige Geist"? Ist er für euch eine spirituelle Gottesform, eine göttliche Kraft, oder vielleicht etwas ganz anderes?

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