Kann man Christsein praktizieren wie zu Zeiten Jesu?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Hallo

Jesus hat nichts falsches gelehrt und ja man kann es heute und sollte es auch noch so praktizieren wie er. Nur was ist das?

Jesus erwarten von den Menschen, es ihm gleich zu tun.

Also konzentriere Dich auf ihn und nicht auf Dogmen und Regeln der Religion, nicht die Revisionist wichtig, sondern sein Wesen und das Du diesem Wesen Jesus folgen kannst.

Lass Dich also von Deinem Herzen leiten und nicht von Dogmen.

Sibylle

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
12.02.2016, 18:23

Hallo Sibylled, danke für Deine Antwort. Du schreibst

Nur was ist das?

Bist Du mit folgender Antwort zufrieden: liebe - und sonst nichts. ? LG

0

Das ist eine gute Frage, die schon die Reformation ausgelöst hat.

Denn schon damals gab es diesen großen Unterschied zwischen dem, was im neuen Testament steht, und dem, was kirchliche Lehrmeinung ist.

Lies das neue Testament durch (vor allem den Römerbrief und das Johannesevangelium). Dort erfährst aus der Quelle, was heilsnotwendig ist und was nicht. Dort steht auch, welche Bedeutung Jesus Christus für uns Menschen hat.

Die aus Römer 3 folgende Argumentation ist:

Allein der ernstgemeinte ehrliche Glaube an Jesus Christus ist heilsnotwendig, sonst nichts. (Luthers Schlagwort: "sola scriptura, sola fide, sola gratia" = allein aufgrund der Schrift (=Bibel), allein durch den Glauben, allein durch die Gnade (Gottes) erlangt man das Seelenheil).

Allerdings hat dieser Glaube Folgen: Liebe Gott und deine Mitmenschen (Mt. 22,37-40); versuche so zu leben und so mit den Menschen umzugehen wie Jesus (nimm dein Kreuz auf dich und folge Jesus nach, z.B. Mt. 16,24)

Die ernstgemeinte persönliche Entscheidung, Jesus als Retter und Heilsbringer anzuerkennen und seiner Lehre folgen zu wollen, reicht aus - heute genauso wie zu Jesus Lebzeiten (Beachte: Gott bzw. Jesus kennt deine Beweggründe - er lässt sich nicht betrügen).

Alle anders lautenden Lehrmeinungen, Dogmen, usw. kann man getrost beiseite räumen oder ignorieren, wenn man ganz persönlich und privat eine (Gebets-)Beziehung mit Jesus unterhält.

Kirche ist nicht heilsnotwendig. Kirche soll Gemeinschaft der Gläubigen bieten, damit der einzelne Mensch als Gesellschaftswesen beim Glauben bleibt. Und Kirche soll die Verkündigung des Wortes Gottes bieten. Sie ist also nur eine Hilfseinrichtung, die den Gläubigen (="Heiligen" im Sprachgebrauch von Paulus) dienen soll. (daraus folgt: Kirche, die nicht dient, dient zu nichts - ist also unnütz und überflüssig).

All das lässt sich in den Briefen im neuen Testament der Bibel nachlesen.

Der erste und einzige christliche Theologe ist der Apostel Paulus. Er hat v.a. im Römerbrief die verbindliche christliche Theologie formuliert.

Wer davon abweicht, der hat meiner Meinung nach ein Problem, wie z.B. die römische Kirche, aber auch andere.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man kann nicht nur, sondern Jesus verlangt auch von seinen Nachfolgern, dass sie nicht nur an ihn glauben, sondern seine Lehre befolgen. Und das gilt für alle Zeiten. Wenn du wirklich nach einem jeglichen Wort Gottes leben willst, sowie JC, dann lies dir die Bibel durch (nicht nur das NT, denn Grundlage ist das AT) und bete aufrichtig zu Gott dass er dir die Wahrheit offenbaren soll und er wird es tun. Aber vergiss nicht, dass du Gott nicht täuschen kannst, denn er kennt alle Herzen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
15.02.2016, 19:49

Hallo Arabela, danke für Deine Antwort. Das ist ja eigentlich das, was ich wissen wollte: Ich muß in keine Kirche eintreten, ich kaufe mir eine Bibel und setze das um, was im NT von der Lehre Jesu steht. Spitze! Nur sehen das einige Kirchen, z. B., die katholische anders. Macht nichts. Wie sagte schon Dante: "Geh deinen Weg, und laß die Leute reden." Wow!

