Kann man die Beiträge der Krankenversicherung in finanziellen Notzeiten auch mal aussetzen?

7 Antworten

Bei der Privaten kann man den Vertrag auf "ruhen" lassen. Dies ist mit geringen monatlichen Kosten verbunden, hat aber den Vorteil keiner neuen Gesundheitsprüfung zu unterliegen bei wiederaufleben. Sollte aber in dieser Zeit der "Versicherungsfall" eintreten, muß man für sämtliche Kosten selber aufkommen. Bei der gesetzlichen stimme ich demosthenes zu.

Nein! Selbst wenn es bei einer Privaten Versicherung gehen würde, wäre das gut zu bedenken! Für nicht gezahlte Zeiten besteht auch kein Versicherungsschutz!!! Passiert genau da etwas können die Kosten dafür einen das ganze Leben lang verfolgen. Lieber nicht so wichtige Dinge auf Seite schieben und später zahlen.

Ich gebe bbq33 und Rolfe recht. Für die "Ruhezeit" heißt der richtige Begriff bei der PKV "Anwartschaftsversicherung". Hier gibt es die kleine Anwartschaft, d.h. Du steigst später ohne erneute Gesundheitsprüfung zu den Konditionen Deines neuen Eintrittsalters (liegt höher, somit wird die PKV teurer) wieder ein. Oder Du wählst die grosse Anwartschaft, d.h. Dein Beitrtag wird beim Wiedereinstieg so gerechnet, als wärst Du durchgehend versichert gewesen. Der Beitrag ist dann niedriger.

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Hallo ihr lieben, komme grade von einer langen und harten Wintersaison in Österreich zurück. Da mach ich die Post auf, und bumm! gleich der erste Schock. Die AOK will 3000 euro von mir. Weil sie angeblich nicht wussten wie ich von Dezember bis jetzt versichert bin. Nur das ich vor meinem Arbeitsbeginn dort, schon angerufen habe und alles erklärt habe. Kann auch nachweisen, dass ich in dieser Zeit krankenversichert war. Muss ich trotzdem zahlen? Wer kennt sich aus?

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wenn ich AUSSCHLIESSLICH einen bis 450€ Job habe - sonst keinerlei weiteren Einkünfte (kein ALG, kein Unterhalt, keine Familienversicherung, etc.), wie kann ich mich dann krankenversichern? Im Internet steht überall nur "...muss sich der Arbeitnehmer über die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung oder eine private Krankenversicherung selbst versichern." Aber wie hoch ist dann dieser Betrag zur Krankenversicherung? Ist das die Pauschale von ca. 165€ im Monat oder ein prozentualer Anteil vom tatsächlichen Lohn des Minijob?

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Rückwirkende Mitgliedschaft bei gesetzlicher Krankenkasse als Student

Hallo, ich würde mich über eine zuverlässige Antwort zu folgendem Sachverhalt freuen:

Seit 1.4.2012 studiere ich in Vollzeit. Mein Studium endet zum 31.3.2016. Nebenbei verdiene ich als Werkstudent ein kleines Zubrot gem. den gesetzlichen Regeln max. 20h pro Woche. In 2012 habe ich damit ca. 8.000 Euro, in 2013 ca. 11.000 Euro und in 2014 ca. 4.000 Euro verdient.

Während dieser Zeit hat mein Arbeitgeber keine Krankenkassenbeiträge abgeführt, da ich mich über meine Mutter der Familienversicherung angeschlossen habe. Die betreffende Krankenkasse hat mich jedes Jahr einen Fragebogen ausfüllen lassen betreffend meiner Einkommenssituation. Darin habe ich stets angegeben, zwischen 700 und 1.000 Euro monatlich zu verdienen.

Vor 2 Wochen erhielt ich einen Anruf der Krankenkasse meiner Mutter. Eine Prüfung hätte ergeben, dass ich keinerlei Recht auf die Familienversicherung seit 2012 hätte haben dürfen, da ich zu viel verdient habe. Ich müsste nun der Krankenkasse beitreten und die Beiträge rückwirkend seit 1.4.2012 nachzahlen. Dies summiert sich auf ca. 1.500 Euro. Freundlicherweise wurde mir eine Ratenzahlung angeboten. Ansonsten möge ich doch bitte innerhalb der nächsten 14 Tage überweisen.

Meine eigenen Recherchen haben ergeben, dass die Familienversicherung nur bis zu einem bestimmten jährlichen Einkommen genehmigt wird. Dieses Einkommen hätte ich zumindest in 2012 und 2013 überschritten.

  1. Ist dieses Verhalten der Krankenkasse rechtmäßig und darf diese von mir verlangen, rückwirkend eine Mitgliedschaft einzugehen und dann auch die Beträge zu zahlen?

  2. Gibt es eine Möglichkeit die Zahlung / Mitgliedschaft zu umgehen oder eine Art "Deal" mit der KK abzuschließen? Ich war im besagten Zeitraum nicht einmal bei einem Arzt (außer Zahnarzt) und hab auch sonst keine versicherungspflichtigen Ausgaben verursacht. Der Betrag, den ich nun zahlen müsste, wäre also wirklich zum Fenster rausgeschmissen...

  3. Seit 2015 bin ich neben dem Studium selbständig. Es ist absehbar, dass ich die Selbständigkeit auch nach meinem Studium weiter ausführe. Dann müsste ich mich doch sowieso privat versichern, richtig? Ergibt sich daraus eine Möglichkeit, rückwirkend einer privaten Versicherung beizutreten? Dann sollte der Betrag doch nicht so hoch ausfallen?

Habt ihr andere Tipps für mich, wie ich die Situation wenn auch nur entschärfen kann?

Besten Dank schon einmal vorab!

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Freiwillig gesetzliche Krankenversicherung aussetzen? Geht das?

Ich werde jetzt im April geschieden und bin dann nicht mehr über meinen Exmann versichert. Das heißt ich muss mich dann freiwillig gesetzlich versichern. Da ich aber im April umzieh und dann die Kaution und alles bezahlen muss werd ich das nicht bezahlen können. Kann man die Versicherung ein paar Monate aussetzen? Ich weiß nicht wie ich das machen soll. Oder gibts noch eine Alternative? Ich kann mich weder über meine Eltern noch über meinen Exmann versichern. Da ich Hausfrau bin kann ich mich auch nicht normal versichern(ich such schon Arbeit aber ich find nix).

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