Kann man den Terror überhaupt aufhalten?

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6 Antworten

Den Terrorismus bekämpfen funktioniert nicht wirklich. 

Denn sobald du Terrorismus z.B. militärisch bekämpfst, zwingst du die Terroristen noch brutaler vorzugehen und im Anschluss musst man selbst noch brutaler vorgehen. Irgendwann kann man dann nicht mehr unterscheiden, wer jetzt der Terrorist ist.

Man muss die Ursachen des Terrorismus bekämpfen. Bildung ist ein Grundstein im Kampf gegen den Terrorismus.

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Kommentar von MarcusAurelius1
14.11.2015, 02:53

Bildung, ja? Lass doch bitte das Gutmenschen-Palaber!

Geh mal hin zum IS-Gestörten, bilde den mal ein bisschen und kontaktiere mich bitte, wenn Du einen bekehrt hast.

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Kommentar von MarcusAurelius1
14.11.2015, 03:37

Ich muss meine Antwort etwas revidieren..
Mit Bildung hast Du absolut Recht!
Nur leider kannst Du es in diesen Länder nicht wirklich durchsetzen für alle und die, die schon radikalisiert sind, sind nicht mehr zu retten.

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das ist eine sehr schwierige Frage, denn auch unser Land ist von Aggessionen nicht unverschont. Denken wir einmal an die Eröffnung der EZB-Zentrale in Frankfurt im letzten Jahr! Hier helfen nur starke Nerven, welche man haben muss. Zum Vergleich: ich habe Kommunikation seit 2012 mit verschiedenen Damen aus der Ukraine. Mein Mädchen ist in Lugansk ums Leben gekommen. Seit den Ausschreitungen auf dem Maidan im Nov. 2013, sehe ich Tag für Tag immer Berichte, auch über Seiten, direkt aus der Ukraine an, welche von noch ganz anderen Sachen berichten als das, was unsere Medien so schreiben. Aber ich habe viele Freunde auf Facebook, welche in der Ukraine wohnen und ich bin jederzeit herzlich willkommen. Wenn man zum Beispiel in einer ländlichen Gegend wohnt, dann muss kaum jemand etwas Schlimmes befürchten; ich wohne auf dem Land und es gefällt mir da sehr gut. Natürlich haben wir jetzt auch Flüchtlinge in unserer Gegend, aber ich mache mit ihnen immer Spaß und das freut sie und mich:) Denke positiv, unterhalte dich mit fremden Menschen, dadurch wirst du von all den schlimmen Dingen abgelenkt und selbstbewusster und fröhlicher:) Wenn du willst, kannst du mich gern kontaktieren; mit freundlichem Gruß

krasiwoi

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Kommentar von MarcusAurelius1
14.11.2015, 02:59

Du kannst doch die heutigen Terroranschläge nicht mit den Protesten gegen die EZB vergleichen!

Die haben sich Gehör verschafft!
Da müssen halt mal ein Paar Polizeiautos für abfackeln, damit das Volk gehört wird!

Noch dazu haben die gegen die Unterdrückung der gesamten Menschen durch das Kapital, der Banken und der Reichen gekämpft!

Die müssten einen Orden haben!

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Hallo glenivet,

was wir als Terror verstehen ist – aus einem anderen Blickwinkel betrachtet – ein Etappen-Krieg.

Was ein scheinbar friedliches Miteinander mit Gewalt stört, lässt sich mit dem Begrifflichkeit 'Terror' bekleiden, wobei das Gegenteil eines friedlichen Miteinanders auch als Krieg bezeichnet wird, wenn sich die Dimension verändert.

Hinter der Begrifflichkeit "Terror"verbirgt sich, genau wie bei anderen Begrifflichkeiten, ein Konzept.

Um das Wesen des Terrors und sein Konzept verstehen zu können, müssen wir zunächst die "primäre" Ursache richtig benennen. Das gelingt uns nur, wenn wir uns in die Motivation der sogenannten Terroristen, die sich selbst als Krieger verstehen, richtig hineinfühlen.

Genau wie in Syrien, lebt der größere Teil der Menschen im erweiterten Dunstkreis der Maßlosen und/oder Kapitalisten. Je weiter man sich vom Zentrum einer Macht und/oder einer Gruppe von maßlosen Mitgliedern einer Gesellschaft entfernt, umso bescheidener werden die verfügbaren Mittel für die Menschen an den jeweiligen  Randzonen.