0

Angenommen, Du hättest zu Zeiten Jesu gelebt und ihn vielleicht noch erlebt, wärest begeistert gewesen von seiner Lehre und dem, was er vorgelebt hat. Und hättest selbst versucht, so zu leben. Hätte das ausgereicht, um "in den Himmel zu kommen" (was immer man sich darunter vorstellen mag)?

Na, eigentlich gabs in der Zeit, als Jesus auf der Erde war, noch kein Christsein. Denn das beruht nicht zuletzt auch auf dem Glauben, dass Er auferstanden ist - und den konnte es erst nach seiner Auferstehung geben.

Und "so zu leben" reicht höchstens theoretisch aus. Wie Jesus sagte: unserer Gerechtigkeit soll so vollkommen sein wie die von Gott (Mt 5,48). Und das schafft niemand. Um "in den Himmel zu kommen" brauchen wir die Erlösung durch Jesus, also Gottes Gnade, Vergebung der Sünden.

Warum wird heute vieles als heilsnotwendig angesehen, was es damals noch gar nicht gab? Beispielsweise eine Kirchenmitgliedschaft, Verbote (die es bei Jesus nicht gab, sondern nur Gebote), Dogmen, einen Teil der Sakramente, bei einigen Lehren Drohung, Strafe, ewige Verdammnis und manches mehr.

Also das mit der ewigen Verdammnis stammt von Jesus. Wenn du mal schaust, wo im NT das Wort Hölle (gehenna, was entgegen gezielt ausgestreuter Gerüchte nicht einfach "Tal Hinnom" bedeutete) vorkommt: 11 von 12 Vorkommen des Worts sind in Aussprüchen Jesu.

Kirchenmitgliedschaft: Heilsnotwendig ist, dass mensch zu Jesus gehört, und das schließt logischerweise ein, dass mensch ein Teil von seinem Körper, der Gemeinde ist. Die gab es auch noch nicht, als Jesus auf der Erde war, aber er hat Petrus versprochen, sie zu gründen, und auch dass das Totenreich sie nicht vernichten wird (was sich aktuell wieder zeigt: gerade wegen dem Terror des islamischen Staates kommen heute mehr Araber zum christlichen Glauben als je zuvor). Und wir können uns wegen der Worte Jesu darauf verlassen, dass seine Entscheidungen, dass Samaritaner (Apg 8) und Heiden (Apg 10) Christen werden können, mit Gottes Willen übereinstimmen.

Zu einer bestimmten Kirche zu gehören ist nicht heilsnotwendig. Überhaupt ist das mit dem "heilsnotwendig" so eine Sache:

Lk 12,47 Der Diener, der die Anweisungen seines Herrn kennt und sie nicht bereitwillig befolgt, wird hart bestraft.48 Ein Diener, der den Willen seines Herrn nicht kennt und etwas tut, wofür er Strafe verdient hätte, wird besser davonkommen. Wem viel gegeben worden ist, von dem wird auch viel verlangt. Je mehr einem Menschen anvertraut wird, desto mehr wird von ihm gefordert.

Also was für den einen heilsnotwendig ist (weil er es wissen sollte) ist für den anderen nicht heilsnotwendig.

Kamen die Urchristen alle nicht in den Himmel, weil sie das und vieles mehr nicht kannten?

Nun, wie gesagt, die Urchristen (die Gemeinde in Jerusalem nach der Auferstehung Jesu) kannten die Warnung vor der Hölle, die strengen Gebote der Bergpredigt und auch so was wie "Kirchenmitgliedschaft". Und in Apg 15,28-29 findest du einen Beschluss, der in Apg 16,4 ausdrücklich als "Dogma" bezeichnet wird.

Aber heilsnotwendig im engeren Sinn ist nur, dass du Jesus als Herrn (=JHWH) bekennst und glaubst, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat (Rö 10,9). Aber beklag dich nicht bei mir, wenn Gott einst mehr von dir fordern wird, weil Er dir mehr Erkenntnis anvertraut hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
13.02.2016, 09:48

Hallo helmutwk, danke für Deine Antwort. Mit allem bin ich nicht einverstanden, muß ja aber auch nicht sein. Aber vielleicht können wir uns in einem Punkt einigen:

Aber heilsnotwendig im engeren Sinn ist nur, dass du Jesus als Herrn (=JHWH) bekennst und glaubst, dass Gott Ihn von den Toten auferweckt hat"

"... bekennst und glaubst..."  ergänzen wir durch: Und dich ernstlich bemühst, die Liebe zu leben, die Jesus vorgelebt hat.

