Kann man die Relität und den Traum auseinanderhalten?

18 Antworten

Man kann die Frage nur beantworten, wenn man als Prämisse setzt, dass wir, wenn wir "wach sind" und nicht von Medikamenten oder Drogen beeinflusst sind, nicht träumen. Denn natürlich könnte - wie in der Matrix - unser gesamtes Leben ein Traum sein. Es bringt aber nichts, sich darüber philosophisch Gedanken zu machen, weil wir es nicht überprüfen können. Es ist nicht falsifizierbar.

Während man träumt kommt einen der Traum zwar real vor, aber wenn man aufwacht kann man es sehr gut auseinanderhalten. Im Traum gibt es zum Beispiel keine physikalischen Grenzen. Man ist in seinem Traum eine Art Gott. Desweiteren hat man keine Chancen, im Traum weitere Erkenntnisse zu gewinnen, weil alles bereits dem eigenen Verstand entspringt. Frage jemanden in deinem nächsten Traum, er soll sich eine Zahl ausdenken. Ich wette, du schaffst es nicht, sie nicht zu erraten.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Kulturwissenschaften

Nö, ich denke, Träume können sich in ihrem Verlauf durch reale Erlebnisse entwickeln. Mir ist es schon öfter passiert, dass ich träumte, ich würde ersticken oder hätte Asthma und bin aufgewacht und hatte das plümo über den Kopf gezogen oder das Gesicht im Kissen. Ich denke, man hat was zu verarbeiten, schläft unruhig und was der schlafende Körper so mitmacht, fließt in den Traum ein und wenns zu hart wird, wacht man auf. Für mich zumindest klingt das logisch.

Also erstmal muss man das in 2 Teile Gliedern: der erste ist ob man es erkennt wenn es Realität ist und das nicht mit einem Traum verwechselt, das ist fast immer so. Der zweite Teil ist ob man den Traum erkennt und den nicht mit Realität verwechselt. Das ist der schwierige Teil, ich kann im Traum meist erkennen dass es ein Traum ist, allerdings nicht immer. Allgemein kann man wohl keine Aussage formulieren, das hängt ja auch stark von der Tiefe des Schlafs ab.

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