Betrachtet man die so oft zitierte Schere zwischen Reich und Arm als eine Art Zirkel, wird der Kreis um den Mittelpunkt immer größer, sodass sich nicht nur die Menschen an den Randzonen vom Mittelpunkt des "durchschnittlichen" Wohlstandes entfernen, sondern auch die mittleren Zonen immer weiter nach außen wandern.

Was passiert jedoch an den Randzonen, wenn die verfügbare Fläche begrenzt ist? Der Druck an den Randzonen nimmt zu und somit auch der Druck im Überlebenskampf.

Entsprechend der Möglichkeiten, verbünden und erheben sich Menschen gegen die Zentren der Macht – manche mit Waffen und Erfolg (Arabischer Frühling), andere ohne ausreichende Hilfsmittel  und somit auch ohne Erfolgsaussichten,da die Zentren der Macht i.d.R. auch die Macht die größeren Keulen haben.

Und wer stattet die besonders maßlosen Machthaber (Assad und Co.) mit den Keulen aus ...?

Dieser Terror ist ein Etappen-Krieg gegen die Macht- und Bündnisstrukturen der Maßlosigkeit, der aus Mangel an Erfolgsaussichten nicht mehr nur in den Ländern mit größeren Randzonen und schwächeren Sozialsystemen – und somit mehr Armut –  ausgetragen wird, sondern nunmehr verstärkt  in die Länder der Waffenlobbyisten hineingetragen wird, die solche Machthaber indirekt erschaffen haben, indem man ihnen, aus wechselseitig wirtschaftlichen Interessen,entsprechende Keulen in die Hand gegeben hat.

So sehr ich auch mit den Angehörigen der Opfer von Paris und früheren Schauplätzen mitfühle, dürfen wir nicht die vielen unschuldigen Opfer in den Ländern vergessen, die mit militärischen Mitteln unterjocht und getötet werden, mit Waffen, die  auch von Menschen in unserem Land mit ihren eigenen Händen produziert werden.

Uns werden Opfer in der Zivilbevölkerung gerne als Kollateralschaden verkauft, aber sind wir selbst davon betroffen, entwickeln wir vielleicht irgendwann die Bereitschaft uns in die Motivation der als Terroristen bezeichneten Menschen und deren verarmten, verhungerten und/oder getöteten Angehörigen hineinzufühlen,wobei uns dieses Gedicht helfen kann:

Bevor Du urteilen willst über einen Menschen oder sein Leben,
ziehe seine Schuhe an und laufe seinen Weg,
durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude.

Durchlaufe die Jahre, die er ging,
stolpere über jeden Stein, über den er gestolpert ist,
stehe immer wieder auf und gehe genau dieselbe Strecke weiter,
genau wie er tat   -   und erst dann kannst Du urteilen.

P.S.

Hinter der Begrifflichkeit des "Arabischen Frühling" verbirgt sich auch ein Konzept, welches wir aus der Ferne nicht aus einem negativen Blickwinkel betrachten und/oder als Terror bewerten würden. Aus dem Blickwinkel der betroffenen Machthaber sieht das bekanntlich anders aus.

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Natürlich kann man, allerdings würde man hier dann heulen, weil es nicht mit der Demokratie vereinbar wäre.

Sowas setzt Kontrolle und Überwachung voraus. Wer dagegen ist, muss Sicherheit einbüßen.

Anders geht es nicht.


(Nicht falsch verstehen, nicht das ich für einen Kontrollstaat bin)

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Meiner Meinung nach, solange IS ihre Propaganda im Internet verbreiten können, wird das nicht enden.

Ich weiß nicht wer oder was das alles kontrolliert bzw. entscheiden kann, aber als erstes müssten alle pro-IS-mäßigen Internetseiten gesperrt werden. Denn jeder auf der Welt kann ihre fanatischen Ansichten mitverfolgen, und manche Leute die vielleicht Komplexe haben, schließen sich diesen auch noch an.

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Man selbst kaum,
man kann nur auf die richtigen Entscheidungen der Staatsoberhäupter hoffen.

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Kommentar von MarcusAurelius1
14.11.2015, 03:33

Was bitte sollen die tun?

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