Kann man die Betriebskosten rückwirkend zurück bekommen?

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Kosten, die bei der Nebenkostenabrechnung abgerechnet werden und für die keine Leistung vorliegt, müssen sofort bei Vorlage der Abrechnung durch Teilwiderspruch zurückgewiesen werden.

Es ist durchaus problematisch, wenn ohne Vorbehalt Nachforderungen geleistet werden, in Kenntnis nicht erfolgter Leistungen. Eine Rückforderung ist hier durch eine Anerkennung meist ausgeschlossen. Nur Betrug wäre noch rückwirkend ein Grund, die Rückerstattung trotz Zahlung zu erreichen.

ZUr Schönheitsreparatur ein Hinweis. Die Frist ist zu kurz und unwirksam. Ob mit der üblichen Frist die Vereinbarung wirksam sein könnte, kann man nicht beantworten, da hierzu alle Hinweise fehlen.

Selbstverständlich werden überzahlte Betriebskosten mit der Jahresabrechnung ebenso erstattet, wie Nachforderugnen erhoben werden. Wir praktizieren das so, dass der Mieter einen Verrrechnungsscheck über die Summe erhält. Hat sich heruasgesetellt, dass ein neuer Mieter aufgrund geringerer Personenzahl oder energiebewußtem Heizverhalten weniger Nebenkosten hat, wird darüber hinaus die Angleichung der künftigen monatlichen Vorausleistugnen empfohlen, wie dies auch im Umkehrfalle gegeben wäre.

Diese Frage ist nicht präzise genug gestellt. Denn es geht nicht eindeutig daraus hervor ob es sich bei den Nebenkosten von 150 € um eine Nebenkostenpauschale oder um eine Nebenkostenvorauszahlung handelt. Sollte es sich wie üblich um eine Nebenkostenvorauszahlung handeln, wurde, auch wenn die o.a. nicht in Anspruch genommenen Kostenpositionen im MV aufgeführt sind, ja nur die Kosten abgerechnet, die angefallen sind. Damit wäre keine Zuvielzahlung erfolgt. Bei einer Pauschale würde dies wieder anders aussehen. Allerdings muß eine Pauschale auch nicht genau den Kosten entsprechen. Dazu ist es eben eine Pauschale. Inwieweit diese Pauschale gerechtfertigt ist, läßt sich im übrigen so nicht sagen. Denn zwar erfolgte die Angabe was nicht ausgeführt wird, aber nicht die Angabe was in der Pauschale sonst noch enthalten ist. Insofern ist die angesprochene Frage Gartenpflege etc. de facto unbedeutend.

Zu den "Anstrichklauseln". Hierbei handelt es sich offensichtlich um feste Fristen, es sei denn im Mietvertrag ist irgendwo noch ergänzend vereinbart, dass neben diesen Fristen der tatsächliche Instandsetzungszustand zu berücksichtigen ist. Ist dies nicht der Fall (also nur feste Fristen) ist die Renovierungsklausel insgesamt unwirksam.

Betriebskostenabrechnung Heiz- und Warmwasser

Hallo,

und zwar habe ich eine Frage zu einem Sigel Mietvertrag 2013.

unter §6 Mietzins steht geschrieben: 1. die monatliche kaltmiete von XX.

2 Neben der miete trägt der Mieter folgende Betriebskosten: [ ] gemäß Betriebskostenverordnung [ ] zusätzlich weitere folgende Betreibskosten ___________________________________________________________________ ___________________________________________________________________ ___________________________________________________________________ Die Betriebskosten mit Ausnahme der Heiz- und Warmwasserkosten werden monatlich als Pauschale entrichtet. [ X ] Die tatsächlich angefallenen Betreibskosten werden anteilig umgelegt. Der Mieter ist verpflichtet, auf die Betriebskosten monatliche Vorauszahlung in höhe von XX eur zu entrichten. Die Betreibskosten werden - sofern nicht die Umlage nach unterschiedlichem Verbrauch oder Verursachung erfolgt - nach [ X ] dem Anteil der Wohnfläche oder [ ] der Zahl der Nutzer oder [ ] der unterschiedlichen Nutzung oder [ ] der Anzahl der Wohneinheiten verteilt

[ ] nicht angekreuzt
[ X ] angekreuzt

so nun meine Frage: Sind jetzt die Heiz- und Warmwasserkosten mit in der Vorauszahlung drinnen oder muss ich ende des Jahres noch was zahlen?

Und bekomm ich eine Betriebskostenabrechnung?

Ich versteh den satz einfach nicht so oft ich ihn mir noch durchlese.

Denn der Vermieter meinte ich muss nichts weiter zahlen außer der Kaltmiete + Betriebskosten. Nur Strom natürlich selber.

Danke für eure Hilfe

Vg

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