Kann man Depressionen mit Sport einhält bieten?

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11 Antworten

Meine Erfahrung damit:

Ausdauer Sport kann helfen: 3-4 mal die Woche 30 - 45 Minuten der Wirkungseintritt findet nach 3-4 Wochen statt!

Der Sport sollte nach Möglichkeit Morgens bis zum frühen Nachmittag stattfinden Abends ist es eher Kontraproduktiv da der Körper nicht zu Ruhe kommt! Manchmal geht es nicht aber trotzdem kann man es am Wochenende auf einen anderen Zeitpunkt verlegen!

Welche Sportarten kommen, unter anderem, in Frage? Tanzen in einer Schule, Schwimmen, Radfahren, Joggen!

Dadurch wird die Aufnahme von L-Trytophan im Gehirn erhöht um Seratonin bilden zu können!

Wie kommt das zu Stande? Man nimmt an durch die gleichbleibenden Rhythmischen Bewegungen überwindet mehr L-Trytophan die Blut-Gehirnschranke!

Ist aber nur ein Baustein einer zweiter ist eine Gesunde Ernährung um, unter anderem, überhaupt L-Trytophan über dem Darm aufnehmen zu können!

Die Darmtätigkeit bei einem Depressiven ist in der Regel sehr eingeschränkt auch da kann Sport helfen um sie anzuregen!

Ernährung: Probiotischer Joghurt um die guten Bakterien im Darm zu erhöhen auch Probiotische Kapsel aus der Apotheke sind empfehlenswert, Beeren, Walnüsse (Sehr viel Seratonin enthalten), Fisch, mageres Fleisch, Gemüse und Obst helfen den Seratoninspeicher aufzufüllen und dem eigenem Körper mit Vitaminen und Spurenelementen zu versorgen! Kohlehydrate bekommen wir in der Regel meistens genug wenn das Gewicht abnimmt erhöhen!

Ein dritter Baustein ist Verhaltenstherapie & Antistressmaßnahmen:

Ohne eine Änderung an der Situation oder eigenen Verhaltensweise keine Heilung! Ohne Therapie kann man jederzeit wieder in eine Depression kommen kann da man eigene Grenzen missachtet und das zu einer Unterversorgung mit Seratonin führt durch nicht Beachtung der eigenen Grenzen und was man Bedarf aber auch flexibel damit umzugehen!

Eine kognitive Verhaltenstherapie ist empfohlen! Ich selbst mache eine und sie hilft mir nach und nach!

Beispiel: Zu viel zu Arbeiten in der Firma - Viele Überstunden! Wozu führt das in der Regel das man alle seine Aufgaben nicht gerecht wird und erschöpft durch Schlafmangel und wachsende Probleme damit einher gehender Misserfolg sowie eine Ungesunden Ernährung durch Zeitmangel und zu wenig Bewegung  am Ende steht eine Depression durch Seratoninmangel!


Aber wie ändern? Da hilft diese Therapieform durch erlernen neuer Verhaltensweisen!


Vierter Baustein Pharmakologie:

Antidepressiva können helfen um überhaupt eine Therapie anzufangen da sie Seratonin länger im Gehirn zu halten allerdings verhindern sie auch die Produktion von Melatonin das in der Zwirbeldrüse aus Seratonin hergestellt wird da wiederum führt dazu nicht Schlafen zu können weswegen ich auch ein zweites Schlafanstoßendes Medikament bekam!

Aus dieser Erkenntnis habe ich etwas gefunden was mir wesentlich besser half:

Melatonin um den Schlaf Anzustoßen sowie Schlafhygiene Regeln zum Durchschlafen! Das Päperat ist hier in Deutschland nicht als Medikament zugelassen sondern nur als Nahrungsergänzungsmittel! Das Päperat bekommt man nur auf Privatrezept und das Mittel heißt Circadin und 30 Tabletten kosten zirka Euro 36.-. Die meisten Ärzte kennen Melantonin aber wissen den Päperatnamen nicht!
Meine Erfahrung: Bereits nach sehr kurzer Zeit, habe ich, einen Effekt gespürt und konnte es nach zirka 3 Monaten wieder Absetzen! Meine Schlafzeit ist heute zwischen 5 bis 7 Stunden! Ein Schlaftagebuch hilft die Erfolge sichtbar zu machen und auch den Absetzpunkt, des Circadin, zu bestimmen!

Zusatzwissen: Melatonin wird auch aus Lebensmittel Gemüse, Weizen, Reis etc. über den Darm aufgenommen! Wie man merkt Baut eins auf das andere auf bzw. ermöglicht weil es von beiden Seiten Wirkt eine Heilung und Prävention gegen Depression! Sport hilft Darm und damit dem Gehirn- Darm hilft bei Aufnahme wichtigen Stoffe dem Gehirn - Schlaf hilft dem Körper und Gehirn - Die kognitive Gesprächstherapie leitet einem zu Gesünderen Verhaltensweisen das hilft dem Gehirn und wirkt Anti-depressiv und Erfolge stellen sich ein aber auch eine gesündere Sichtweise!

Fünfter Baustein zur Heilung:

Menschlichkeit - Man hat Grenzen und ist nicht Perfekt!

Erkenntnis - Ich weiß nicht alles, kann fragen, sich Informieren und ich Entscheide aber respektiere auch andere und komme dazu:

Du bist ein wertvoller Mensch!

Übrigens das bist du auch für mich!

