Kann man die Bank aufkaufen?

4 Antworten

Jeder, der 10 % oder mehr am Kapital oder den Stimmrechten einer Bank erwerben will, hat eine Prüfung als potenzieller Inhaber einer bedeutenden Beteiligung zu durchlaufen. Dabei sind die wirtschaftlichen Verhältnisse, die Herkunft der Mittel zum Erwerb, die Zuverlässigkeit sowie die Pläne des Erwerbers offen zu legen. Erst nach positivem Abschluss dieser Prüfung wäre die Übernahme einer Bank erlaubt.

Bei der in der Frage angesprochenen Sparkasse sehen die Sparkassengesetze der Bundesländer vor, das Träger (und damit Eigentümer einer Sparkasse) nur juristische Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Gebietskörperschaften (Städte, Gemeinden oder Kreise) oder Zweckverbände solcher Körperschaften) sein dürfen. Eine Privatperson kann daher nicht Eigentümer einer Sparkasse werden. Und bei Genossenschaftsbanken (Volksbanken, Raiffeisenbanken, Sparda-Banken) ist der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung (sogar der einer bedeutenden Beteiligung) rechtsformbedingt ausgeschlossen. Die Anzahl der Anteile, die eine einzelne Person erwerben kann, ist immer limitiert (bei den meisten Kreditgenossenschaften 1-3 Anteile) und jeder Genosse, egal wie viele Anteile er hat, hat nur eine Stimme.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Bei manchen Banken geht das theoretisch, abhängig von der Rechtsform. Eine Sparkasse ist allerdings keine Bank, sondern eine öffentlich-rechtliche juristische Person, also eine kommunale Einrichtung. Auch Volksbanken können nicht aufgekauft werden, weil sie den "Genossen" gehören (Rechtsform eG, eingetragene Genossenschaft), die jeweils nur begrenzte Zahl von Anteilen erwerben können.

wenn du einpaar Milliarden hast, alle Filialen, Gebäude aufkaufen kannst, und das Kapital der Bank. dann ist das möglich.

Aber die musst du erstmal alle davon überzeugen zu verkaufen.

Ja du kannst dir Anteile an der Börse kaufen aber ganz aufkaufen wird sehr teuer

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