Kann man die anderen EU-Länder nicht auch verstehen?

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3 Antworten

Nein, kann ich nicht verstehen. Überhaupt nicht. Deutschland ist der größte Nettozahler im EU Topf und Staaten, die sich gerade so massiv gegen die Aufnahme von Flüchtlinge wenden, sind ausgerechnet die, die Mrd von Euros aus diesem Topf bekommen haben.

Die EU ist kein Rosinenkuchen, wo man sich das beste heraussucht. Wer meint mit absurden Gründen keine Flüchtlinge aufzunehmen, der soll mit sofortige Wirkung keinen einzigen Cent mehr aus den EU Töpfen bekommen.

"übergangen" ist so eine typische absurde Behauptung. Spätestens seit 03/2015 wurden Griechenland und Italien mit Strömen an Flüchtlingen überrannt und keiner hat sich da gekümmert, wie die beiden Staaten damit zurecht kamen.

Alle EU-Länder haben eigentlich die Genfer Flüchtlingskonvention unterzeichnet und sind daher verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen. Das tun sie aber nicht, sondern verschieben Flüchtlinge zu Lasten der deutschen Völkerrechtstreue einfach nach Deutschland weiter. Was immer du da also gelesen hast, stellt die Fakten völlig auf den Kopf. Deutschland wiederum als Nettoeinzahler in die EU-Kasse sollte reklamieren, angesichts eines Mangels an europäischer Solidarität seine EU-Beiträge verstärkt für die Bewältigung der Lasten des Flüchtlingsstroms zu gebrauchen...

Nicht Frau Merkel hat die EU-Regeln außer Kraft gesetzt sondern die EU-Staaten, die ihren vertraglichen Verpflichtungen zur Aufnahme von Flüchtlingen nicht nachkommen wollen. 

Sie mussten doch erst kontrolliert werden,bevor sie ins Land kamen. Ich glaube nicht, dass Sie es richtig sagen.

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@2354cannes

Grundsätzlich müssen Flüchtlinge einen Asylantrag in dem Land stellen, in welchem sie den Boden der europäischen Union erstmals betreten. Das hatte in der Vergangenheit zur Folge, dass die Länder an den Aussengrenzen überlaufen wurden, während die Binnenländer der EU weitestgehend unbehelligt blieben. Man hatte dann die Verteilung der Flüchtlinge nach Quoten auf die EU beschlossen. Genau das wird jetzt von einigen osteuropäischen Ländern boykottiert.

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