0

So zu leben, wie er gelebt hat, ist schon eine gewaltige Arbeit. Wenn alles stimmt, was in der Bibel steht, hat er das gelebt und gewirkt, was er gelehrt hat. Was er darüber sagte, wie man leben soll, um in der Ewigkeit glücklich sein zu können, entsprach dem, wonach er lebte und wenn man danach lebt, sollte man dieser Lehre nach auch in den Himmel gelangen können. 

Der Haken daran ist, dass viele nicht danach leben, was er bezüglich dem Weltgericht sagte, wie man im Matthäusevangelium 25,31-46 nachlesen kann ( http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46 ).

Natürlich kann man auch heute noch danach leben. Man muss es nur wollen. Man muss auch nicht einmal sehr viel aufgeben, außer seinen Egoismus. Durch Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft kann man aber auch nicht erst in der Ewigkeit, sondern schon im irdischen Leben wesentlich glücklicher werden, selbst trotz solcher Mitmenschen, die meinen, dass der Egoismus besser sei.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
12.02.2016, 20:36

Hallo JTKirk2000, danke für Deine Antwort. Daß man auch heute noch so leben kann, wie Jesus das vorgelebt hat, ist mir klar, wenn das auch nicht immer einfach ist. Die Frage war aber eine andere: Ob man auch dann "in den Himmel kommt", wenn man das ohne eine Kirchenzugehörigkeit macht und somit ohne die Erfüllung der inzwischen als heilsnotwendig angesehen Vorschriften, Lehren, Dogmen, Sakramente usw.

0

Die Logik liegt im Gehirn, nicht im Herzen.
Was nicht bedeutet, dass man nicht auf sein Herz hören sollte.

Ich geh nun langsam auf die Rente zu, und habe erst ein mal gespürt, was Herzschmerz ist. Ich habe eine verlorenen Person gesehen, die ich kannte, und für die ich keine Hoffnug sah oder spürte.

Ich hab auch ein mal im Leben erfahren, was "es geht an die Nieren" bedeutet. Nackte Todesangst, als Anhalter im Wagen eines sehr schlechten und sehr mutigen Fahrers. Am nächsten Rastplatz stieg ich mit zitternden Knien aus.

Nach allem, was ich an Geschichten über Jesus kenne, gehört es nicht dazu, das Denken ohne Bodenhaftung zu fördern.

Du weißt es nicht, ich weiß es nicht, und niemand weiß es, wie Jesus war. Es ist nicht mal bewiesen, dass er existierte, wenn auch recht wahrscheinlich.

Du kannst Dinge von innen oder von außen beurteilen. Das "Innen" ist aber so verwirrend wie der Mensch an sich.
Ist Jesus das, was die Katholische Kirche aus ihm gemacht hat? Oder eine andere Kirche? Oder irgendeine Sekte? Oder jeder Christ für sich?
Nein, er ist all dies nicht, und auch alles andere nicht, was über ihn erzählt oder gedacht wird.

Von außen betrachtet gibt es keine Widersprüche, sondern nur interessengetriebene Phantasien.

Und Menschen, die eine Rechtfertigung für das Normalste der Welt suchen, ein guter Mensch zu sein. Ich habe bis heute keine Rechtfertigung dafür gefunden, aber erkannt, dass es sich lohnt. Ganz profan.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ob Jesu damals so gelebt hat wie es in der Bibel steht oder es in Filmen gedreht und gezeigt wird ist sehr fraglich. Somit kannste nicht so leben wie er wirklich war. Wie lebst du in dem Alter zwischen 9 und 30 Jahren da wo noch nichts veröffentlicht wurde ? Machste da als Junkie ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von newcomer
12.02.2016, 16:27

habe vor einigen Jahren ein Buch gelesen wo ddas alte und neue Testament in Frage gestellt werden. Ich denke so unrecht hat der Autor nicht. Er nennt sich Neale Donald Walsch mit seinen "Gesprächen mit Gott"

