Kann man die Juden überhaupt noch als Volk bezeichnen?

16 Antworten

Ich denke, dass die Religion in der Diaspora so ausgestaltet wurde, dass sie das Volk als Volk zusammen hält und ihm eine Identität verschafft.

Die Gesetze, die mit dem Tempel (Opferdienst) und mit dem Land Israel (Erstlingsfrüchte, Brachjahr, Jubeljahr, Feldecke) zu tun haben konnten ja in der Diaspora und nach Zerstörung des Tempels nicht mehr umgesetzt werden.

Statt dessen stellten die Rabbiner das Gebet (auf hebräisch) und das Lernen der Schriften und Gesetze (auf hebräisch und aramäisch) in den Mittelpunkt der Religionsausübung.

Zudem wurden einige Gesetze, die darauf abzielten, eine Identität als Volk zu wahren, verschärft und stärker in den Mittelpunkt gestellt, z.B. Shabbat, die Speisevorschriften (Kashrut).

Das führt dazu, dass orthodoxe Juden in der ganzen Welt auf hebräisch beten, lernen und religiöse Fragen beantwortet. d.h. sie haben eine gemeinsame Sprache, in der sie sich verständigen können, über die Jahrhunderte weg und über alle Länder der Erde. So konnten die Juden in Jemen ohne Weiteres Fragen an Maimonides in Aegypten stellen. 

Orthodoxe Juden in der ganzen Welt essen koscher, d.h. sie können nicht einfach ins nächste Restaurant gehen, sondern sie müssen ein koscheres (Jüdisches) Restaurant finden, wenn es keines gibt eine (orthodoxe) jüdische Familie, die sie einlädt (was auch ohne weiteres geschieht, auch wenn man die Person noch nie gesehen hat).

Genauso halten orthodoxe Juden in der ganzen Welt Shabbat und jüdische Feiertage. Da gilt das Gleiche: wenn möglich muss man sich eine jüdische Gemeinde suchen, wo man Shabbat verbringen kann (und auch gleich zum Essen eingeladen wird).

Es stimmt zwar, dass sie diese verschiedenen Praktiken in den Details voneinander unterscheiden (das Hebräisch im Gebet wird je nach Region verschieden ausgesprochen, Gebete weichen je nach Ortsbrauch leicht voneinander ab, Details der kashrut werden nicht überall gleich gehandhabt, und auch bei den verbotenen Arbeiten am Shabbat kann es leichte Unterschiede geben), aber im grossen und ganzen machen sie schon das Gleich und man erkennt auch von aussen, dass es gleich ist. Kein orthodoxer Jude wird am Shabbat Feuer anzünden, egal wo in der Welt, egal wann in der GEschichte, kein orthodoxe Jude wird Schweinefleisch oder Crevetten essen, egal wann, egal wo.

Dadurch, dass die Religion den Alltag so stark bestimmt, (jeden Tag 3x beten für Männer, Kashrut, Shabbat, und noch viel mehr) erlaubt sie auch eine Identität als Volk.

Für mich sind die religiösen Schriften und das Einhalten der Gesetze (Shabbat, Kashrut, etc) das Kulturerbe des jüdischen Volkes. d.h. die Juden drücken ihr Volk-sein nicht so sehr in Gebäuden, etc. aus, sondern in den Büchern und im religiösen Alltag.

Deshalb glaube ich auch dass die religiösen Gebote das Volk zusammen halten (ein Bonmot sagt: Mehr, als dass die Juden shabbat halten, hält shabbat die Juden) und dass die Bewahrung der Identitàt als Volk ohne die religiösen Gebote in der Diaspora langfristig nicht möglich gewesen wäre. 

Heute gibt es zwar 80% juden, die die religiösen Gebote nicht einhalten, aber ich glaube nicht, dass sie es langfristig sein werden, die das jüdische Erbe weiter tragen. Ich glaube, das werden eher die 20% orthodoxen Juden tun, die auch viele Kinder kriegen (von denen manche wieder orthodox sein werden, andere weniger und sich assimilieren werden).

In Israel ist die Situation vielleicht anders, weil dort eine Identität durch das Land und durch die Sprache besteht. d.h. vielleicht können die Juden in Israel auch ohne die strikten religiösen Gesetze einzuhalten ihre jüdische Identität wahren.  

Eindeutig sind die Einwohner von Israel ein Volk, auch wenn dort neben den Ureinwohnern, nämlich den orientalischen Juden, auch jede Menge zugereiste Juden mit Wurzeln von überall in der Welt leben.  Wer assimiliert ist, gehört zum Volk; das ist bei uns in Deutschland ja auch nicht anders und weltweit wird das genauso gehandhabt.

