Kann man die Verabreichungsform von Arzneimitteln ändern?

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Verschiedenes spricht gegen den eigenmächtigen Tausch des Applikationsortes. Zäpfchen unterliegen nach dem Schmelzen im Darm, was eine Tablette schon mal nicht beherrscht, dem first pass effekt, der bei einem 1. Leberdurchlauf einen Teil des Wirkstoffs ausscheidungsfähig umbaut. Deshalb gibt es z.B. Paracetamol Tabletten in 500 mg und die Zäpfchen haben 1000 mg. Dann gibt es Wirkstoffe, die nur an bestimmten Orten freigesetzt werden sollen. Beispiel: Omeprazol wird durch Magensäure unbrauchbar; deshalb darf sich die Tablette/Kapsel also auch erst im Dünndarm auflösen. Selbst ein Zerkleinern der Tablette wegen Schluckproblemen macht diese dann unwirksam u.v.m. Die Arzneiform ist also in vielen Fällen ein ausgeklügeltes Freisetzungssystem für den Wirkstoff und nicht eine gebrannte Mandel oder ein Smartie.

  1. Zäpfchen wirken nicht per se schneller oder stärker als Tabletten. Auch die oft gehörte Annehme von der besseren Verträglichkeit stimmt so nicht. wenn es so wäre, gäbe es viel mehr Zäpfchen.
  2. Tabletten und Kapseln brauchen eine rel. große Menge Wasser, um sich in angemessener Zeit aufzulösen. Die steht im Mastdarm meist nicht zur verfügung. Die allermeisten Zäpfchen setzen den Wirkstoff frei, weil sie schmelzen. Es gibt also keinen Grund, sich irgendwelche Kapseln oder Tab. in den Hintern zu stecken!

Selbstverständlich kann man eine Tablette rektal einführen!Das gleiche gilt für die Applikation von Ohren- oder Augentropfen mittels Klistierspritze! Was jedoch die Auflösung und Wirksamkeit betrifft, ist das Humbug!

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Hab von meinem Hausarzt Modafinil bekommen (hab Narkolepsie)

Das sind 200mg Tabletten, ich würde aber gerne 100mg am morgen und 100 mg zu mittag nehmen, ist das möglich?

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