Kann man das Informatikstudium schaffen, wenn man gut in Mathe ist aber wenig mit Computern zu tun hat?

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4 Antworten

Hallo,

grundsätzlich ist ja alles zu schaffen, wenn es man denn will. Mathe ist natürlich wichtige Grundlage, auf der anderen Seite sollte man natürlich auch Computerbegeisterter sein, sonst kann das auch schnell ziemlich öde werden. Du hast ja auch noch Zeit dich mit Computern besser zu beschäftigen um etwas mehr dort hinein zu kommen, jedoch würde ich mir ernsthaft überlegen ob es das richtige ist, ein Studium sollte einem auch in gewisser Hinsicht Spaß machen, sonst bricht man das letztendlich nur ab.

LG Tobi

Den Umgang mit Computern vor dem Studium nur durchschnittlich gut zu beherrschen, reicht völlig aus.

Auch musst du nicht schon jetzt gelernt haben, zu programmieren (denn das kann man recht gut auch im Rahmen der Übungen zu den Informatik-Vorlesungen lernen). 

Schon das eine oder andere Programm geschrieben zu haben wäre nur deswegen hilfreich, weil es recht zeitaufwendig sein kann, erste Erfahrungen im Programmieren zu sammeln (und im heutigen Studienbetrieb Zeit genau das ist, was man dort am wenigsten hat).

Wichtig zu wissen für dich:

  • Das Studium der Physik ist deutlich schwieriger als das der Mathematik,
  • und das der Mathematik ist schwieriger als das der Informatik.

Letztlich gilt: Jeder, der heute ein naturwisschenschaftliches Fach studiert, wird früher oder später Informatik-Kenntnisse benötigen und muss dann insbesondere auch wissen, wie man programmiert.

Die fähigsten Informatiker, die ich (über 30 Jahre hinweg) kennen gelernt habe, hatten fast alle im Hauptfach Mathematik studiert. 

Bitte lies http://greiterweb.de/spw/Informatik.htm .

Wer ein guter Software-Entwickler werden möchte, der sollte wissen:

  • Es komplett im Selbststudium zu schaffen, ist extrem schwierig. Man sollte wirklich mit einem Studium der Informatik beginnen, denn nur hierdurch wird man "richtig eingenordet" und nur so ist die Einstiegsschwelle ins gute Programmieren relativ einfach zu überwinden.
  • Danach sollte man einige Jahre in einen Softwarehaus arbeiten mit dem Ziel, als Programmierer in unterschiedlichen Projekten die typischen Schwierigkeiten der Software-Entwicklung und geeignete Methoden, ihnen zu begegnen, kennen zu lernen.
  • Schon in dieser zweiten Phase - d.h. schon sehr früh - gilt dann aber ganz grundsätzlich, was sehr schön und absolut zutreffend auf Seite http://blog.cindypotvin.com/every-programmer-is-self-taught/ gesagt wird: Every Programmer is self-taught.


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Die Schule bereitet dich nur sehr bedingt auf das Studium vor. Ob du letztendlich mit Informatik klarkommen wirst, ist unmöglich zu sagen. Du brauchst fürs Studium auf jeden Fall keine großen Vorkenntnisse. Alles was du brauchst, lernst du dort oder wirst dir im Laufe des Studiums aneignen müssen. Viel entscheidender ist ob du meinst, dass dir Info auch Spaß machen würde. Mein Tipp wäre nach (oder auch vor) dem Abi mal Orientierungsveranstaltungen zu besuchen oder dich am Anfang eines Semesters (Sommer z.B.) einfach mal in eine Vorlesung an einer Uni zu setzen.

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