Die Juden, die in der Diaspora leben, z.B. in New York mit seiner weltweit größten jüdischen Gemeinde, sind nicht jüdisches Volk, sondern US-Bürger mit jüdischem Glauben und somit Angehörige es "US-Volks". Das ist überall so, wo Juden außerhalb Israels leben: sie sind Staatsbürger des Landes mit allen Rechten und Pflichten ihres jeweiligen Vaterlandes.

Was die "Mischehen" usw. angeht, frage ich mich genauso wie grubenschmalz, ob Dir eventuell entgangen ist, daß die Nürnberger Gesetze aufgehoben wurden...?

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Nein, ich bin mir über die umgangssprachliche Verwendung des Wortes nicht bewusst. Ich habe leider einen sehr rechten Opa und einen politisch aktiven rechten Onkel, von dem ich das Wort habe. Da ich nie negative Äußerungen darüber und es nie in einem negativen Kontext gehört habe und es wertfrei ist, habe ich es verwendet. Nichtmal mein Vater, der sonst immer bei so was wie "Lügenpresse" oder "Untermensch" (wird in Raptexten von Kollegah, der definitiv links ist :D, benutzt) betont, dass das von den Nazis kommt oder auch "Kristallnacht", wie meine Sis es in der Schule gelernt hat, eigentlich problematisch ist, hat etwas gesagt als ich das Wort verwendet habe :D Naja und nationalsozialistischer Hintergrund war mir nicht bewusst, daher keine Vorverurteilungen bitte...

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@1alman1

Kein Problem.

Ganz wertfrei betrachtet, ist eine Mischehe nicht mehr als eine Ehe zwischen Partner unterschiedlichen Glaubens, und mehr darf man da auf keinen Fall hineininterpretieren. Ob ein Ehepartner zufällig Christ ist und der andere Hindu oder Buddhist oder Jude oder sonstwas, ist wurscht wie irgendwas. - Daß die Ehepartner unterschiedliche Hautfarben und Gewänder haben, ist ebenfalls völlig unbedeutend.

Leider haben vor einiger Zeit irgendwelche realistätsfernen Theoretiker, die samt und sonders linksgestrickt waren, die "Political Correctness" ersonnen, welche uns verbietet, Begriffe zu benutzen, die in irgendeiner Weise an den NS-Sprachgebrauch erinnern könnte oder eine (an den Haaren herbeigezogene) Diskriminierungsabsicht beinhalten könnte.

Mischehe ist halt so ein Begriff, der der "PC" nicht genehm ist.

Übrigens sind "Lügenpresse" und "Untermensch" in der Tat Goebbels-Wortschöpfungen. Ersteres bezieht sich auf die Berichterstattung unabhängiger Zeitungen -die den Nazis ein Dorn im Auge war- vor der NS-Machtergreifung , und zweites ab Kriegsbeginn mit der Sowjetunion auf die Russen allgemein und explizit auf die Soldaten der Roten Armee.

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@DrStrosmajer

"linksgestrickt" klingt aber auch nach so nem neorechten Wort :D

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abgesehen davon sehr gute Antwort

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es ist überhaupt nicht eindeutig, was überhaupt mit dem begriff "Volk" gemeint ist. Die Forschung sagt uns, dass das viel mehr mit Lebensstil zu tun hat als mit Abstammung, was man gerade in der Völkerwanderung schön sehen kann.

Warum gerade "die Deutschen" auf jeden Fall ein Volk sein soll, weiß ich nicht, Historisch belegbar scheint mir das nicht. Dass sich nie jemand "vermischt" haben soll, ist Unsinn.

Bei den Juden ist es zumindest gut belegt, dass sie sich seit über 2500 Jahren als so etwas wie ein Volk fühlen.

Stellung von Halb-Ausländern im Dritten Reich (?)

Angenommen ein Deutscher Mann war mit einer Frau aus Süd-Amerika leiirt - beispielsweise Argentinien. Wie wurde die ,,Rasse´´ der Nachkommen definiert, die quasi Deutsch-Argentinische Mischlinge waren, welche äußerlich (höchstwarscheinlich) keine Unterschiede zum sog. ,,A-r-ier´´ aufwiesen (möglicherweise dunkle Augen- oder Haarfarbe aber die gab es ja im Deutschen Volk genauso...)?? Hatten diese eine niedrigere Stellung als ein ,,Voll´´- Deutscher? Durften sie sich als ,,aris-c-h´´ bezeichnen oder wurden sie ausgewiesen oder in KZs gesteckt oder ähnliches? Diese Frage beschäftigt mich schon seit langem, konnte bis jetzt im Netz noch keine hilfreichen Informationen ergattern, würde mich über interessante Antworten oder auch Diskussionen freuen.

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Stellung von Halb-Ausländern im Dritten Reich (?)1.1

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Warum gibt es Multi Kulti nur hier?