0
Kommentar von DerBuddha
12.02.2016, 17:22

die meisten dinge sind immer nur dazu erfunden worden............die geschichte von jesus z.b. wurde 40 jahre nach seinem tod erst von seinen gläubigern aufgeschrieben und wie man immer weiß, wird immer was dazu gedichtet.........:)

als mensch hat er gelebt, aber dass was ihm angedichtet wurde, sind nur erfindungen und viele davon sind schon längst widerlegt, z.b. das geburtsjahr, der geburtsort, der weihnachtsstern, die drei könige usw.......und wenn solche dinge widerlegt sind, warum soll man dann den rest glauben?...........:)

1

"In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt" (Apostelgeschichte 11,26).

Im Prinzip kommt es aber nicht darauf an, ob man zur Zeit Jesu, der Apostel oder heute lebt. Du hast Recht, dass es nicht auf menschliche Zusatzlehren ankommt, die in vielen Kirchen und Gemeinden Einzug gehalten haben. Wichtig ist die Bibel allein. Das Vorbild sollten die Beröer sein, die alles anhand der Heiligen Schrift überprüft haben (Apostelgeschichte 17,11).

Nach der Lehre der Bibel ist jeder Mensch vor Gott ein Sünder und steht unter Gottes Zorn. Schon eine einzige Sünde führt dazu und jeder Mensch sündigt in Worten, Taten und Gedanken. Alle sind schuldig..

Rechtfertigung gibt es nur durch den Glauben allein. Jeder, der an Gott glaubt, ihm vertraut und das stellvertretende Opfer von Jesus am Kreuz, der zur Vergebung unserer Sünden gestorben ist, für sich in Anspruch nimmt, bekommt Sündenvergebung und ewiges Leben im Himmel geschenkt. Nur auf diese Weise kann ein Mensch reingewaschen, geheiligt und gerecht vor Gott stehen.

Wer auf seine vermeintlich guten Werke vertraut, kann nicht errettet werden. Jakobus bemerkt, dass jemand, der nur eine kleine Sünde begeht, am gesamten Gesetz schuldig geworden ist (Jakobus 2,10).

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

"Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist, und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen" (Hebräer 11,6).

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes" (1. Johannes 5,13).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
13.02.2016, 09:39

Hallo chrisbyrd, Du hast Dir viel Mühe gemacht mit dem Zitieren der Bibelstellen. Aber eine Frage noch, so Du möchtest: Wenn Du so um sagen wir 40 - 40 n. Chr. gelebt hättest, als es noch keine Bibel gab, auf die man sich berufen konnte, ob etwas richtig ist oder nicht: Da hätte man doch einfach sein Herz sprechen lassen können, sein Gewissen, seine "innere Stimme". Geht das heute nicht mehr?

0

Lass dein Gedankenspiel weg...und lies einfach in der Bibel. Die Bibel ist Gottes Wort - und in ihr ist die ganze Wahrheit.

Johannes 17,17 7 Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.


Mit "Angenommen" kommst du nicht weit...und ohne Bibelzitate kann man keine Antwort finden, wenn es um den christlichen Bereich geht. Entweder du glaubst an Jesus Christus oder du glaubst an eine Kirche oder an Esoterik. Es gibt nur einen Weg, siehe Johannes 14 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.


Joh. 1 14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte6 unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen7 vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. -

Natürlich gibt  es den Begriff "Christen" schon sehr lange

Apg  11 6 und da er ihn fand, führte er ihn gen Antiochien. Und sie blieben bei
der Gemeinde ein ganzes Jahr und lehrten viel Volks; daher die Jünger
am ersten zu Antiochien Christen genannt wurden.

Ich habe gesehen, dass du Antworten suchst die DIR gefallen und die nicht auf Gottes Wort beruhen. Du mußt dich entscheiden, denn man kann nicht zwei Herren dienen. lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
13.02.2016, 12:06

Hallo Kaetek, danke, denn genau das meine ich:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Er hat nicht gesagt: Keiner kommt zum Vater, der nicht einer Kirche angehört, nach Möglichkeit der richtigen. Da Jesus in meinen Augen die Liebe Gottes verkörperte, kann man das Wort auch so auslegen:

Keiner kommt zum Vater, der nicht die Liebe lebt.

