Kann man dem Buddhismus beitreten...

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Für das Praktizieren des Buddhismus spielt es keine Rolle, ob Du mal getauft wurdest oder nicht. Es spielte nicht einmal eine Rolle, wenn Du beschnitten wärst, religiös tätowiert oder sonstwas mit Dir herumtrügst, das Dich als ehemaligen Angehörigen einer bestimmten Religion ausweist.

Wenn Du Buddhist(in) werden möchtest, heißt das, Du willst den Buddhismus praktizieren, nach der Lehre des Buddha üben und leben. Das kannst Du in Deutschland in mehreren Zentren, Tempeln und Einkehrhäusern lernen. Wenn Du noch nicht weißt, welcher Richtung ("Schule") des Buddhismus Du angehören willst, rate ich Dir dazu, vielleicht ein oder zwei Jahre verschiedene Richtungen zu studieren und dann eine Entscheidung zu treffen, zu welcher Tradition Du gehören willst. Dabei wirst Du viele Menschen kennenlernen und auch Freunde auf dem Weg finden. Das wird Dir helfen, zu differenzieren, was der ursprünglichen Lehre des Buddha entspricht und was eine im Lauf von Jahrhunderten gewachsene Tradition ist. Die Grundlagen sind in jeder Schule die gleichen und die kannst Du auch selbst überprüfen, wenn Du erst einmal ein wenig Erfahrung haben wirst.

Wenn Du nach einer gewissen Zeit den Wunsch hast, den Buddhismus auch "öffentlich" anzunehmen, kannst Du bei einer Zeremonie die Zufluchtnahme praktizieren. Dabei sprichst Du vor einem/einer Lehrerin des Buddhismus, meist ein Mönch oder eine Nonne, dreimal aus, daß Du Deine Zuflucht zum Buddha, zu seiner Lehre und zur Gemeinschaft der Praktizierenden nimmst. Das wars. Von Zeit zu Zeit ist in den meisten Zentren die Möglichkeit hierzu gegeben. Es gibt aber weder einen Mitlgiedsausweis noch eine Pflicht, die damit verbunden ist. Und zwischen Zufluchtnehmenden und Nichtzufluchtnehmenden wird auch kein Unterschied gemacht. Von Bedeutung ist nur, ob Du praktizierst oder nicht. Gruß, q.

Wenn du es ernst meinst, also WIRKLICH ernst meinst, dann bringen dir diese "buddhistischen Zentren" in Deutschland nicht viel. Bei den meisten davon ist es sogar so das wenn du sie fragst welcher Religion sie angehören, sie mit "Buddhismus" antworten. Ihnen ist selber noch nicht mal klar das "Buddhismus" keine Religion ist, sondern es ist ein Sammelbegriff für viele teils sehr unterschiedliche Religionen mit teils sehr unterschiedlichen Anforderungen und teils sehr unterschiedlichen Buddhas. Diese buddhistischen Zentren im Westen sind sich über viele Dinge selbst nicht im klaren und können selbst kaum die Anforderungen eines dieser Religionen erfüllen (denn eines der Anforderungen ist auch das man sich nur auf eine der Richtungen konzentriert, sie werfen aber oft alle buddhistischen Religionen in einen Topf).

Wenn du es also WIRKLICH ernst meinst, mach folgendes: Such dir erstmal eines der buddhistischen Religionen aus, dann les die Sutren dieser Religion, dann trete aus der Kirche aus und gehe in ein buddhistisches Kloster,(oder wenn du nicht gleich Mönch oder Nonne werden willst tut es auch erstmal ein Tempel) wichtig ist aber das es ein wirkliches Kloster oder Tempel DER BUDDHISTISCHEN RELIGION IST DIE DU DIR AUSGESUCHT HAST.

Egal welche buddhistische Religion es nun ist, gibt es meines wissen in Deutschland kaum richtige Tempel und Klöster dafür, also kommst du wenn du es wirklich ernst meinst um eine Reise nicht drum rum.

Die buddhistische Lehre (Dharma) ist wie ein Diamant, je nach dem auf welchen Untergrund man ihn legt strahlt er in verschiedenen Farben. Deshalb muss ein westlicher Buddhismus an unseren Geist angepasst, von Ritualen befreit und in unser normales Leben integrierbar sein.

http://www.diamantweg.de/index.html

L.G.

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Bevor Du dem BBuddhismus für dich leben möchtest ,würde ich ersteinmal lesen ,lesen,und nochmals lesen . Es gibt auch ein Schwarzbuch des Buddhismus.Suche Dir nur nicht positive Literatur aus Es gibt auch vieles zulesen was nicht nur positiv ist . Ich möchte ihn aber auch nicht negativ darstellen ,das recht habe ich nicht ,dafür weiß ich nicht genug . Bedenke aber auch was Du evtl.aufgibst.

Gruß Frank

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