Hallo Community,

neulich habe ich mir in einer Universität einen Vortrag über die immer mehr zunehmende Multikulturelle Gesellschaft. Nach einiger Recherche ist mir etwas ganz besonders aufgefallen !! Schaut man sich alle anderen Länder der Welt man, wird man zu dem Entschluss kommen, dass es fast überwiegend reine Ethnostaaten mit dem eigenen ethnischen Volk, siehe China auschließlich aus Bio-Chinesen , Indien ausschließlich aus Bio-Inder, Japan, die arabischen Staaten, Afrikanische Ländern etc... alle bestehen überwiegend aus dem eigenen genethisch ethnischen Volk der selben Menschenrassenzugehörigkeit und Multi Kulti ist dort ein Fremdwort und wird nicht versucht zwanghaft durchzusetzen.

NUR in den Ländern mit der überwiegend kaukasischen Bevölkerung, oder nennen wir sie auch "Weiße Länder" wie hier in Europa, der Usa, Kanada oder auch Australien wird einem das Multi Kulti System als die Zukunft präsentiert und das die Umwandlung so passieren muss! Schaut man sich einige europäische Grosstädte wie etwa London oder Paris an, dann ist es schon so weit gekommen, dass die ethnische Bevölkerung , die Weißen dort schon in Minderheit sind in ihren eignenen Ländern. Und weit entfernt sind einige westliche deutsche Großsstädte auch nicht mehr ganz entfent davon.

Meine Frage ist : Warum wird das "Multi Kulti System NUR in den weißen Ländern durchgeführt, obwohl diese Ethnie weltweit fast nur noch 8 % darstellt?? Ist das alles Zufall, weil es die Regierungen so wollen, oder steckt da ein Plan hinter, die weiße Menschen Rasse durch beschleunigte Rassenvermischung zu ersetzen?

Also warum Multi Kulti nur in weißen Ländern???

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Was soll dieses ganze Unrecht auf der Welt?

1. Internationale Politik

Warum kann man es Demokratie nennen wenn eine Wahl in Irland negativ ausgefallen ist (Aufnahme eines neuen EU Staates ) und daraufhin wurde viel Werbung dafür gemacht bis es Positiv ausgefallen ist... Im Vereinigten Königreich würde für den Brexit gestimmt aber es gab keine Aufklärung was die Folgen wären und Theresa May sagt ich mache das wofür unser Volk gewählt hat aber will keine Neuwahlen machen(auch wenn es zu 100% mehr stimmen für keinen Brexit gäbe würde).

Der Staat macht was es will, das ist für mich keine Demokratie wir machen uns lustig über andere Länder aber gucken nicht vor unseren eigenen Reihen.

2.Proteste

Frankreich : Gelb Westen : Der Staat erhöht Steuern Geringverdiener haben sowieso nicht genug warum geht es den Staat nur um sein Geld aber nicht um die Lebensstandards des Volkes aller Schichten.

Ungarn : Man kann ca. 400 Stunden extra Stunden Arbeiten, die Ungarn nennen es schon Sklavengesätz, was soll das der Staat berücksichtigt nich mal das man eine Privates Leben führen will....

Vereinigtes Königreich : Proteste aufgrund des Brexit, wenn schon so viele Protestieren müsste man in einer Demokratie Neuwahlen machen.

USA ist in der Demokratie eh schon ein Witz

3. Palästina

Das ist für mich das traurigste Thema.

Warum gingen die Juden erst nach Ägypten wenn sie schon früher in Palästina lebten,wenn du gekündigt werden würdest wärst du doch auch nicht zu deinem Nachfolger gegangen und hättest ihm gesagt das ist mein Arbeitsplatz.

Aber die Engländer haben einen Platz für Juden gesucht, okay aber wenn die Nazis sowas mit den Juden gemacht haben warum sollten sich die Araber dann damit rechtfertigen für die Taten der Nazis... Wenn man ein Fehler macht muss man auch dafür büßen und nicht andere für sich leiden lassen, Anne Frank bezeichnete sich selbst als Deutsche.

Israel ist Demokratisch und bezeichnet sich als Jüdischer Staat, okay aber warum behandeln sie (für mich die wahren Juden) Jüdisch Orthodoxe so wie Dreck. Zur Info sie sind gegen Israel(auch wenn sie den Staat nicht mögen sagten wir ja Israel soll Demokratisch sein) da es nach ihren weg in der Tora so steht.

Warum setzt sich kein Staat für Palestina ein(ausgenommen Türkei) nicht mal arabische Länder. Israel hat im damaligen Krieg ein Amerikanisches Schiff bombardiert um es den Ägyptern anzuhängen(sie wussten bescheid) was soll das. Die Amerikaner lieben Israel... aber der Grund ist das in der Amerikanischen Politik sehr viele Juden gibt, z. B ist der Ehemann von Trumps Tochter Jüdisch.

