Kann man den Glauben an Gott lernen?

34 Antworten

Ein paar Tipps, wie du vielleicht deinen Glauben an Gott finden bzw. stärken kannst:

  • Den - neben dem Gebet - wichtigsten Tipp muss ich trotz der Anmerkung in deiner Frage trotzdem geben: In der Bibel lesen. Besonders der Epheser-Brief könnte sehr interessant sein, da er die wunderbare Stellung beschreibt, die wir Christen in unserem Herrn Jesus haben dürfen. Für viele ist dieser Brief deshalb ein sehr aufmunterndes Buch.
  • Bibelstellen aufschreiben, die dich besonders ansprechen.
  • Christliche Literatur zur Bibel lesen oder Predigten hören. Im Internet gibt es eine große Auswahl, z. B. bei http://www.sermon-online.de
  • Mit anderen Christen über den Glauben sprechen.
  • In eine christliche Kirche oder Gemeinde gehen, in der es dir gefällt, wo die Leute nett und freundlich sind und in der eine bibeltreue Verkündigung stattfindet.
  • Gott im Gebet deine Gedanken mitteilen, ihm alles anvertrauen und mit ihm wie mit einem Freund und Vater sprechen. Du kannst ihn fragen, dass er dir helfen soll, sein Wort (die Bibel) zu verstehen und deinen Glauben zu stärken. 

Wichtig finde ich vor allem, ganz fest darauf zu vertrauen, dass Gottes Verheißungen, die in der Bibel aufgeschrieben sind, die absolute Wahrheit sind. Du kannst dich also fest darauf verlassen. Beispiele dafür:

"Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!" Matthäus 7,7 

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Ohne Glauben ist´s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt." Hebräer 11,6

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes." 1. Johannes 5,13

"Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn!" Psalm 40,5

Ich bin der Meinung das es zwar möglich ist, aber äußerst ungesund für den Verstand. Denn du würdest dir ja nur einreden dran zu glauben, und so was kann das Unterbewusstsein ganz schön stressen.

Ich meine, könntest du "glauben" das 1+1= 5 ist, obwohl du es besser weist? Wenn man einmal die Erkenntnis hat, das es keinen Gott gibt, ist es schwer sich etwas anderes einzureden. Wahrscheinlich ist es leichter wenn man irgendwas erlebt, wo man was göttliches reininterpretieren kann, wie eine Nahtoderfahrung, aber so was absichtlich herbei zu führen nur um hinterher vielleicht an einen Gott glauben zu können, wäre ziemlich dumm...

Du musst es deiner Familie ja nicht ständig unter die Nase reiben das du nicht an Gott glaubst, aber ich denke eh, das ein "Falscher" Glaube (also im Sinne von Vorgetäuscht) für sie schlimmer wäre als gar keiner oder meinst du nicht?

Hallo

also aus meiner Erfahrung war das so, dass ich zwar immer geglaubt habe, es gibt einen Gott, eine höhere Macht aber ich bin dadurch dass meine Mutter frühzeitig aus meiner Sicht Kontakt mit den Zeugen Jehovas hatte leider nicht geistig angesprochen worden. ZJ glauben, man müsste ständig Erkenntnis in sich aufnehmen um gerettet zu werden, daher studieren sie ein Buch der WTG nach dem anderen und einen Wachtturm nach dem nächsten und merken dabei nicht, dass sie eigentlich nichts lernen was von Bedeutung ist. Zum einen ändern sich deren Lehren ständig und zum anderen ist Jesus für sie lediglich ein Vorbild und nur der Erzengel Michael. Der Heilige Geist ist nur Energie, die wirksame Kraft Gottes und in den Himmel wollen die meisten ZJ nicht.

Sie haben ein materialistisches Weltbild, der Mensch ist nur Materie und wenn er stirbt, dann hört er auf zu existieren. Eine Auferstehung wie in der Bibel gibt es daher bei ZJ nicht, es ist eher so, dass Gott aus dem Gedächtnis eine Kopie neu erschafft.

Aufgrund dieser Erziehung war der ganze Glaube eher ein Funktionieren. Mach alles, was man dir sagt und dann geht es dir gut. Sobald ich anfing, zu zweifeln, kamen die Nachteile. Als Kind bin ich dann auch bald ausgezogen, nachdem ich volljährig war. Dann habe ich als Erwachsener nochmal aufgrund meiner Frau den Schritt gewagt und neu mit den ZJ angefangen und war auch jahrelang dabei aber immer noch fehlte der Glaube. Es war eher Auswendig lernen und nachplappern. Es fehlte etwas. Die Beziehung zu Gott. Als Freund Gottes, wie ZJ immer sagen, hat man nun mal nicht so eine Beziehung als wenn man ein Kind Gottes sein darf.

Erst als ich mich von den ZJ innerlich getrennt und die Bibel neu gelesen  haben, kam die Erkenntnis. Stell dir vor, du schaust auf ein Bild und weisst, dort ist eine Rose, aber so versteckt, dass sie nicht sofort auffällt. Du untersuchst die Farben, die Linien aber immer so dicht, dass du nie das gesamte Bild betrachtest und dich auch nie auf eine Rose konzentrierst. Dann kannst du jahrelang Erkenntnis vom Bild aufnehmen ohne die Rose zu finden.  So war es mit mir. Jesus Christus war für mich aufgrund der ZJ nur ein Engel, ein Vorbild, dass man sowieso nie erreichte. Er war nur für die Gesalbten gestorben (so nennen die ZJ die welche in den Himmel sollen und dass sind nur 144.000. Damals waren noch 9000 davon auf der Welt, angeblich die letzten und wenn diese gestorben wären kommt Harmagedon. Heute gibt es wieder 18,000) und ich musste mir als ZJ sowieso dass Leben durch Predigen verdienen. Daher konzentrierte ich mich wie alle ZJ auf Jehova, der war viel wichtiger. Und so habe ich Jesus nicht erkannt.

Irgendwann beim Bibellesen kam die Erkenntnis. Jesus ist Gott. Das war für mich der Schlüssel zum Glauben. Mit einem Mal spürte ich die Liebe Gottes förmlich Gott selbst ist in seiner Liebe Mensch geworden damit ich gerettet bin. Jesus bekam eine ganz andere Rolle. Er wurde der Mittelpunkt in meinem Leben. Er war nicht mehr Vorbild, er war mein Leben. Ich habe ihm aus Dankbarkeit mein Leben übergeben und ihn um Verzeihung gebeten. Von dem Tag an ist mein Glauben an Gott, der sich für mich geopfert hat damit ich irgendwann bei ihm sein kann, gewachsen und lebendig geworden.

Mein Ratschlag, versuche herauszufinden, wer Jesus wirklich war und wie du eine persönliche Beziehung zu ihm haben kannst, Bitte ihn in dein Leben und er wird dir vielleicht den Glauben schenken den du haben willst. Ich gönne es dir. Denn jeder, der Jesus als Herrn angenommen hat ist gerettet und kann frei durchs Leben gehen ohne Angst.

Bibel lesen reicht nicht. Lese die Bibel unter der Frage, Wer ist Jesus Christus. Und versuche zu ERKENNEN.

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