Kann man dann klagen? Pferdekauf.

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8 Antworten

Ich glaube, da hat man keine Chance. Denn: Du (oder der Kläger) muss nachweisen, dass der Verkäufer von der Erkrankung gewusst hat.

Es steht dem Käufer ja frei, eine Ankaufsuntersuchung durchführen zu lassen - inklusive Röntgenbildern. Ansonsten kauft man wie besehen.

Gut ist es auch, Zeugen beim Kaufgespräch dabei zu haben. Wenn der Verkäufer fragt: "Ist das Pferd gesund?" und der Verkäufer antwortet: "Meines Wissens nach ja" hätte er absichtlich gelogen, wenn dem nicht so wäre. Das wäre dann Betrug. Der Verkäufer müsste das Tier zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten.

Ansonsten gilt immer noch: Man kauft ein Pferd per Handschlag!

Die einfachste Variante ist immer noch das Gespräch mit dem Verkäufer. Eine Klage kriegt man nicht von heute auf morgen durch. Das kann sich schon 2-3 Monate hinziehen, ehe es überhaupt zur Verhandlung kommt. Während dieser Zeit muss das Pferd versorgt werden. Es fallen Unterhaltskosten an, möglicherweise auch Tierarztkosten. Da gilt es abzuwägen, wie viel das Pferd wert ist und wie hoch der Streitwert ist. Dazu kommen Gerichts- und Anwaltskosten - ohne Gewähr, dass man den Prozess auch gewinnt.

Also in jedem Fall mit einem Juristen den Fall besprechen, ob es überhaupt Sinn macht zu klagen.

Es kommt immer auf die art des Kaufes an. Wurde ein schriftlicher Kaufvertrag gemacht oder waren wenigstens Zeugen dabei, als der Verkäufer das Pferd als gesund verkauft hat? Um welche Art der Erkrankung handelt es sich? Und was ganz wichtig ist, handelt der Verkäufer gewerblich als Händler oder als Züchter. Dann hat er ganz andere Verpflichtungen, als wenn es sich um einen Kauf von einer Privatperson handelt.

Kann man sicherlich, aber es wird wohl nicht leicht. Hier gilt die Nachweispflicht, denke ich. Es kommt wohl darauf an, welche Erkrankung vorliegt und diese bereits als chronisch anzusehen ist, also schon länger bekannt war. Hilfreich wäre hier heraus zu finden, welcher Tierarzt für das Pferd vorher zuständig war. Dort sollte man jedoch auch nicht mit der Tür ins Haus fallen, falls der TA mit dem vorigen Pferdehalter sogar befreundet ist. Ein wenig Diplomatie ist da nicht falsch. LG

Hallo,

nein, könnt ihr meines Wissens nach nicht. Die AKU ist dazu da, um euch genau vor sowas zu schützen! Denn jetzt kann der Verkäufer auch sagen, er wusste nichts davon. Kann ja mal wirklich so sein.

Aaaaber.. Es kommt natürlich drauf an, was so alles in eurem Vertrag steht? Z. B., dass der Verläufer das Pferd in bestem Gewissen verkauft und für evt. Mängel, die später erst erkenntlich werden, nicht haftet? Oder dass ihr das Pferd 4 Wochen nach Kauf noch zurückgeben könnt, z. B. wegen Krankheit? Guck mal genau nach, was im Vertrag steht, und lass dich von einem Anwalt für Pferderecht (gibt es!) beraten.

Grüße

natürlich, aber ich würd erst mal das Gespräch mit dem Verkäufer suchen .. das ist die billigste Variante .

Ohne Ankaufsuntersuchung und ohne Kaufvertrag könnte das ein Schuß in den Ofen werden... Es kommt wohl auch auf die Erkrankung an... http://www.tipps-zum-pferd.de/gewaehrmagel-lexikon_tipp_352.html

Scars 21.05.2012, 00:27

ok , die erkankung war schon eine die der tierartzt hätte sehn können

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Beutelkind 21.05.2012, 00:35
@Scars

Die er hätte sehen können? Also gab es doch eine Ankaufuntersuchung? Dann hätte eine Klage natürlich eventuell Aussicht auf Erfolg!

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ja, kannst du. es ist anfechtbar. es ist ein fehler in der sache.

dann bist du selber schuld! solltest wissen, das man ein ta mitbringen soll!

Scars 20.05.2012, 23:58

ES GEHT NICHT UM MICH UND DAS MIT DEM TA WEIß ICH , sry ,nur es regt mich einfach auf das dass gefragte immer auf dem fragenden gezogen wird , ich hab ja garnicht von mir geredet .

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MICHB 21.05.2012, 00:27
@Scars

SCHREI mich nicht an!!!!!!!

woher soll man wissen das es nicht um dich geht.

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