Kann man den Testurteilen der STIFTUNG WARENTEST trauen... Oft stellen sich die Prüfbedingungen und Test als fragwürdig heraus. Warum?

3 Antworten

NEIN _Ich habe schon mehrmals das Vertrauen verloren, obwohl es ja eine gemeinnützige Verbrauchergesellschaft sein soll. Gemein manchmal sicher - nützlich großes Fragezeichen.

In einigen Dingen fehlt die Neutralität und der Passus "Schaden vom Verbraucher zu wenden" .z.B. in Sachen Bettausstattung (Matratzen/Lattenroste)scheint StiWa nicht aus dem Dampfwalzen-Zeitalter der Jahre 1960/70 rausgekommen zu sein und vermeidet scheinbar bewußt den gesunden Schlaf -  einfach uninteressant.

Das sie dabei viele Fehlkäufe fabriziert schein egal zu sein - auch damit dem Verbraucher unnötige Kosten zuzumuten - denn jeder Fehlkauf ist einfach zu teuer.

Unsere Gesundheit ist StiWa egal und der ungerechtfertigte Steuermittelverbrauch ebenfalls.
Um Neutralität und der Nützlichkeit, wird Sie vom Staat von Anfang an gefördert
- ist ja schließlich auch unser Geld.
Vom eigentlichen Sinn hat sie sich anscheinend weit entfernt
.   

Der Stiftung Warentest wird öfters vorgeworfen, dass sie Lobbyarbeit betreiben und das ihre Testergebnisse zum Teil gekauft sind von den Herstellern. Lässt sich natürlich nicht mit Sicherheit sagen, aber es würde schon Sinn machen, denn für den Hersteller wäre ein gutes Testergebnis positives Marketing bzw. ein schlechtes Testergebnis schädigend.

Da gibt es Befürworter und auch viele Gegner, was die Tests betrifft. Was untersucht wird und welche Ergebnisse dabei herauskommen.

Ob die SW tatsächlich so neutral ist wie sie vorgibt zu sein, möchte ich nicht beurteilen. Schliesslich stehen hinter den geprüften Produkten meist kapitalstarke Hersteller und denen möchte man nicht schaden, weil die Gefahr besteht, dass bei negativen Tests Klagen ins Haus stehen. So prüft man wahrscheinlich nur das, was am Ende keine Klagen auslöst.

Dann kommt es auch darauf an, was geprüft wird und auf welche Kriterien besonderen Wert gelegt wird. Das aber muss nicht heissen, dass das Produkt empfehlenswert ist, weil man evtl. Dinge nicht prüft, die eigentlich für eine Kaufentscheidung wichtig wären.

Ich kenne das von anderer Seite. Da werden Sicherheitsschuhen die in China produziert werden, ein Siegel verpasst. Die Schuhe sind mit allen möglichen Chemikalien belastet, die bei manchen Trägern zu Hauterkrankungen an den Füssen führen können. Das weiss man, aber das Siegel wird dennoch vergeben.

Auch da muss man sich fragen, welchen Wert solche Siegel haben. Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Chinesen selber das Siegel geben. Denn in der Produktbeschreibung wird auf den Siegelvergeber hingewiesen.

Gleiches gilt für all die elektrischen Produkte aus China, die öfters aus dem Sortiment genommen werden müssen, weil Lebensgefahr durch Stromschlag besteht. Warum werden diese Sachen nicht rechtzeitig genauen Prüfungen unterzogen, bevor diese Produkte bei uns auf den Markt kommen ?

Wollen wir Produkte im chinesischen Markt einführen, so überprüfen die Chinesen das Produkt bis ins Detail. Meist finden die irgendetwas, auch wenn an den Haaren herbeigezogen, verweigern dann aber den Vertrieb auf dem chinesischen Markt.

Bei uns ist alles gesetzlich reguliert. Doch wo es darauf ankommt, Fehlanzeige.

Man ist seitens der Regierung nicht in der Lage, den Lebensmittelherstellern vorzuschreiben, auf den Verpackungen alles anzugeben, was das Lebensmittel an Zusatzstoffen enthält. Das sind alles Halbheiten zu der die Verantwortlichen fähig sind.

Da regt man sich über die Abgase auf, aber die Zusatzstoffe die in Lebensmitteln enthalten sind und auch zu Krankheiten führen können, weil die sich im Körper speichern, dafür hat man kein Interesse.

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