Kann man den Islam bekämpfen ohne Muslime zu bekämpfen?

Das Ergebnis basiert auf 63 Abstimmungen

Nein, man kann da nicht differenzieren 59%
Ja, man kann da differenzieren 41%

25 Antworten

Die Antwort ist nicht so einfach. In dem ich eine Religion bekämpfe, bekämpfe ich automatisch auch, die diese Religion.

Es gibt aber Abstufungen:

1. Ich kann einen Menschen, auch wenn ich seine relgiösen Vorstellungen eigentlich nicht mag und diese im allgemeinen bekämpfe. Ich muss ja mit diesem Menschen nicht über Religion reden, sollte aber trotzdem akzeptieren, so wer ist und nicht versuchen, ihm seinen Glauben auszugeben.

2. Die Aussage, ich kämpfe gegen den Islam, sollte hinterfragt werden. Denn hält derjenige, der sagt, wirklich alles für schlecht oder meint er: Ich kämpfe gegen verschiedene Punkte, die im Islam vertreten werden, bei Fragen wie Heiliiger Krieg (was ja oft nicht stimmt, weil die Religion nur vorgeschoben wird), oder Burka oder ei der Diskussion um das Kopftuchverbot. Solche Punkte können dazu führen, dass jemand sagt, ich kämpfe gegen den Islam, aber sich mit anderen Aspekten dieser Religion gar nicht befasst hat.

Es kann auch sein, dass der FS sich mit dem Bekannte, von dem er schreibt, gar nicht befasst hat, weil er allzuschnell urteilt!

...es kann sein, dass der FS seinem Bekannten den "Kampf gegen den Islam" einfach nur in den Mund gelegt hat!

...sowas soll bei Muslimen vorkommen;)

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Im Grunde ist es in jeder Religion erstmal gleich, man hat einen Glauben, mit dem die Gläubigen unterschiedlich umgehen. Glauben sollte jeder das dürfen, was für ihn richtig ist. Sobald man aber seinen Glauben mit Gewalt durchsetzen will wird man zum Extremisten, was besonders im Islam sehr verbreitet ist, allerdings auch bei beispielsweise Katholiken. An dem Punkt, wo der persönliche Glauben anderen schadet, ist eine klare Grenze zu setzen.

Nein, man kann da nicht differenzieren

Ich habe in meinem Leben einige nette und angenehme Muslime kennengelernt. Aber sie waren so, nicht weil sie Muslime waren, sondern trotz dessen.

Der Charakter eines Menschen ist wichtiger als die Ideologie, der er angehört. Was die jeweilige Kombination für ein Ergebnis bringt, ist eine nicht leicht zu beantwortende Frage.

Ein Mensch könnte im NS Reich gelebt haben und Nationalsozialist gewesen sein. Aber aufgrund seines Charakters wurde seine Grenzen, zu was er fähig ist, viel früher erreicht und deshalb hat er zB Juden und andere Verfolgte laufen lassen (wenn auch gegen eine Geldzahlung zB)... Ja, er ist kein guter Mensch. Aber sein Charakter hat ihn davor bewahrt sich vollkommen der Ideologie hinzugeben.

Ich stimme deiner Aussage größtenteils zu, jedoch hab ich was dagegen einzuwenden. Der Islam bringt den Muslimen Freundlichkeit und Nächstenliebe bei. Es kann also doch sein, dass der Islam, was damit zu tun hat. An dem Charakter kann man erkennen, wie gut er den Islam praktiziert.

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@BollingerBandit

Teilweise... Ich habe hier auf der Seite eine andere Diskussion mit einem Muslim geführt und man merkt, dass die Grenzen seiner Gedankenfreiheit dort erreicht sind, wo sie durch den Koran abgesteckt sind... Und da kommt man halt zu solchen Kommentaren wie (Paraphrase): Allah hat die Schwulen nicht schwul gemacht; es war ihre eigene Entscheidung...

Und wenn man solche Geschichten weiterspinnt, muss man sich über die Zustände in Ländern wie Pakistan oder Afghanistan nicht wundern.

Natürlich gibt es intelligente, gutherzige Muslime - ich habe selbst schon ein paar getroffen. Und sie mögen viele ihrer Überzeugungen aus dem Koran oder den Hadithen haben... Aber um welchen Preis (siehe die oben genannten Länder)?

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Nein, man kann da nicht differenzieren

Da fehlt klar ein Adjektiv um der Aussage einen Sinn zu geben, zb. menschenverachtenden oder fundamentalen oder extremistischen

Nein, man kann da nicht differenzieren

man muss wohl etwas Porzellan zerdeppern; lustig wirds sicher nicht.
physische Gewalt hingegen ist inakzeptabel, soweit und solange es geht. da müsste schon ein radikaler Dshihad her, aber dann wirds ungesund....

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