Nach dem UN Teilungsplan 1947 darf weder Palästina noch Israel Jerusalem als Hauptstadt haben, wollt ihr uns hier komplett auf dem Arm nehmen.

Aber für mich die unerklärliche Frage ist, wenn Juden soviel Leid erlebt haben warum tun sie dies einen anderen Volk an.

Info :65% Der Deutschen sind für die Anerkennung Palästinas, Hallo Demokratie?

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Sind Christen aus der "Brüderbewegung/Darbysmus/Dispensationalismus" komisch?

Ich hab in der Fußgängerzone Christen getroffen, die meinten sie wären nicht Teil der Erfüllung des Neuen Bundes, sie würden stattdessen in einer speziellen Zeit leben, in der die "prophetische Uhr" angehalten wäre. Sie wären Teil einer neuen, geheimen, nur in Paulusbriefen erwähnten "Heilsgemeinschaft", die aber bald in den Himmel wegfliegen würde, damit Gott Juden im Nahen Osten innerhalb von 7 Jahren die Erlösung bringen kann. Das würde in Offenbarung Kapitel 4 bis 19 stehen. Sie würden sich auch selbst nicht als Israel, also als Volk Gottes ansehen. Das hört sich alles sehr wirr an und total gestellt, im Internet steht auch, dass es vor dem 19. Jahrhundert so ein komisches System gar nicht gab, was haltet ihr von dem ganzen?

Also ich hab denen noch einen schönen Tag gewünscht, nachdem die mir einfach überhaupt nicht zeigen konnten, wo stehen soll, dass Offenbarung 4 bis 19 innerhalb von 7 Jahren stattfinden soll.

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Warum leugnen viele die Existenz der Volkszugehörigkeit?

Ich muss jetzt ein bisschen ausholen. Viele meinen, dass Nationalität nur die Staatsbürgerschaft ist. Das ist richtig, nur das „nur“ muss weg. Nationalität ist ein Begriff für zwei verschiedene Dinge. Einmal für die Staatsangehörigkeit und einmal für die Volkszugehörigkeit. Und die Volkszugehörigkeit gibt es, jede andere Aussage ist realitätsfern. Man sehe sich den Balkan an. Da gibt es den Staat Kosovo. Im Normalfall ist ein Bürger von Kosovo ein Kosovare. Jedoch gibt es Kosovare nicht als Volk. Die Kosovaren sind größtenteils Albaner, manche auch Serben und Romma. Und das auch, wenn der betreffende Kosovoalbaner keine albanische Staatsbürgerschaft hat.

Dann gibt es bosnische Serben, lettische Russen, deutsche Dänen, rumänische Roma, amerikanische Juden etc. Natürlich kann und muss man die Volkszugehörigkeit nicht genau definieren können. Man muss keine Ahnenforschung oder Rassentheorien ins Spiel bringen, um dann ganz genau unterscheiden zu können, Ob Herr Z ethnischer X oder ethnischer Y ist. Natürlich ist die Definition, Deutscher ist wer die Deutsche Staatsbürgerschaft hat richtig. Aber darf es denn keine zweite neben dieser rein rechtlichen Definition geben? Ein ein Mensch, der in der Türkei geboren und aufgewachsen ist, aber die Deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist für mich ein richtiger Deutscher! Eindeutig! Aber warum darf er nicht auch ein Türke für mich sein, auch wenn er die türkische Staatsbürgerschaft nicht mehr hat? Er ist und bleibt auch Türke, weil er die türkische Volkszugehörigkeit hat.

Natürlich kann man diese nicht 100%ig genau definieren und das soll man auch gar nicht. Ebenso gibt es kein amtliches Papier für die Volkszugehörigkeit, muss es aber auch nicht geben, da das etwas individuelles und persönliches ist. Er kann doch auch ein richtiger Deutscher und ein richtiger Türke sein. Ich muss mein Volk nicht auf den einzelnen Menschen genau abstecken können. Ansonsten gäbe es keine Engländer, Schotten und Waliser und Nordiren, weil es keine dieser Staatsangehörigkeiten gibt, es gibt nur die britische.

Gab es vor 50 Jahren denn keine Russen und keine Usbeken, nur weil es keine Staatsbürgerschaft gab, weil beide Völker die sowjetische Staatsbürgerschaft hatten? Gibt es kein kurdisches Volk, nur weil es keine kurdische Staatsbürgerschaft gibt? Man sollte das alles nicht so eng sehen. Es gibt wie überall auch hier eben nicht nur pechschwarz und reinweiß, sondern auch sehr viele verschiedene Grautöne.

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