Das unterschreibe ich sofort. LG

0
Kommentar von Herzenslogiker
14.02.2016, 08:55

Hallo helmutwk, wenn niemand die Liebe, die Jesus in der Bergpredigt "fordert", leben kann, dann folgen die Christen einem Führer, an dessen Aussagen und Lehren sie nicht glauben. Das würde das komplette Chaos, das mehr und mehr in der Welt herrscht, erklären. LG

0

wenn das dein glaube ist, wieso nicht?

ich würde aber warnen vor allem schwarz weis malereinen oder vor wer nicht für mich ist der ist gegen mich oder ein glaube mit absoluten aussagen?

gaube an einen gott aber nie an menschen oder schriftstücke die von menschen kommen und erstrecht nicht von menschliche auslegungen denn diese sind menschlich und nie göttlich

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
12.02.2016, 16:34

Hallo robi187,

gaube an einen gott aber nie an menschen oder schriftstücke die von menschen kommen und erst recht nicht von menschliche auslegungen denn diese sind menschlich und nie göttlich

Da stimme ich Dir zu. Wenn wir das Eingefügte und Veränderte weglassen, das von Menschen gemacht wurde, dann bleibt doch als Essenz übrig (vorausgesetzt, man glaubt an einen Gott): liebe - und sonst nichts.

0

Da du dich ja schon ein wenig auskennst :), gehe ich nicht auf alles ein.

Doch lies mal Apostelgeschichte 11,26 nach.

Mit den Dogmen und Kirchenmitgliedschaften weißt du auch Bescheid.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
12.02.2016, 20:45

Hallo Netie, habe ich gerade gemacht. Wir wollen uns nicht gegenseitig Bibelzitate "um die Ohren hauen", aber bei Apg. 24, 5-6 steht was von "Sekte der Nazarener". Aber das war ja auch nicht meine Frage, sondern ob man "in den Himmel kommt", wenn man die Lehre Jesu befolgt, aber keiner christlichen Kirche mit allem, was da an Lehren zugehört, angehört. Wenn nicht, wie es z. B. bei den Katholiken gelehrt wird, dann war die einfache Lehre Jesu falsch.

0

jesus war nach dem tod von johannes der anfüher einer weltuntergangssekte und mit seinem radikalen denken und handeln würde er heute als terrorist eingestuft werden........NEIN, seine thesen und sein handeln würde ich genauso ablehnen wie den glauben selbst..........

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Herzenslogiker
12.02.2016, 17:00

Das ist o.k., sagt ja eigentlich Dein Name "DerBuddha" schon aus.

0
Kommentar von helmutwk
13.02.2016, 01:58

mit seinem radikalen denken und handeln würde er heute als terrorist eingestuft werden

Es gibt Leute, die jeden, der unbequem ist, als Terrorist einstufen, nur das sagt was über diese Leute aus und nichts über die Menschen, die als Terroristen bezeichnet werden.

Aber ernsthaft eingeschätzt war Jesus kein Terrorist. Beispielsweise sagte er:


Mt 5,41 Und wenn jemand dich zwingt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh mit ihm zwei.

Für Leute, die mit dem historischen Kontext nicht so vertraut sind: Wenn ein römischer Soldat dich zwingt, ihn eine Meile zu begleiten (das war die gesetzliche Grenze für solche Zwangsdienste), um was zu tragen (vgl. Mk 15,21!) oder ihm den Weg zu zeigen, dann gehe freiwillig zwei Meilen.

Die Hinrichtung Jesu hängt damit zusammen, dass durchaus die Gefahr bestand, dass die von Ihm ausgelöste Bewegung außer Kontrolle geriet und zu einem messianischen Volksaufstand wurde. Wogegen sich Jesus stets gewandt hatte (u.a. hat Er dass Wort "Messias" möglichst vermieden). Nur nachdem Er Versuche, ihn als "König" zu vereinnahmen, erfolgreich abgewehrt hatte (z.B. Jh 6,15), inszeniert Er seinen "Einzug in Jerusalem" so, dass es genau diese Assoziationen hervorruft. Er wusste, was Er da tat, Er kam nach Jerusalem, um zu sterben ...

0



.Kann man Christsein praktizieren wie zu Zeiten Jesu? Nein, den zu Zeiten Jesus gab es das Christentum noch nicht, Das ganze war innerjüdisch. 



... Jesus sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte, 6 sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel  



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?