Hoffnung - Du merkst es gibt Wege! Vielleicht findest du einen Neuen und lässt und daran teilhaben?

Mein Glaube hilft mir auch (Christ) neben all der Wissenschaftlichen Erkenntnis!

Liebe Dich aber auch die anderen!




Gute Besserung!:)
 








Ja Sport ist gut für die Seele. Erst mal kommst du nicht auf negative Gedanken und dein Körper schüttet Glückshormone aus. Ein gutes Mittel seine Depressionen im Zaum zu halten. Die meisten sind aber demotiviert und pflegen ihre Depris damit sie sie ja nicht verlieren. Sarkasmus aus...

Ja, tatsächlich hilft Sport gegen Depressionen. Es ist allerdings noch nicht gänzlich geklärt, warum das so ist. Hab hier mal was ausm Netz zitiert:

"...Auf der einen Seite scheint sportliche Aktivität zu bestimmten Veränderungen der Hirnchemie zu führen. So kurbelt körperliche Anstrengung die Produktion von sogenannten Katecholaminen an, vor allem von Noradrenalin. Im Gehirn von Depressionspatienten ist dieser wichtige Botenstoff in geringerer Konzentration zu finden als bei psychisch Gesunden. Dieses Defizit wird für Symptome der Erkrankung mitverantwortlich gemacht.

Gleiches gilt für Serotonin: Dieser Neurotransmitter ist so etwas wie der Glücksbote des menschlichen Organismus"

(Quelle: Netdoktor.at)

Ja, Sport wirkt tatsächlich antidepressiv. Dies wurde in mehreren Studien belegt. Vor allem wurde Sport mit einer medikamentösen Therapie verglichen:

  • Bei leichten Depressionen war Sport den Medikamenten überlegen
  • Bei mittelschweren Depressionen war Sport entweder gleichwertig oder leicht unterlegen.
  • Nur bei schweren Depressionen waren die Medikamente überlegen (trotzdem kann Sport sicher auch da unterstützend wirken).

Als Vergleichsmuster dienten 3x Ausdauertraining die Woche an 25min oder eine durchschnittliche Dosis Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI.

Die erwähnte Studie wurde über 8 Wochen gemacht. Bis Sport wirkte verging im Durchschnitt 4 Wochen, bei den Medikamenten waren es 3 Wochen. Ich kenne jemand aus der Klinik, die diese Studie mitgemacht hat (Sportgruppe).

Das eigendliche Problem von Sport ist nicht die Wirksamkeit, sonder die Antriebslosigkeit der Betroffenen. Depressionen sind meist mit massiven Antriebsstörungen verbunden. Jemand der schwere Depressionen hat, der ist fast nicht fähig Sport zu treiben.

Sport kann Glücksgefühle hervorrufen. Bei vielen Leistungssportlern ist Sport wie eine Droge. Jedoch sollte man dabei nicht unterschätzen, dass es einem vielleicht für den Moment gut geht, die Depressionen dann aber wiederkommen können. Sollte man also wirklich unter Depressionen leiden, dann sollte man sich zusätzlich Hilfe holen.

Sport ist auf jeden Fall ein Teil der Therapiemöglichkeit. Sport alleine hilft dir aber nicht die Depressionen zu besiegen. Aber Sport verschafft dir Endoprhine und das tut deinem Körper und deinem Gemüt gut.

JA - in einem gewissen Masse schon - wenn man noch zur Aktivität fähig ist. Bewegung und Aktivität sind unheimlich wichtig !

> Pack es an - Tu es ! Du kannst es !

Bei den meisten Depressionen spielt der innere Schweinehund eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Der redet uns dann nämlich ein: du kannst nicht ! bzw. Ich kann nicht !

Und wenn wir das glauben, können wir auch nicht.

Wenn ein solcher Gedanke kommt - dann ersetze einfach mal das Wort "kann" durch das Wort "will" .

Dann heisst es nänmlich nicht mehr: "Ich kann nicht", sondern "ich will nicht" !

Und dann sagst du dir : "Ich kann schon - wenn ich will".

Das ist oft ehrlicher. Und dann stehst du einfach auf - und gehst in die Aktivitäöt. z.B. läufst du zum Bäcker - oder ein paar Runden. Allein die Bewegung und der Sauerstoff werden deinem Körper gut tun.

JA - Sport - das ist Bewegung und Aktivität - wirkt antidepressiv - wobei es nicht auf die Zeit und viele km ankommt - sondern darum, dass du in Gange kommst und Impulse und Anregungen bekommst, die dich von deinen negativen Gedanken weg bringen.

Ausserdem werden durch Sport etc. Glückshormone ausgeschüttet.

Das ist doch echt was !.

Biete deinem inneren Schweinhund mal die Stirn und lass dich nicht von ihm dominieren.

Viel Erfolg !

Guten Morgen 113deepblue122,

ja, Sport kann Glückshormone, wie Endorphine, freisetzen.

Es gibt z.B. Laufgruppen mit depressiven Menschen, die sich ein bestimmtes Laufziel gesetzt haben. Sport, Gemeinsamkeit mit Mitmenschen, Erfolgserlebnis, Auftrieb, ein Ziel.

Vielleicht gibt es so  etwas in deiner Umgebung.

Alles Liebe und dran bleiben.

Liebe Grüße

Wenn du das durch hältst bist du bald deine Depressionen los. Ein gute Therapieform.

wie hoch ist dein Vitamin D Wert?

Sport und eine vernünftige Ernährung.

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