Kann man die Abschlagszahlung bei Auszug zurückverlangen?

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4 Antworten

Abschlag wofür? Das wirst dir vom Nachmieter holen müssen. ^^

Den Betrag kannst dir auch vom Vermieter zurück geben lassen. Hoffe, du hast darüber ne Quittung! 

Was dein Nachmieter mit deinem Nachmieter vereinbart kann dir egal sein. 

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Kommentar von Gerhart
20.03.2016, 10:48

Der Nachmieter wird mit sich selbst keine Vereinbarung treffen müssen.

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Was bedeutet "Abschlag"? War das als Kaution gedacht? Dann müsstest du bis zu 6 Monate warten, bis dir die Rückzahlung zusteht. Handelt es sich um eine Nutzungsgebühr der Einbauküche, hast du Anspruch auf einen Teil der Summe.

Auf wie lange war denn der Mietvertrag ursprünglich angedacht?

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Offensichtlich sollst du nach der ersten Prellung schon wieder geprellt werden. Als Untermieter bist du zu keinem "Abschlag" für die Mitnutzung einer Einbauküche verpflichtet. Leider ist dieser Fall abgeschlossen, denn du hast den "Abschlag" bezahlt. Du bist nun Teileigentümer einer gebrauchten Einbauküche. Was hier von dir als "Abschlag" fälschlich bezeichnet wird, ist in der Realität der Kaufpreis für die Teil-EBK. Das berechtigt dich einen Teil der Küche auszubauen und beim Auszug mitzunehmen. Falls der Vermieter das nicht zulassen will, kann er dir ja etwa 480€ als "Abschlag" nach Küchennutzung erstatten. Eine Alternative wäre noch, du bezahlst weitere 480€ an deinen Vermieter und nimmst die gesamte Küche mit. Geschenke werden nicht zu Ostern verteilt. 

Dein Nachmieter ist nicht verpflichtet dir den "Abschlag" zu erstatten.

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Kommentar von YEOMUNA
20.03.2016, 12:10

Ok, das klingt ja schon mal ganz gut. Ein kleiner Nachtrag noch, den ich oben vergessen habe zu schreiben. Ich darf zwei Monate vor der Kündigungsfrist ausziehen, was mein Wunsch war, weil ich da  schon eine Wohnung direkt hätte, in die ich einziehen könnt. Mein Mitbewohner hat auch schon einen Nachmieter, der im direktem Anschluss einzieht.  Mein Mitbewohner hat das jetzt so formuliert, dass ich dafür das ich den "Abschlag" nicht zurück bekomme, zwei Monatsmieten erlassen bekommen, weil der Nachmieter nicht einziehen würde, wenn er zusätzlichen noch den Abschlag zahlen muss. Ich finde das allerdings trotzdem nicht ok, dass ich da auf 500 Euro sitzen bleibe.  Ändert das irgendetwas an den Umständen, die du oben erklärt hast?

P.S. Ich hoffe man versteht was ich meine.

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Wofür wurde der Abschlag verlangt? Als Nutzungsgebühr oder als anteiliger Kauf oder Mietsicherheit? Ist recht fragwürdig. Die Nutzung wäre ja eigentlich Teil der Miete und müsste nicht zusätzlich vergütet werden. Gab es dazu eine schriftliche oder mdl. Vereinbarung?

Versuche doch jetzt bei/nach Auszug das Geld zurück zu fordern mit der Begründung einer ungerechtfertigten Bereicherung nach § 812 BGB.

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Kommentar von YEOMUNA
20.03.2016, 12:13

Also im Mietvertrag steht: "Auf Grund von erforderlichen Renovierungsmaßnahmen wird zum Mietbeginn eine Abschlagszahlung von 500,- Euro fällig". 

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