Kann man die Art eines Drogenscreenings wählen?

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2 Antworten

In Führerschein-Angelegenheiten wird die Führerscheinstelle nicht zulassen, dass ein einfacher Hausarzt das Screening durchführt. Überdies wäre es auch nicht zulässig, dass ein Arzt für diese Leistung 5 € berechnet. Ich nehme an, Dein Freund verarscht Dich.

Grundsätzlich werden bei Auffälligkeiten im Straßenverkehr, bei denen der Verdacht besteht, dass Drogen im Spiel sind, erst Urin- oder neuerdings auch Speichel-Proben genommen (sog. "Schnelltests"). Wenn das Ergebnis positiv anzeigt, folgt eine Blutentnahme durch einen Amtsarzt. Bestätigt sich dadurch der Verdacht, kann die Führerscheinstelle von demjenigen, der ein Fahrzeug geführt hat, eine MPU (medizinisch psychologische Untersuchung, der sog. "Idiotentest") verlangen. Führerscheinbesitzer, die mit THC auffällig waren, aber nicht am Straßenverkehr teilgenommen haben, können angewiesen werden mit einigen unregelmäßig stattfindenden Urin-Screenings den Nachweis zu erbringen, dass sie nicht dauerhaft Cannabis konsumieren. Die (nicht unerheblichen) Kosten gehen zulasten des Beschuldigten.

Mehr dazu hier: http://www.drogenpolitik.org/politik/fuehrerschein/index.php

Die Führerscheinstelle bestimmt also, wann und wo und wie Du den Clean-Nachweis erbringen musst.

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Wieso muss er einen für 5€ machen und du für 200€? Wurdest du schonmal erwischt?

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